Andre,
Das wiederum klingt unkritischer. Wenn ein A-Ventil nicht verbogen oder abgebrochen ist sondern z.B: nur durchgebrannt ist, weil das Spiel zu eng war - dann kann man das machen. Soll ja nur ein Interims-Motor werden -oder? Ich will es Dir nicht vermiesen, aber Du weißt halt hier auch nicht wie die Lager beschaffen sind.
Schau doch mal ins Ölsieb dieses Motors. Wenn Du da viel nichtmagnetischen Schlamm findest deutet das dann ebenfalls auf eher lang gelaufene Lager hin. Und stark verschlissenen Hauptlagern solltest Du auf keinen Fall höhere Kompression als sie zuletzt gewohnt waren verpassen. Sonst schreitet der Verschleiss in Riesenschritten voran. Ein gelaufener Kopf mit nem neu eingeschliffenen Auslassventil (mehr nicht) und die dazu gehörigen Kolben/Zylinder und Kolbenringe in unbedingter Ursprungskonstellation ist ein gangbarer Weg. Hast Du beim Zerlegen des Schadmotores alles beschriftet?
Wenn Du wieder Lagerschalenreste oder gar magnetische Partikel im Sumpf findest bist Du allerdings soweit wie vorher.
Fehlersuche ...
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ulme*326
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boggsermodoa
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Andre
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Re: Fehlersuche ...
Ja, die Zylinder und Teile hab ich alle beschriftet und fein säuberlich sortiert hingelegt. Wurde mir mal so beigebracht
(Bin sonst eher von der unordentlichen Sorte
)
Schlamm oder ähnliches hab ich nicht gefunden in dem Gehäuse, ich hoffe einfach, dass es noch gut ist ...
Noch eine Sache, die mir beim saubermachen aufgefallen ist: An den Nahtstellen des Gehäuses sah es an einigen Stellen so aus, als würden Kleberreste rausdrücken. Wurden die Hälften original verklebt? Bei dem kaputten Gehäuse war sowas nämlich nicht. War das dann schonmal auseinandergenommen und einfach so wieder zusammengeschraubt worden?
Und noch eine Sache ist mir aufgefallen: Die Hohlschraube mit Nadellager hatte sehr viel Spiel, als ich sie auf die Welle vom Getriebe gesetzt hatte. Hab dann mal eine alte gesucht und raufgemacht. Die hatte wesentlich weniger Spiel. Ist jetzt die Schraube durch den Lagerschaden größer geworden oder kann es auch sein, dass die Schraube vorher schon nicht ganz passgenau war und dadurch der Lagerschaden zu Stande kam?
Viele Grüße
André
Schlamm oder ähnliches hab ich nicht gefunden in dem Gehäuse, ich hoffe einfach, dass es noch gut ist ...
Noch eine Sache, die mir beim saubermachen aufgefallen ist: An den Nahtstellen des Gehäuses sah es an einigen Stellen so aus, als würden Kleberreste rausdrücken. Wurden die Hälften original verklebt? Bei dem kaputten Gehäuse war sowas nämlich nicht. War das dann schonmal auseinandergenommen und einfach so wieder zusammengeschraubt worden?
Und noch eine Sache ist mir aufgefallen: Die Hohlschraube mit Nadellager hatte sehr viel Spiel, als ich sie auf die Welle vom Getriebe gesetzt hatte. Hab dann mal eine alte gesucht und raufgemacht. Die hatte wesentlich weniger Spiel. Ist jetzt die Schraube durch den Lagerschaden größer geworden oder kann es auch sein, dass die Schraube vorher schon nicht ganz passgenau war und dadurch der Lagerschaden zu Stande kam?
Viele Grüße
André
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boggsermodoa
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Re: Fehlersuche ...
Das ist alte Dichtmasse. Früher hat man dafür oft das aushärtende Curil verwendet. Heute gips Besseres.Andre hat geschrieben: An den Nahtstellen des Gehäuses sah es an einigen Stellen so aus, als würden Kleberreste rausdrücken.
Zwischen den Gehäusehälften kann man keine Flächendichtung (Papier) verwenden, weil dadurch Maße der Lagerbohrungen verändert würden.
Für Ersteres besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, aber Zweiteres ist ausgeschlossen. Das kleine Nadellager fügt dem Kurbelwellenlager keinen Schaden zu.Ist jetzt die Schraube durch den Lagerschaden größer geworden oder kann es auch sein, dass die Schraube vorher schon nicht ganz passgenau war und dadurch der Lagerschaden zu Stande kam?
Gruß,
Clemens
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Andre
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Re: Fehlersuche ...
Hallo zusammen.
Ich hab schon wieder ein Problem:
Beim Zusammenbauen des Motor wollte ich das Axialspiel der Kurbelwelle an der Schwungscheibe messen. Ich hab hier das Buch-Pdf "Reperaturanleitung" 298 299 für den 1600er Motor. Da steht das so beschrieben:
Schwungscheibe einbauen ohne O-Ring, erstmal nur zwei Distanzscheiben dahinter. Dann die ganze Sache festziehen.
Und dann steht da: "Das vorgeschriebene Axialspiel liegt zwischen 0,07 und 0,13 mm. Die Verschleißgrenze beträgt 0,15 mm. Die folgende Gleichung kann zur Bestimmung der Stärke für die dritte Ausgleichsscheibe benutzt werden: Anzeige der Messuhr, kleiner 0,1 mm Axialspiel = Stärke der dritten Scheibe"
Ich versteh das nicht!
Soll er nun am Ende Spiel haben oder nicht? Was gibt es denn für Distanzscheiben? Die bei CSP haben 0,24 mm bis 0,36 mm. Macht keinen Sinn.
Jetzt hab vorhin eine Uhr dort rangebaut und mal gemessen, erstmal mit zwei neuen Scheiben (0,3mm) und ohne O-Ring. Und die Uhr sagt 0,62 mm. Das kann doch gar nicht sein
Mach ich irgendwas falsch, kann mir jemand sagen, wie man es richtig macht?
Danke schön
Viele Grüße
André
Ich hab schon wieder ein Problem:
Beim Zusammenbauen des Motor wollte ich das Axialspiel der Kurbelwelle an der Schwungscheibe messen. Ich hab hier das Buch-Pdf "Reperaturanleitung" 298 299 für den 1600er Motor. Da steht das so beschrieben:
Schwungscheibe einbauen ohne O-Ring, erstmal nur zwei Distanzscheiben dahinter. Dann die ganze Sache festziehen.
Und dann steht da: "Das vorgeschriebene Axialspiel liegt zwischen 0,07 und 0,13 mm. Die Verschleißgrenze beträgt 0,15 mm. Die folgende Gleichung kann zur Bestimmung der Stärke für die dritte Ausgleichsscheibe benutzt werden: Anzeige der Messuhr, kleiner 0,1 mm Axialspiel = Stärke der dritten Scheibe"
Ich versteh das nicht!
Jetzt hab vorhin eine Uhr dort rangebaut und mal gemessen, erstmal mit zwei neuen Scheiben (0,3mm) und ohne O-Ring. Und die Uhr sagt 0,62 mm. Das kann doch gar nicht sein
Danke schön
Viele Grüße
André
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Mani
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Re: Fehlersuche ...
hallo Andre,
wenn du die zwei scheiben drin hast und das schwungrad festgeschraubt hast, musst du dran ziehen und drücken. An der Messuhr liest du dann das Spiel ab. Ließ einmal ab, wenn du die Schwungscheibe ganz reingedrückt hast und einmal, wenn du sie ganz rausgezogen hast. Die Differenz ist dein Spiel. nun ziehst du davon 0,1 mm ab und du hast die Dicke der fehlenden Scheibe. mit diesem Wert gehst du zu VW und bestellst die entsprechende Scheibe. Du hast 3 verschiedene Scheiben eingebaut, in jede ist die Dicke eingeätzt, rechne dir einfach aus, welche kombinationen möglich sind und bestell dir dann die entsprechende Scheibe, es sind nämlich nicht alle Dicken lieferbar, nur in bestimmten Abstufungen. So hab ich es auch gemacht, hatte dann mit der neuen Scheibe ein Spiel von 0,09mm, also ein ziemlich perfekter Wert.
Wie hast du deine Messuhr angeschraubt?
ich hab übrigens damals unmittelbar nach Kauf mein motorgehäuse samt Wellen getauscht, da mein hauptwellenlager so aussah
schöne Grüße
Mani
wenn du die zwei scheiben drin hast und das schwungrad festgeschraubt hast, musst du dran ziehen und drücken. An der Messuhr liest du dann das Spiel ab. Ließ einmal ab, wenn du die Schwungscheibe ganz reingedrückt hast und einmal, wenn du sie ganz rausgezogen hast. Die Differenz ist dein Spiel. nun ziehst du davon 0,1 mm ab und du hast die Dicke der fehlenden Scheibe. mit diesem Wert gehst du zu VW und bestellst die entsprechende Scheibe. Du hast 3 verschiedene Scheiben eingebaut, in jede ist die Dicke eingeätzt, rechne dir einfach aus, welche kombinationen möglich sind und bestell dir dann die entsprechende Scheibe, es sind nämlich nicht alle Dicken lieferbar, nur in bestimmten Abstufungen. So hab ich es auch gemacht, hatte dann mit der neuen Scheibe ein Spiel von 0,09mm, also ein ziemlich perfekter Wert.
Wie hast du deine Messuhr angeschraubt?
ich hab übrigens damals unmittelbar nach Kauf mein motorgehäuse samt Wellen getauscht, da mein hauptwellenlager so aussah
schöne Grüße
Mani
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Andre
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Re: Fehlersuche ...
Guten Abend
Folgendes gibt es zu berichten:
Hab das jetzt alles so gemacht, wie Mani beschrieben hat. Zwei Scheiben rein (je 0,3mm), gemessen, Spiel bleibt bei knapp 0,6 mm.
Lege ich nun eine 0,3 mm Scheibe rein und zieh alles fest, lässt sich der Motor nicht mehr drehen. Er schlägt irgendwo gegen und lässt sich nur noch ca. 10° drehen.
Lege ich eine 0,25 mm Scheibe rein, dann dreht der Motor frei und ich kann das Spiel messen, es ist etwas über 0,3 mm (was ja auch Sinn macht)
Lege ich zwei 0,25 mm Scheiben dazu (was ja theoretisch das richtige Spiel ergeben müsste, wenn auch eine Scheibe zu viel), blockiert er wieder.
Ich kann mir das alles nicht erklären, hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte, bzw. was ich nun machen kann?
Viele Grüße
André
Folgendes gibt es zu berichten:
Hab das jetzt alles so gemacht, wie Mani beschrieben hat. Zwei Scheiben rein (je 0,3mm), gemessen, Spiel bleibt bei knapp 0,6 mm.
Lege ich nun eine 0,3 mm Scheibe rein und zieh alles fest, lässt sich der Motor nicht mehr drehen. Er schlägt irgendwo gegen und lässt sich nur noch ca. 10° drehen.
Lege ich eine 0,25 mm Scheibe rein, dann dreht der Motor frei und ich kann das Spiel messen, es ist etwas über 0,3 mm (was ja auch Sinn macht)
Lege ich zwei 0,25 mm Scheiben dazu (was ja theoretisch das richtige Spiel ergeben müsste, wenn auch eine Scheibe zu viel), blockiert er wieder.
Ich kann mir das alles nicht erklären, hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte, bzw. was ich nun machen kann?
Viele Grüße
André
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Dani*8
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Re: Fehlersuche ...
Moin,
Lege die 0,25er-Scheibe rein und gut is´...
Ein Axialspiel von 0,3 Millimeter ist völlig in Ordnung.
Und nicht zuuu viel nachdenken - ich habe in meiner Frühphase etliche Schwungscheiben montiert nur mit der "Handwackelmethode": Ließ sie sich gerade noch so, kaum spürbar, axial bewegen, war ich zufrieden. Keiner der Motoren hatte je ein Problem. Auch wenn das eher Glück war: Dies zeigt schon, dass die Teile sofern man sich INNERHALB DES ANGEGEBENEN BEREICHS BEFINDET, recht anspruchslos sind.
Gruß
Daniel
Lege die 0,25er-Scheibe rein und gut is´...
Ein Axialspiel von 0,3 Millimeter ist völlig in Ordnung.
Und nicht zuuu viel nachdenken - ich habe in meiner Frühphase etliche Schwungscheiben montiert nur mit der "Handwackelmethode": Ließ sie sich gerade noch so, kaum spürbar, axial bewegen, war ich zufrieden. Keiner der Motoren hatte je ein Problem. Auch wenn das eher Glück war: Dies zeigt schon, dass die Teile sofern man sich INNERHALB DES ANGEGEBENEN BEREICHS BEFINDET, recht anspruchslos sind.
Gruß
Daniel
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Andre
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Re: Fehlersuche ...
Hallo Daniel
Ich würd mir ja auch gar nicht so viel Kopf machen, wenn nicht der andere Motor auf Grund des Lagerschadens nun stückchenweise rumliegen würde. Da haben wir auch das Axialspiel beim Zusammenbauen nicht kontrolliert, weil wir es einfach nicht wussten. Und ich würde eben ungern wieder liegen bleiben mit dem gleichen Problem, wenn ich es irgendwie verhindern kann...
Aber ich sehe keine wirkliche Möglichkeit, wie man das jetzt ändern könnte, weil ich auch gar nicht weiß, wo er warum da drin anstößt und blockiert.
Noch eine Frage bezüglich des kaputten Motors:
Weiß jemand, ob und wenn ja wo man einen Motorblock mit eingebauter (angepasster etc.) Kurbel- und Nockelwelle herbekommt?
Ich finde entweder Rumpfmotoren (ich hab ja noch Zylinder, Kolben, Köpfe da, die ich nutzen könnte) oder nur Gehäuse ohne Innenleben. Gibt es sowas?
Viele Grüße
André
ja, aber der sollte doch bis max. 0,13mm gehen?!INNERHALB DES ANGEGEBENEN BEREICHS BEFINDET
Ich würd mir ja auch gar nicht so viel Kopf machen, wenn nicht der andere Motor auf Grund des Lagerschadens nun stückchenweise rumliegen würde. Da haben wir auch das Axialspiel beim Zusammenbauen nicht kontrolliert, weil wir es einfach nicht wussten. Und ich würde eben ungern wieder liegen bleiben mit dem gleichen Problem, wenn ich es irgendwie verhindern kann...
Aber ich sehe keine wirkliche Möglichkeit, wie man das jetzt ändern könnte, weil ich auch gar nicht weiß, wo er warum da drin anstößt und blockiert.
Noch eine Frage bezüglich des kaputten Motors:
Weiß jemand, ob und wenn ja wo man einen Motorblock mit eingebauter (angepasster etc.) Kurbel- und Nockelwelle herbekommt?
Ich finde entweder Rumpfmotoren (ich hab ja noch Zylinder, Kolben, Köpfe da, die ich nutzen könnte) oder nur Gehäuse ohne Innenleben. Gibt es sowas?
Viele Grüße
André
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Andre
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Re: Fehlersuche ...
Hallo nochmal 
Mir ist grad in dem Reperaturbuch was aufgefallen, da steht bei der Montage der Riemenscheibe "auf Übergröße-Scheiben achten"
Versteh ich das richtig, man könnte da noch was unterlegen, damit kommt die ganze Welle ein Stück weiter nach vorne und kann dann hinten am Schwungrad eingestellt werden?
Sprich, ich bräuchte an der Riemenscheibe eine Unterlegscheibe, sodass die Welle ca. 0,3 mm weiter vorne ist?!?!
Viele Grüße
André
Mir ist grad in dem Reperaturbuch was aufgefallen, da steht bei der Montage der Riemenscheibe "auf Übergröße-Scheiben achten"
Versteh ich das richtig, man könnte da noch was unterlegen, damit kommt die ganze Welle ein Stück weiter nach vorne und kann dann hinten am Schwungrad eingestellt werden?
Sprich, ich bräuchte an der Riemenscheibe eine Unterlegscheibe, sodass die Welle ca. 0,3 mm weiter vorne ist?!?!
Viele Grüße
André


