Hollaholla, vorsicht, gaaaanz dünnes Eis!Andi hat geschrieben:Ich denke eine "Fachwerkstatt" die auf Profit aus ist (ansonsten hätte man keine Firma), lässt manche Schritte weg
Ich hoffe nicht, Du möchtest das unkommentiert weiter so stehen lassen. Es gibt so etwas wie Berufsehre! Jeder sollte bemüht sein, in seinem Fach eine optimale Arbeit abzuliefern. Das siehst Du hoffentlich in Deinem Job auch so!?! Natürlich gibt es Pfusch und eine Menge Schwarze Schafe auf der Suche nach dem schnellen Geld. Aber grundsätzlich sollte man doch an einem Top-Ergebnis interessiert sein bei allem seinem Tun. Sonst hat man da was falsch verstanden.
Es gibt aber noch ein grundsätzliches Problem, das ich auch immer wieder aufzeige: Man kann keine Arbeit im Wert von 10.000 € für 5.000 € erhalten. Das ist einfach so. Andersherum ist das problemlos möglich, und genau das macht es so schwierig, den richtigen Vertragspartner zu finden. Aber das Problem liegt auch nur zum Teil an den Handwerkern, denn wenn der Kunde schon mit einer Geiz ist Geil - Mentalität zur Tür hereinkommt, was soll der Meister da erwidern? Also bitte auch erst das eigene Anspruchsdenken überprüfen!
Grundsätzlich hat der Lackauftrag als gestaltende Oberflächentechnik nichts mit einer gezielten Rostvorsorge der Hohlräume zu tun! In den meisten Fällen kommt Rost aus Hohlräumen, Falzen, Nähten. Selbst ein unsachgemäß vorbereiteter Untergrund wird nach einer Lackierung mit korrektem Lackaufbau länger Ruhe halten, als Rost in einem nichtkonservierten Hohlraum Zeit zur Öffnung des Blechs nach außen braucht, zumal hier ja auch schon im Vorfeld wesentlich länger "Vorbereitungszeit" war. Nach jeder erfolgten Karrosseriebaumaßnahme muß selbstverständlich auch die Innenseite der Struktur nachbehandelt werden. Außen ist die Nachbehandlung zur Versiegelung der Oberfläche eben die Lackierung, im Innern, wo dies nicht möglich und auch wenig zielführend ist (so Widerstandsfähig ist Lack nämlich gar nicht), geschieht dies durch das Einbringen und Versiegeln mit entsprechenden Konservierungsprodukten. Dabei will ich das Thema der weiten Produkt-Bandbreite gar nicht anpieken, lediglich sagen, daß ich seit vielen Jahren mit Onkel Mike im professionellen Einsatz beste Erfolge erzielt habe.
Und, um auf den Anlaß meiner Antwort zurückzukommen, dabei bemühe ich mich um ein optimales Ergebnis, um das Erreichen auch der hintersten Ecke und um einen vollumfänglichen Rundumschutz.
Dabei lasse ich keine Schritte weg.
Wenn es der Kunde wünscht und auch bezahlen will.
Nix für Ungut,
Gruß Torsten


72`er T2 a/b mit Metallschiebedach und Westfalia Campingausstattung gepaart mit Eigenkreation!