Umbau auf Autogas

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uwe *455
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Beitrag von uwe *455 » 12.08.2004 17:48

Hat sich schon mal jemand mit dem Umbau auf Autogas beschäftigt?
Bei Luftkühlung scheint das ja auf Probleme mit dem Verdampfer für das Flüssiggas zu stoßen.
Ist der Selbsteinbau durch den technisch versierten, verantwortungsbewussten Schrauber möglich, oder scheitert das in Deutschland grundsätzlich an einem fehlenden Stempel ?
Wer hat weitere Infos?

Uwe *455

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Rüdiger*289
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Beitrag von Rüdiger*289 » 12.08.2004 20:56

Hallo Uwe,

ich habe erst in der letzten Woche unseren Familien Omega von der Reparatur der Gasanlage abgeholt. Da habe direkt mal den Mechaniker gefragt wegen Gasanlage und Vergaser und so. Vorneweg: Ich weiß nicht ob es ein Nicht- Fachmann machen darf. Auf jeden Fall ist es wohl auch für einen Fachmann recht heikel so eine Anlage ( Flüssiggas nicht Erdgas ) vernünftig einzustellen. Aber es geht, mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl.
Viele Grüße von Rüdiger*289
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B.*014

Beitrag von B.*014 » 13.08.2004 10:14

Moin!

Weswegen denn überhaupt Gas im Bulli? Gut, Gas is billig - der Umbau aber ganz und garnicht. Lohnt sich das? Vor allen Dingen bei den doch relativ wenigen Kilometern, die man in der Regel fährt?

Wenn es das große Sparen sein soll, finde ich übrigens einen Dieselumbau auch ne Überlegung wert. Der dürfte deutlich billiger sein als eine Gasanlage, der Verbrauch beim Bulli liegt bei rund acht Litern oder sowatt um den Dreh und mit etwas Mehraufwand kannze reines Rapsöl fahren, der Liter zu 60ct. Auch nicht schlecht, oder?

Grüße!

B.

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Rüdiger*289
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Beitrag von Rüdiger*289 » 13.08.2004 10:28

Na ja, eine Gasanlage kostet ca. 2500 €. Dafür bekommt man keinen Dieselumbau. Und der Liter Flüssiggas kostet 0,50 €. Muß nur noch der Platz für den Tank ausgesucht werden.
Viele Grüße von Rüdiger*289
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B.*014

Beitrag von B.*014 » 14.08.2004 12:22

Moin!

So billich sind die? Hätte ich nicht gedacht... :blink:

Nachdem ich jetzt nochmal nach den Dieselumbaupreisen geschaut habe, fasse ich mal wie folgt zusammen: Der Gasumbau ist demnach interessant für Leute, die ihren Bulli nicht als Lkw zulassen wollen und nicht selber umbauen können oder wollen. Diesel scheint mir vor allen Dingen attraktiv für Piepels, die den Umbau selbst bewerkstelligen können und für alle, deren Bulli anschliessend als Lkw laufen soll und natürlich für Vielfahrer (gehe ich recht in der Annahme, dass der Gasbulli dann eben 10-15l Gas statt Benzin nimmt?)

Was ich nämlich vergessen hatte in meinen Überlegungen: für den Gasbulli fällt natürlich nur die Benziner-Steuer an, für den Dieselbulli aber eben Diesel-Steuer.

Noch eine Frage zur Versicherung: Sind die Gasautos eigentlich teurer als die vergleichbaren Benziner (von wegen erhöhtes Gefährdungspotential und so)?

Grüße!

B.

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Beitrag von Rüdiger*289 » 14.08.2004 13:23

Gas- Autos sind in der Versicherung nicht teuerer. Es gibt ja auch kein erhöhtes "Gefährdungspotential". Das sind alles Ammenmärchen. So ein Gastank ist Heckaufprallsicher. Und das auch wenn er im Heck montiert ist.
Wir zahlen nur Haftpflicht für unseren 2 l Omega 153,00€/ Jahr. Ist das teuer ?
Viele Grüße von Rüdiger*289
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B.*014

Beitrag von B.*014 » 15.08.2004 10:47

Moin!

Klingt relativ günstig... Das mit der erhöhten Gefahr eines Haftpflichtschadens war eine Vermutung von mir, weil Gasautos in einige Parkhäuser nicht reindürfen. Aber ich bin ja durchaus lernwillig :D

Grüße!

B.

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Beitrag von boggsermodoa » 15.08.2004 21:18

"...weil Gasautos in einige Parkhäuser nicht reindürfen. "

Das hat vermutlich den selben Grund, weswegen wir eine Belüftungsöffnung am Boden des Gasflaschenschranks brauchen.
Falls Gas ausströmt, sammelt es sich - da schwerer als Luft - am tiefsten Punkt. In der Tiefgarage wäre das die unterste Parkebene, wo es sich zu einer explosionsfähigen Konzentration aufbauen könnte.

Clemens

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