[phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

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Philipp K
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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von Philipp K » 04.03.2017 10:19

Ich glaube ich muss meinen Beitrag etwas klarer machen: Beim Ölbadluftfilter mit integriertem Thermostat gibt es keinen Zusammenhang mit der Kühlluftregulierung. Soll heißen aus meiner Sicht, wenn du dich gegen thermostatgesteuerte Kühlluftregulierung entschieden hast, kannst du auch auf die Ansaugluftvorwärmung verzichten, weil du vermutlich sowieso keinen Winterbetrieb mehr beabsichtigst. Ich persönlich würde aber beide Thermostate verbauen.

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Norbert*848b
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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von Norbert*848b » 04.03.2017 14:28

Philipp K hat geschrieben:
04.03.2017 10:19
Beim Ölbadluftfilter mit integriertem Thermostat gibt es keinen Zusammenhang mit der Kühlluftregulierung.
Sorry, das würde ich so nicht stehen lassen wollen.
Philipp K hat geschrieben:
04.03.2017 10:19
... wenn du dich gegen thermostatgesteuerte Kühlluftregulierung entschieden hast, kannst du auch auf die Ansaugluftvorwärmung verzichten.
... so ist es aber nicht wirklich. Wenn der Thermostat an den Zylindern 1 / 2 nicht eingebaut wurde, ist die Ansaugluftvorwärmung sicherlich nicht so wirksam aber wohl noch vorhanden und wird durchaus noch Sinn machen können. Dieses Zusammenspiel / Arbeitsweise der Ansaugluftvorwärmung hatte ich einmal mehr oder weniger vollständig abgehandelt:
viewtopic.php?f=7&t=10321&p=213925&hili ... ur#p213925
Weserbulli hat geschrieben:
04.03.2017 01:35
Im Motorraum ist mir nie ein Teil aufgefallen ... und gar nicht mehr vorhanden?
Dann ist es definitiv ausgebaut worden. :?
Y_Akt_Kohle_F.jpg
phmuelle hat geschrieben:
04.03.2017 00:57
Jetzt meine Frage, brauche ich den Ölbadluftfilter oder kann ich auch z.B. den spätern Papierluftfilter für den Typ 1 Motor nehmen?
Ich würde zum Ölbadluftfilter raten und zwar das mit dem Therostaten oben drin. Bei Ralfs VW Teile mal schauen, gestern hatte ich da noch etwas passende gesehen.
Die Vergaserbestückung hat sich auch geändert, als man von Ölbad- auf Papierfilter ging. Bei Bedarf wäre das Thema dann neu aufzurollen, vielleicht sogar besser im Technikbereich.
phmuelle hat geschrieben:
04.03.2017 00:57
Ein weiterer Punkt ist noch, dass icj ja den Aktivkohlefilter der US-Ausstattung habe
Aktivkohlefilter waren ja Bestandteil der US-Abgasreinigungsanlage. Da wird es schwer sein, hier in Europa Ersatzteile zu bekommen. Ich persönlich wurde davon und die Tankentlüftung im Luftfilter enden lassen, halt so wie das normal gemacht wurde.
Solltest du trotzdem Dein Vorhaben wahr machen wollen, so könnte der Ersatzteilkatalog Seite 111 weiterhelfen:
http://www.amescador.nl/documenten/VW_T2_%20BUS%20.pdf
Freundliche Grüße aus Algermissen

Norbert

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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von phmuelle *682 » 04.03.2017 19:32

Hallo zusammen,

danke für die vielen neuen Infos auf meine Fragen!

Das mit der Bedüsung des Vergasers war mir ehrlich gesagt nicht so klar, dass es da eine Unterschied zwischen Ölbadluftfilter und Papierfilter gab/gibt.

Mir ist auch noch nicht so ganz klar, warum ich da andere Düsen benötigen würde.

Sind die Luftmengen denn zwischen Ölbadluftfilter und Papierfilter unterschiedlich :?:

Ich werde mal Ralf kontaktieren ob er noch einem Ölbadluftfilter mit Thermostat am Filter hat.

Danke euch allen nochmals!
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Norbert*848b
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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von Norbert*848b » 06.03.2017 00:51

Hallo Philipp,
vielen Dank für Deine Nachfrage und Bitte um Erläuterung. Das hat mich jetzt doch irgendwie nachdenklich gestimmt und
nach gründlicher Recherche in der Knappmannsammlung kann ich mir meiner Behauptung auch nicht mehr sicher sein.
Ich darf mich einmal erklären:
Nun der Reihe nach; meinen Bus MJ 72, 50 PS AD-Motor und Ölbadluftfilter, hatte ich seinerzeit schon mit einer Austauschmaschine gekauft und
der Vergaser war mit einer x130er Hauptdüse bestückt. 2 Jahre später kaufte ich mir für Ersatz-/ Überholungszwecke einen weiteren kompletten AD-Motor (ebenfalls eine Austauschmaschine) mit allen Aggregaten, wo die Hauptdüse im Vergaser ebenfalls die gleiche Größe besaß. Als ich dann den Bus meines Bekannten reparierte, der allerdings schon einen AS-Motor mit Papierluftfilter hatte, stellte ich fest, dass da nur eine x125er Hauptdüse vorhanden war. Nun schloss ich daraus, dass die unterschiedlichen Filter auch unterschiedliche Luftmengen durchlassen. Da ich bei meinem Fahrzeug die größere Hauptdüse vorfand, war ich (bis jetzt) der Meinung, dass der Ölbadluftfilter eine höhere "Luftdurchlässigkeit" besitzt. Ich hoffe, dass meine Gedanken soweit plausibel und nachvollziehbar sind.

Nun habe ich in der Knappmannsammlung die Vergasertabelle "K21 2-1" http://www.michaelknappmann.de/bulli/mi ... frame.html
gefunden, wonach meine Vergaser eigentlich auch mit x125er Hauptdüsen hätten ausgestattet sein müssen, zumindest bei der Neuauslieferung. Das würde dann also nach den jetzigen Erkenntnissen bedeuten, dass doch zu meiner Überraschung beide Luftfilter ebenbürtig sind. Jetzt konnte ich allerdings nirgendwo Hinweise finden, wonach AD-Austauschmotoren derart von VW mit größeren Hauptdüsen modifiziert wurden. Was mich auch wundert und worauf ich stets geachtet hatte, ist dass die Zündkerzenfarbe eine stets vorschriftsmäßige rehbraune Farbe hatte.
Ich sehe jetzt allerdings für mich keinen Grund, auf die x125 zurück zu rüsten, zumal ich mich mit dieser Konfiguration 35 Jahre ohne Probleme bewege.

Fazit: Du solltest bei Deiner Vergaserkonfiguration unbedingt darauf achten, dass Du ein vorschriftsmäßiges Kerzenbild bekommst.
Ich werde auch einmal weiterforschen, kann allerdings nicht abschätzen, wann und ob sich das überhaupt noch klären lässt.

PS: Die Vergaserkonfiguration nur allein an der Hauptdüse auszumachen, ist natürlich zu einfach. Die Tabelle gibt weitere Auskunft über die tatsächliche, vollständige Bestückung. An dem Vergaser sollte sich auch ein Metallfähnchen befinden mit "Serie" (Nummer) sowie Änderungszustand am Vergaser eingeprägt. Des Weiteren ist anzumerken, dass zu einer Vergaserteilenummer immer ein dazu passenden Zündverteiler gehört. Diese beiden Teile bilden immer ein aufeinander abgestimmtes Pärchen.
Freundliche Grüße aus Algermissen

Norbert

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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von phmuelle *682 » 16.04.2017 11:29

Vielen Dank nochmal für deine ausführliche Antwort Norbert und die super Erklärung! :gut: :respekt:
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phmuelle *682
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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von phmuelle *682 » 15.02.2019 15:11

Bei mir geht es tatsächlich auch weiter aber alles irgendwie sehr langsam :steine: . Mittlerweile habe ich folgende Sachen abgearbeitet:

- Motor und Getriebe wieder eingebaut
- Kabelstrang komplett erneuert
- Westfaliamöbl eingebaut
- Stoßstangen montiert
- Bremsen gemacht

Was jetzt noch ansteht ist die Bremse zu entlüften, diverse Einstellarbeiten, neue Reifen, etc.

Bei Gelegenheit gibt es dann auch ein paar neue Bilder.

Aber ich bin eigentlich ganz zuversichtlich, dass es dieses Jahr wieder auf die Straße geht. :dafür:
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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von phmuelle *682 » 14.03.2019 10:15

Bin letzte Woche endlich mal wieder nach 6 Jahren ist der Bus aus eigener Kraft wieder über den Hof gerollt! Ich freu mich soo :dance:

Jetzt noch ein paar Kleinigkeiten und dann kann es dieses Frühjahr hoffentlich zum TÜV/ Abnahme gehen.

Mein größtes Problem ist im Moment, dass die Leuchte für die Lichtmaschine nicht ausgeht wenn der Motor läuft, Keilriemen ist auf jeden Fall richtig gespannt und das Gebläse läuft auch so wie es soll - kann dann ja nur was im elektrischen Bereich sein.

Zur Fehlerfindung würde ich mich jetzt mal entlang der Beschreibung aus dem RLF langhangeln, oder habt ihr noch Tipps wo es Sinn macht anzufangen?

Eine andere Sache die ich habe ist eher optischer Natur. Der Wagen ist ja eine US-Ausführung und hatte vorne auch die gelben Sidemarker, leider hat mein Lackierer die vorhandenen Löcher vor dem Lackieren verschlossen. Jetzt weiß ich nicht so recht ob ich die wieder installieren soll oder ich die einfach weglasse, was meint ihr? Wenn ich die installieren würde fehlt mir dann aber leider die genaue Position - könnte da sonst einer evtl. weiterhelfen? Hatte mal beim schnellen Suchen nicht im Forum gefunden.

Werde die Tage mal ein paar Bilder / Videos einstellen.
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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von Norbert*848b » 14.03.2019 13:42

Hallo Philip,
phmuelle hat geschrieben:
14.03.2019 10:15
Zur Fehlerfindung würde ich mich jetzt mal entlang der Beschreibung aus dem RLF langhangeln, oder habt ihr noch Tipps wo es Sinn macht anzufangen?
Mach mal Folgendes:
1. Batterie abklemmen (Minusanschluss abnehmen).
2. DF- sowie D+-Anschlüsse von der Lichtmaschine abnehmen.
3. Dann mit einem Ohmmeter von D+ nach DF messen. Da sollte ein Widerstand von etwa 3,6 Ohm zu messen sein.
4. Danach von D+ nach Masse (Minus Lichtmaschine!) messen. Der zu erwartende Widerstand sollte 0,2 Ohm betragen. Falls nicht, "hängen" ev. die Kohlen, das also bitte überprüfen.
5. Von Minus Lichtmaschine zur Fahrzeug- / Karosseriemasse messen. Null Ohm muss der Messwert betragen.
(Die Lima bekommt Masse über den Limaträger sowie dem Spannband, da muss alles einwandfreien elektrischen Kontakt haben!)

Stimmen diese Voraussetzungen, so kann es sein, dass sich im Laufe der langen Standzeit das Magnetfeld abgebaut hat. Dann ist eine Vormagnetisierung fällig.
Keilriemen abnehmen und die Lima als Motor drehen lassen.
Das passiert wie folgt: DF- sowie D+-Anschlüsse bleiben entfernt, nur die Limamasse bleibt angeschlossen.
DF+ mit Masse verbinden, Batterie plus 12V an D+ anschließen.
Dann muss der Generator (LiMa) als Motor laufen. Ein paar Umdrehungen reichen und er ist neu magnetisiert.

Ist das passiert, kann man wieder alles zusammen bauen und die Lima mit laufendem Motor testen. Zunächst einmal sonst. Verbraucher abgeschaltet lassen.
Im Standgas sollten dann an D+ knapp 14 V zu messen sein, während an DF eine Spannung von etwa 6V ("schwankend") herrscht.
Bei erhöhter Drehzahl (etwa 2000 U/min) sollte an D+ eine Spannung von bis etwa 14,4 V erreicht werden können. Die Spannung an DF sollte bis etwa 10 V ansteigen.

Mach bitte erst einmal diese Schritte, dann können wir bedarfsweise weitersehen. :wink:

Viel Erfolg!
Freundliche Grüße aus Algermissen

Norbert

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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von Steve » 14.03.2019 14:58


phmuelle hat geschrieben:
Eine andere Sache die ich habe ist eher optischer Natur. Der Wagen ist ja eine US-Ausführung und hatte vorne auch die gelben Sidemarker, leider hat mein Lackierer die vorhandenen Löcher vor dem Lackieren verschlossen. Jetzt weiß ich nicht so recht ob ich die wieder installieren soll oder ich die einfach weglasse, was meint ihr? Wenn ich die installieren würde fehlt mir dann aber leider die genaue Position - könnte da sonst einer evtl. weiterhelfen? Hatte mal beim schnellen Suchen nicht im Forum gefunden.
Sind die Marker denn hinten noch da?
Dann würde ich die vorne auf jeden Fall ergänzen. Bei Bedarf kann ich dir gerne Maße abnehmen an meinen Türen


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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von phmuelle *682 » 16.03.2019 16:35

Ihr seid einfach klasse! So schnell wird einem hier immer geholfen, das ist fantastisch :gut: :respekt: :knuddel:

@Norbert: Danke für deine super Beschreibung. Eine Frage hätte ich noch zum Verständnis. Die Messungen führe ich durch ohne angeschlossenen Regler, richtig? Kann leider erst Ende nächster Woche messen, werde berichten.

@Steve: Danke für dein Angebot, das würde ich sehr gerne annehmen!
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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von Norbert*848b » 16.03.2019 17:07

Hallo Philip,
phmuelle hat geschrieben:
16.03.2019 16:35
Die Messungen führe ich durch ohne angeschlossenen Regler, richtig?
Ja, bei Messungen mit dem Ohmmeter bleibt der Regler außen vor, denn ich merkte an: "DF- sowie D+-Anschlüsse von der Lichtmaschine abnehmen".

BTW: Die Reglermasse solltest Du auch noch überprüfen und sicherstellen, dass die Anschlüsse auch richtigen elektrischen Kontakt haben.

Ganz wichtig! , nicht dass ich das verkannt habe. Wir reden doch von einer Gleichstromlichtmaschine?
… falls nicht, so ist mein Getextetes nicht zutreffend und wir müssten einen Neustart machen! :?
Freundliche Grüße aus Algermissen

Norbert

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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von phmuelle *682 » 17.03.2019 01:58

Hey Norbert,

genau dreht sich um eine Gleichstromlichtmaschine mit externem Regler - hatten uns da also unbewusst schon richtig verstanden. :-)

Ich würde mich jetzt nächste Woche erstmal mit dem Durchmessen der Lima beschäftigen und wenn das soweit ist den Regler prüfen.

Gruß
Philip
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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von phmuelle *682 » 24.03.2019 18:54

Thema LiMa hat sich erledigt, die ist hinüber. Als ich die Kohlen wechseln wollte fiel mir ein bisschen loser Dreck dahinter auf. Wollte den ganz vorsichtig rauspulen und da haben sich dann gleich mehrere Kabel im Inneren Richtung Kern in Staub aufgelöst.

Gut dann was anderes machen dachte ich - unter den Wagen die Kabel der Heizung anschließen. Mach oben geschaut und gesehen das es am Tankauslass ein dicker Tropfen Sprit hängt. Alles abgelassen und gesehen, dass der neue Dichtring schon sehr hart/spröde ist... wieder alles zusammen gebaut und festgezogen. Leider war nach einer halben Stunde es wieder leicht feucht um das Gewinde vom Tank. Hoffentlich ist da nichts durchgegammelt, sah aber nicht so aus.

Daher ein Tag zum inne Tonne treten :wall: :kaputt:
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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von phmuelle *682 » 27.03.2019 13:05

Eine Frage in die fachkundige Runde, die LiMas die ich jetzt so bei den üblichen verdächtigen gesehen habe, liefern 30A Stromstärke.

Laut Ersatzteilkatalog, zumindest wie ich ihn verstanden habe, müsste die LiMa eigentlich 38A liefern, richtig? Macht das einen großen unterschied, prinzipiell ist mit der 38A LiMa einfach die Batterie schneller geladen, richtig?
Gibt es zwischen den beiden LiMas konstruktive Unterschiede die ich beachten muss :?: :?:
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Re: [phmuelle] Tiptop tintop - mein 71er T2a

Beitrag von Norbert*848b » 27.03.2019 14:01

Hallo Philip,
phmuelle hat geschrieben:
27.03.2019 13:05
die LiMas die ich jetzt so bei den üblichen verdächtigen gesehen habe, liefern 30A Stromstärke.
… dann hast Du wohl nicht alle üblichen Verdächtigen erwischt. :D
phmuelle hat geschrieben:
27.03.2019 13:05
Laut Ersatzteilkatalog, zumindest wie ich ihn verstanden habe, müsste die LiMa eigentlich 38A liefern, richtig?

… eigentlich ja. Aber wer weiß, ob da schon etwas umgebaut wurde. :?
Wer lesen kann ist da echt im Vorteil, denn auf Deiner alten Lichtmaschine sollte da etwas eingeprägt sein:
Hier die Angaben, die für die 38A gelten:
VW Teilenummer: 211 903 031 D, Boschnr.: 0 101 302 083 (BZ 084) bis 07.73.
phmuelle hat geschrieben:
27.03.2019 13:05
Macht das einen großen unterschied...
M.E. nach nicht wirklich...
phmuelle hat geschrieben:
27.03.2019 13:05
prinzipiell ist mit der 38A LiMa einfach die Batterie schneller geladen, richtig?
:yau: … und die zusätzlichen 8 A können bei weiteren Verbrauchern glücklich machen. :D
phmuelle hat geschrieben:
27.03.2019 13:05
Gibt es zwischen den beiden LiMas konstruktive Unterschiede die ich beachten muss
Und ob :!: : andere Bleche zum Kühlgebläse, andere Riemenscheibe, anderer Regler … (mehr fällt mir erst einmal nicht ein...).

Wo soll der Zug denn überhaupt hinfahren.
Jetzige Lima instand setzen lassen bzw. Austauschteil, bzw. gleichwertiges Gebrauchtteil (Ralfs VW Teile)?
Umrüstung auf anderes GL-Lima-System?
Umrüstung auf Drehstromlima?
Freundliche Grüße aus Algermissen

Norbert

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