T2b Camper neu Lackieren - Tipps gerne erwünscht

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GoldenerOktober *001
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Re: T2b Camper neu Lackieren - Tipps gerne erwünscht

Beitrag von GoldenerOktober *001 »

Andi hat geschrieben:Ich denke eine "Fachwerkstatt" die auf Profit aus ist (ansonsten hätte man keine Firma), lässt manche Schritte weg :-)
Hollaholla, vorsicht, gaaaanz dünnes Eis!
Ich hoffe nicht, Du möchtest das unkommentiert weiter so stehen lassen. Es gibt so etwas wie Berufsehre! Jeder sollte bemüht sein, in seinem Fach eine optimale Arbeit abzuliefern. Das siehst Du hoffentlich in Deinem Job auch so!?! Natürlich gibt es Pfusch und eine Menge Schwarze Schafe auf der Suche nach dem schnellen Geld. Aber grundsätzlich sollte man doch an einem Top-Ergebnis interessiert sein bei allem seinem Tun. Sonst hat man da was falsch verstanden.
Es gibt aber noch ein grundsätzliches Problem, das ich auch immer wieder aufzeige: Man kann keine Arbeit im Wert von 10.000 € für 5.000 € erhalten. Das ist einfach so. Andersherum ist das problemlos möglich, und genau das macht es so schwierig, den richtigen Vertragspartner zu finden. Aber das Problem liegt auch nur zum Teil an den Handwerkern, denn wenn der Kunde schon mit einer Geiz ist Geil - Mentalität zur Tür hereinkommt, was soll der Meister da erwidern? Also bitte auch erst das eigene Anspruchsdenken überprüfen!

Grundsätzlich hat der Lackauftrag als gestaltende Oberflächentechnik nichts mit einer gezielten Rostvorsorge der Hohlräume zu tun! In den meisten Fällen kommt Rost aus Hohlräumen, Falzen, Nähten. Selbst ein unsachgemäß vorbereiteter Untergrund wird nach einer Lackierung mit korrektem Lackaufbau länger Ruhe halten, als Rost in einem nichtkonservierten Hohlraum Zeit zur Öffnung des Blechs nach außen braucht, zumal hier ja auch schon im Vorfeld wesentlich länger "Vorbereitungszeit" war. Nach jeder erfolgten Karrosseriebaumaßnahme muß selbstverständlich auch die Innenseite der Struktur nachbehandelt werden. Außen ist die Nachbehandlung zur Versiegelung der Oberfläche eben die Lackierung, im Innern, wo dies nicht möglich und auch wenig zielführend ist (so Widerstandsfähig ist Lack nämlich gar nicht), geschieht dies durch das Einbringen und Versiegeln mit entsprechenden Konservierungsprodukten. Dabei will ich das Thema der weiten Produkt-Bandbreite gar nicht anpieken, lediglich sagen, daß ich seit vielen Jahren mit Onkel Mike im professionellen Einsatz beste Erfolge erzielt habe.

Und, um auf den Anlaß meiner Antwort zurückzukommen, dabei bemühe ich mich um ein optimales Ergebnis, um das Erreichen auch der hintersten Ecke und um einen vollumfänglichen Rundumschutz.
Dabei lasse ich keine Schritte weg.
Wenn es der Kunde wünscht und auch bezahlen will.

Nix für Ungut,
Gruß Torsten
Mit dem Bus da steckenbleiben, wo die Anderen erst gar nicht hinkommen...
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Highroofer
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Re: T2b Camper neu Lackieren - Tipps gerne erwünscht

Beitrag von Highroofer »

Es müsste einen Forumslackierer geben *g*
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Andi
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Re: T2b Camper neu Lackieren - Tipps gerne erwünscht

Beitrag von Andi »

Danke Laubenpieper, hätte the Fred sonst vergessen :-)

Stimme Thorsten 100% zu. Worauf ich eigentlich hinaus wollte: manchmal nehmen Werkstätten auch Aufträge an, obwohl sie keinen Sinn ergeben würden. (zumindest nicht nur dieser Auftrag).

Hier hätte evtl. eine gründlichere Vorarbeit sein müssen > 2500€. Also warum dem Kunden sagen, dass er 5000€ zahlen sollte dafür ist es ordentlich, aber die Werkstatt verlässt, weil zu teuer. Da macht man halt 2500€ hat etwas Geld doch dass die Gurke nach 2 Wochen wieder rostet ist eigentlich egal, der Kunde "wollte" es ja so :-).
Gruß
Andreas
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GoldenerOktober *001
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Re: T2b Camper neu Lackieren - Tipps gerne erwünscht

Beitrag von GoldenerOktober *001 »

Andi hat geschrieben:Hier hätte evtl. eine gründlichere Vorarbeit sein müssen > 2500€. Also warum dem Kunden sagen, dass er 5000€ zahlen sollte dafür ist es ordentlich, aber die Werkstatt verlässt, weil zu teuer. Da macht man halt 2500€ hat etwas Geld doch dass die Gurke nach 2 Wochen wieder rostet ist eigentlich egal, der Kunde "wollte" es ja so :-).

Aus Verständnisgründen bitte ich um Übersetzung ins Altdeutsche!
Gruß Torsten
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Highroofer
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Re: T2b Camper neu Lackieren - Tipps gerne erwünscht

Beitrag von Highroofer »

Ja, Satzzeichen sind nicht jedermanns Sache... Ich versuch mal die Übersetzung:

"Wenn ein Kunde partout nur 2500 ausgeben will, nimmt eine Firma eher den Auftrag an und passt ihre Arbeitsweise auf das geringe Budget an, als den Auftrag zu
verlieren. Als Folge sind dann kurzfristige Lackierergebnisse zu sehen."
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FW177
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Re: T2b Camper neu Lackieren - Tipps gerne erwünscht

Beitrag von FW177 »

Ach das is gemeint.
Ja solch Leute gibt es zu hauf in der Scene.
Den B.P. hatten wir ja erst letztens als Thema, passt aber auch gut zu dieser Beschreibung.
Nur das er von vorn herein ein sehr niedriges Angebot macht ohne das man seine Preisvorstellung gesagt hat.
Bild72`er T2 a/b mit Metallschiebedach und Westfalia Campingausstattung gepaart mit Eigenkreation!
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Andi
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Re: T2b Camper neu Lackieren - Tipps gerne erwünscht

Beitrag von Andi »

Sorry, Tappatalk ist nicht so meins. Da kam wohl kein gutes Deutsch bei raus :-D
Gruß
Andreas
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Westy 79
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Re: T2b Camper neu Lackieren - Tipps gerne erwünscht

Beitrag von Westy 79 »

Hallo,

ich möchte in nächster Zeit ebenfalls mein Westy Klappdach (T2b) lackieren.
Mit wieviel Liter Farbe muß ich rechnen?
Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob bei einem GFK-Dach unter dem Endlack eine "normale" Grundierung, Kunststoffprimer oder nichts aufgebracht werden soll.
Wie ist Eure Meinung darüber?

Danke!

Gruß,
Ingo