Achsschenkel T2a

Hier könnt Ihr Teile für den T2 suchen. Bitte nur T2 (Bj 68-79).

Moderatoren: Rüdiger*289, aps, Mario73

Forumsregeln
Es gibt nicht viele Regeln, aber ein paar kleinere Dinge, auf die bitte beim Posten geachtet werden sollte:

:dafür:

1. Bitte aussagekräftigen Betreff wählen und nicht "Hab da was" o.ä.
2. Kontaktdaten angeben (Email, Telefonnummer).
3. Preis angeben bei "Biete"-Anzeigen!
4. Standort des Angebots!!! (PLZ)
5. Genaue Beschreibung.
6. Gewerbliche Kleinanzeigen nur nach Absprache mit dem Vorstand der IG.
7. Private Kleinanzeige mit vom T2 abweichendem Inhalte bitte im "Nicht-T2-Markt" inserieren.
8. Der Fairneß halber bitte bei Verkauf der angebotenen Gegenstände im Bereich Biete eine Antwort mit "Verkauft" setzen. das erspart uns und Euch eine Menge Arbeit und Nerven.
9. Keine Verweise auf eigene Auktionsangebote.

Wenn alle diese paar Regeln einhalten, haben wir die wenigsten Probleme und letztlich auch keinen Ärger untereinander. Sollten sich aus den Kleinanzeigen fruchtbare und interessante Diskussionen entwickeln, behalten wir uns vor, diese aus dem Thread herauszunehmen und als eigenen Thread in den Technik- oder Geflüster-Bereich zu verschieben.

Vielen Dank ... und - logisch - ...
Viel Erfolg bei Euren Gesuchen bzw. Angeboten. :gut:
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Kolja
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Achsschenkel T2a

Beitrag von Kolja » 05.09.2019 16:10

Hallo Zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem Paar Achsschenkel für den T2a. Bitte alles anbieten, der Zustand ist fast egal! :)

Danke und Grüße,
Kolja
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Norbert*848b
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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von Norbert*848b » 05.09.2019 17:23

Hallo Kolja,
Kolja hat geschrieben:
05.09.2019 16:10
ich bin auf der Suche nach einem Paar Achsschenkel für den T2a
Damit es keine "Heißläufer" gibt:
Für bis Fg. -Nr. 210 2300 000 (also bis incl. MJ 70, Trommelbremse)
oder ab Fg. -Nr. 211 2000 001 (also MJ 71, Scheibenbremse)?
Freundliche Grüße aus Algermissen

Norbert

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bulli71
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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von bulli71 » 10.09.2019 23:15

Ich hänge mich mal mit dran, für den Fall dass du mehr bekommst als du brauchst Bild
Ich brauche 8/70-7/72 mit der Scheibenbremse, Zustand allerdings nicht egal sondern ok und nicht eingelaufen

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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von Eyermann » 11.09.2019 08:24

Ich hab für euch beide was.
Schreibt mich mal an
eyermann_ät_web.de

Gruß Eyermann
Wer später bremst fährt länger schnell

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Kolja
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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von Kolja » 16.09.2019 17:44

Ich bin fündig geworden, vielen Dank! :)
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bulli71
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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von bulli71 » 17.09.2019 21:34

Ich habe noch einmal etwas drüber nachgedacht und einen Versuch gestartet.
- Aufchromen: vorerst nicht weiter verfolgt. Hierfür müsste vermutlich auch der Ring, auf dem der Simmerring läuft, vom Zapfen gezogen werden. Den Ring habe ich nirgends neu gefunden, daher lasse ich das erst mal.
- Kleben: hatte ich zunächst verworfen, basierend auf dem hier gemachten Vorschlag loctite 648 zu verwenden. Dieser Kleber hat nur eine kurze offene Zeit und härtet hochfest aus, da hätte ich ernste Bedenken das Lager jemals wieder herunter zu bekommen. Aber loctite hat ja noch mehr zu bieten, und ich habe mal 641 bestellt. Recht lange offene Zeit, mittlere Festigkeit. Also hat man genug Zeit das Lager einzustellen.

Ich habe an einem alten Achsschenkel Zapfen und Lager peinlich gereinigt, den Kleber gemäß Vorgabe aufgetragen, das ganze Ding zusammen gebaut, die Lagerringe (durch leichtes Verkeilen mit einem Schraubenzieher) auf dem Zapfen zur besseren Verteilung des Klebers noch mal etwas gedreht, und zwei Tage aushärten lassen.

Demontagetest:
Mithilfe zweier großer Schrauben zwischen Achsschenkel und Nabe ließ sich die Nabe abdrücken, das äußere kleine Lager ging mit moderater Kraft ab.
Das innere Lager blieb wegen der Klebung erst einmal auf dem Zapfen, womit der Simmerring beim Abziehen natürlich auch aus der Nabe gezogen wurde. Und das ist in meinen Augen auch der größte Knackpunkt dieser Lösung, wann immer man etwas am Radlager macht muss man gleich die volle Aktion starten, alle Klebungen lösen und neu machen. Andererseits, wie oft passiert das?

Das innere Lager ging übrigens durch Erhitzen mit der Heißluftpistole und vorsichtiges Hebeln mit zwei Schraubenziehern (am Lagerkäfig angesetzt) sehr gut herunter. Ausreichend erhitzt ist der Widerstand gering und das Lager nimmt keinen Schaden.

Diese Lösung werde ich jetzt 'in Produktion' nehmen... BildBildBild

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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von Wolfgang T2b *354 » 18.09.2019 04:41

Hallo Thorsten,

ich liebe solche Experimente! Obwohl es mir als Maschinenbauer natürlich vor dem Kleben graust. Doch wenn ich schaue, was heute alles erfolgreich zusammengeklebt wird, dann bin ich immer wieder erstaunt. Selbst mein Zahnarzt klebt die Inlays in den Zahn.

Wo ich noch ein bischen schwanke, ist die Frage nach der Belastung. In den meisten Fällen haben Klebungen keinen punkt- oder linienförmigen Kraftangriff, da geht es eher über eine größere Fläche. Da zwischen Lager und Achse ein wenig Luft ist, heißt das, dass die Kräfte nur über eine ganz kleine Auflagefläche an der Unterseite der Achse übertragen werden. Hält das der Kleber auf lange Sicht aus? Oder zermahlt es ihn mit der Zeit. Was sagt denn Loctite zum Kleben von Teilen unter dynamischen Lasten?

Ich hatte ein ähnliches Problem an den Gelenkwellenflanschen. Da hatte sich der Simmerring eingeschliffen und ich hatte überlegt, die Welle abschleifen zu lassen und ein passendes Rohr aufzuschrumpfen und zu schleifen. An dieser Stelle treten ja praktisch keine Kräfte auf, im Unterschied zu Deinem Problem. Ich habe schließlich sog. Speedi-Sleeves von SKF eingesetzt. Nicht billig, aber wenn kein neuer Flansch mehr zu kriegen ist ...

Bin gespannt, was aus dem Experiment herauskommt.

Viel Erfolg

Wolfgang

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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von bulli71 » 18.09.2019 08:08

Die Lösung ist ja keinesfalls eine bei der ich sage "Yeah, das isses", neben den bereits aufgeführten Nachteilen sind Dauerfestigkeit und die punktuelle Belastung genau die Fragen die ich mir auch gestellt habe. Durch die Passungsluft und Verformungen bei Belastungen wird der Innenring ja quasi auf dem Zapfen durchgewalkt, was letztlich auch dazu geführt hat dass der Zapfen Verschleiß zeigt. Meine Hoffnung ist, dass genau das jetzt verhindert wird. Man kann nun anfangen, Datenblätter zu wälzen etc, ich denke ich muss es ausprobieren, zumal der Kleber ja auch für diesen Anwendungsfall gedacht ist. Schlechter kann es auf keinen Fall werden...

Speedy Sleeves hatte ich auch mal für die Achswelle der Hinterachse angedacht, mich aber zunächst für "ich lasse das erst mal wie es ist" entschieden. Was kostet so ein Spaß denn?

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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von Wolfgang T2b *354 » 18.09.2019 13:07

Hallo Thorsten,
bulli71 hat geschrieben:
18.09.2019 08:08
Speedy Sleeves hatte ich auch mal für die Achswelle der Hinterachse angedacht, mich aber zunächst für "ich lasse das erst mal wie es ist" entschieden. Was kostet so ein Spaß denn?
Für Dein Achsschenkelproblem taugen die wohl nicht. Ich habe die Spezifikation nicht mehr im Kopf, aber ich fürchte, Speedi-Sleeves sind nicht für die Übertragung von Kräften geeignet. Das ist eine nur ein paar Zehntel Millimeter dicke "Stahlfolie", der ich unter Last kein langes Leben geben würde. Aber für Abdichtungen bei eingelaufenen Wellendichtringen sind sie gut. Mir lief damals das Getriebeöl an den Gelenkwellenflanschen raus, weil die Rille fast 1 mm tief war. Neue Flansche konnte ich nicht auftreiben (habe ich bis jetzt auch noch nicht gefunden), da war mir der Preis letztlich egal. Ich habe sie direkt bei SKF gekauft (Made in USA) und für beide 60 Euro bezahlt. Es kann sein, dass das ein südafrikanischer Apothekenpreis war, aber die scheinen hier auch nicht viel billiger zu sein. Die Montage war einfach und wir konnten sofort weiterfahren.

Schöne Grüße

Wolfgang

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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von bulli71 » 18.09.2019 13:10


Wie gesagt hatte ich die für die Hinterachse ins Auge gefasst, auch nur für den Simmerring. Mit Preis hatte ich noch keinen. Bild

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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von Wolfgang T2b *354 » 18.09.2019 14:49

Das Problem bei den Speedi-Sleeves ist, dass Du erst alles auseinanderbauen musst, um den Durchmesser auf 0,05 mm genau zu bestimmen, denn die Dinger haben nur einen Durchmesserbereich von 0,15 mm.

Das war bei uns unterwegs nicht so prickelnd.

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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von bulli71 » 22.09.2019 19:44

Ich wollte hier noch eine kleine Korrektur einbringen zu meinem obigen Vergleichen von Loctite 641 (das ich getestet habe) gegenüber 648. Bei letzterem hatte ich mich vertan in meinen Aussagen, da ich dachte ich hätte 648 im Bestand und auch für meine Lager hinten verwendet. Tatsächlich beziehe ich mich aber auf 603 (Fügekleber Welle Nabe hochfest).

Der Vollständigkeit halber wiederhole ich meinen Test jetzt noch mal damit. Von der Wirksamkeit her wäre das natürlich die bessere Option, aber wie gesagt habe ich Bedenken bezüglich der Demontierbarkeit. Ich werde berichten...

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Re: Achsschenkel T2a

Beitrag von bulli71 » 24.09.2019 12:37

Und das Ergebnis des Tests mit loctite 603 ist da:
Ich glaube so geklebt kann man das Rad sogar ohne Zentralmutter fahren... (natürlich nicht ernst gemeint).
Das äußere kleine Lager ging schon nur mit ordentlich Hitze und sehr viel Druck beim Abzieher runter.
Das innere große Lager aber ging fast gar nicht ab, zumal man dieses ja auch kaum greifen kann. Ich habe sehr lange sehr stark erhitzt, der Simmerring hat das schon nicht mehr überlebt. Dann konnte das Lager, wieder unter Zuhilfenahme zweiter großer Schraubendreher die unter dem Lagerkäfig angesetzt wurden, raus gehebelt werden.

Ich denke ich bleibe bei 641

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