[Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

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Levi's
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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von Levi's » 13.04.2019 13:44

Hi Leute, nur zur Ergänzung:

Das Staubschutzblech wurde unten ausgeschnitten.
Ich möchte die selbst zusammen gebrutzelten Dinger aus Sicherheitsgründen rausschmeißen. Anschliessend welche in guter Qualität und möglichst noch etwas tiefer wie auf dem Foto oben zu sehen einbauen.
TAS_rechts.jpg
vG, Olaf

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bulli71
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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von bulli71 » 13.04.2019 14:37

sham 69 hat geschrieben:Hallo,
mit den gegossenen TAS, die es für billig Geld zu kaufen gibt, sollte das H dein kleinstes Problem sein.
Zu den Dingern gibt es keinerlei Unterlagen, weder für §19.2 | 3 noch für §21.
Es gibt Prüfer, die das über eine §21 Abnahme eintragen, da gehört aber schon viel Glück dazu...
Von H haben wir noch gar nicht gesprochen.

In Verbindung mit einer Vva werden die Dinger kaum einem Prüfer auffallen, das nur nebenbei.
Zu dem Thema 'gegossene' TAS habe ich mir in einer Facebook Gruppe mal den Mund verbrandt und mich übel beschimpfen lassen müssen, nur weil ich geäußert hatte daß schlicht niemand sagen kann was die eigentlich halten, folglich ein Prüfer sich extrem weit aus dem Fenster lehnt wenn er die einträgt. Der Beschimpfer attestierte mir Null Ahnung, weil er schließlich irgendwann in den 90 mal TAS für Käfer metallurgisch und auf Festigkeit untersucht hätte und die wären super. Na dann muss das ja für alles was da noch so auf den Markt kommt auch gleich gelten? Mannomann.
Auch bei geschweißten TAS unterstelle ich einfach dass es nur wenige Umbauer gibt die hier wirklich genau wissen was sie tun. Ein Achsschenkel ist ein derart statisch und dynamisch belastet Bauteil dass hier nun wirklich Sicherheit ganz vorne stehen sollte.
Gibt es Teile auf dem Markt bei denen irgendwelche Festigkeitsinfos oder zumindest Angaben zu Material und Fertigungsverfahren dabei sind? Geschmiedete?


www.thorstenwinter.de



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sham 69
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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von sham 69 » 13.04.2019 18:06

Ich habe das schon mehrfach geschrieben, die k&k TAS bzw. alle baugleichen TAS mit gedrehten Traggelenken und statischer Tieferlegung kann man nicht plug and play verbauen, schon gar nicht mit der Reifen Kombi auf dem Levis Bus. Das wird bei der kleinsten Unebenheit brutal im Radhaus schleifen, die Federung ist zu weich und es gibt keine Option zur Einstellung.

Entweder TAS mit VVA oder mindestens Gewindefederbeine und TAS.
______________
Mfg Emanuel

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Levi's
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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von Levi's » 16.11.2019 18:09

Moin,

habe fertig! Kombination mit verstellbare Achse, TAS mit Koni-Dämpfern.

Vielen Dank für die Infos Leute!
Dateianhänge
2019-10-20_15-27-37_191.jpg

aviator
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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von aviator » 17.11.2019 09:33

Tieferlegung sieht super aus.

Lässt Du die "Fuchs"-Felegen so, von der Lackierung her? Normalerweise geht doch das Polierte im Stern nicht bis zum Felgenbett.

Sollte es nicht eher so aussehen?

Bild

Oder gefällt es Dir besser wie es jetzt bei Dir ist?

Stefan

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Duetto
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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von Duetto » 17.11.2019 14:30

Ich denke, dass sind keine originalen Füchse...

Nach Diktat verreist...



aviator
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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von aviator » 18.11.2019 00:11

Duetto hat geschrieben:
17.11.2019 14:30
Ich denke, dass sind keine originalen Füchse...

Nach Diktat verreist...
Das war mir schon klar. Deswegen hatte ich "Fuchs" ja auch in Anführungszeichen gesetzt. Aber man kann ch die Repro so lackieren/polieren, dass sie mehr nach echten Füchsen aussehen.

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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von Duetto » 18.11.2019 23:00

Klar. Dann sind die polierten SSP die bessere Wahl um selbst zu lackieren. Die haben auch nicht diesen scharfe Kante oben, eher eine Radius der originaler aussieht...

Nach Diktat verreist...


stonewood
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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von stonewood » 01.02.2020 11:13

Muss mich jetzt auch mal hier einbringen zu dem Thema.
Fahr in meinem 68er Arco eine 3" gekürzte Achse in Verbindung mit gedrehten TAS (8 cm Tieferlegung damit) und rote Konis rundum. Fahr die Kombi seit 2012, egal ob nach Hannover oder Chimay zum EBI. Würde die Kombi definitiv wieder fahren.
Bei meinem nächsten Bus jetzt kommt ebenso fast die gleiche Kombi rein. Werde aber Spax Dämpfer fahren und keine gedrehten TAS.
FB_IMG_1580544402681.jpg
FB_IMG_1580544465167.jpg
FB_IMG_1580544455630.jpg
T2a Arcomobil EZ 3/68; Karmann Mobil EZ 6/77; Käfer 1300L Export EZ 6/67
BildBild

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sham 69
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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von sham 69 » 01.02.2020 12:09

Mit gekürzten Achsen sehen die Platzverhältnisse im Radhaus natürlich anders aus. Desweiteren werden die Federpakete durch das einkürzen härter - bzw. durch den kürzeren Hebel.

PS: ohne Stabi könnt ich nicht fahren.
______________
Mfg Emanuel

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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von BuM » 24.09.2020 11:59

Moin,

hab natürlich auch diverse andere Beiträge zum Thema gelesen, aber da das hier so gut zusammengefasst ist meine Frage:

Was ist denn aktuell die sinnvollste Lösung für eine geringe Tieferlegung (nur 4–5cm, wegen Garagentor, das geht auch leider nicht höher) bei möglichst wenig Verschlechterung des Fahrverhaltens?

Wir haben einen T2a von 1970 mit 205er Lochkreis und Originalfelgen, allerdings CSP Scheibenbremse.


Tieferlegungsachsschenkel finde ich aktuell nur mit 6 cm Tieferlegung und Lochkreisänderung bei Bus-okay, Werk34, Raana etc.
Zudem les ich hier die Fragen zur Qualität und das dann noch härtere Stoßdämpfer eingebaut werden sollten.
Was zusammen aber nach weniger Kosten und Aufwand klingt.

Oder doch besser die verstellbare Vorderachse? Dann könnte ich die Höhe auch genau einstellen, eventuell reichen schon 3 cm. Dann verschlechtert sich das Fahrverhalten ja noch nicht und ich brauch auch keine anderen Stoßdämpfer soweit ich das verstehe.
VVA finde ich aktuell bei CSP, Raana, Bugwelder etc.
Selbst umschweissen würde ich eher nicht.

Hab allerdings an anderer Stelle gelesen, dass VVA heute kaum noch jemand macht und alle TAS verwenden.
Ich will aber wie gesagt gar nicht so tief wie die meisten, sondern nur die 4–5 cm.

Die logische Alternative die Garage und nicht den Bus umzubauen, scheidet übrigens leider aus, Tor wurde schon getauscht und mehr ist nicht machbar.


Danke für eure Tipps!

Björn aus Köln

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Re: [Zusammenfassung/Workshop] Tieferlegung am T2 vorn

Beitrag von slashman78 » 24.09.2020 22:46

BuM hat geschrieben:
24.09.2020 11:59
Moin,

hab natürlich auch diverse andere Beiträge zum Thema gelesen, aber da das hier so gut zusammengefasst ist meine Frage:

Was ist denn aktuell die sinnvollste Lösung für eine geringe Tieferlegung (nur 4–5cm, wegen Garagentor, das geht auch leider nicht höher) bei möglichst wenig Verschlechterung des Fahrverhaltens?

Wir haben einen T2a von 1970 mit 205er Lochkreis und Originalfelgen, allerdings CSP Scheibenbremse.


Tieferlegungsachsschenkel finde ich aktuell nur mit 6 cm Tieferlegung und Lochkreisänderung bei Bus-okay, Werk34, Raana etc.
Zudem les ich hier die Fragen zur Qualität und das dann noch härtere Stoßdämpfer eingebaut werden sollten.
Was zusammen aber nach weniger Kosten und Aufwand klingt.

Oder doch besser die verstellbare Vorderachse? Dann könnte ich die Höhe auch genau einstellen, eventuell reichen schon 3 cm. Dann verschlechtert sich das Fahrverhalten ja noch nicht und ich brauch auch keine anderen Stoßdämpfer soweit ich das verstehe.
VVA finde ich aktuell bei CSP, Raana, Bugwelder etc.
Selbst umschweissen würde ich eher nicht.

Hab allerdings an anderer Stelle gelesen, dass VVA heute kaum noch jemand macht und alle TAS verwenden.
Ich will aber wie gesagt gar nicht so tief wie die meisten, sondern nur die 4–5 cm.

Die logische Alternative die Garage und nicht den Bus umzubauen, scheidet übrigens leider aus, Tor wurde schon getauscht und mehr ist nicht machbar.


Danke für eure Tipps!

Björn aus Köln
Wenn du nicht selber einschweißen kannst/möchtest, schreib ihn doch mal an:
http://red-bulli.de/Achsumbau/Achsumbau.htm
Bei ihm habe ich schon 2 Achsen umbauen lassen. Und so richtig aus der Welt ist er von dir aus ja auch nicht. Zwar nicht gerade um die Ecke, aber was tut man nicht alles für seinen Bus.
Ich finde ihn super und preislich absolut fair.
Damals hat er die Rasterplatten noch selber gefräst, was den Vorteil hatte, dass er die „Spitzen“ etwas steiler ausgeführt hatte und die Rasterplatten besser und „sicherer“ ineinander packen.
Du musst das ganze natürlich noch abnehmen/eintragen lassen.
Damals habe ich das bei seinem Bekannten, der einen Laden in Nettelstedt glaube ich hatte. Ist aber schon ewig her.
Aber Anschreiben lohnt sich bestimmt.
Ich drück dir die Daumen und freu mich, wenn es geklappt hat und du uns mit Bildern fütterst.


Gruß Sascha
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