T2b Fahrer aus Hildesheim

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Karsti2310
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T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von Karsti2310 » 30.06.2017 18:09

Hallo an alle Forum Nutzer,

So richtig neu bin ich nicht hier! Ich heiße Karsten, bin 48 Jahre alt aus Hildesheim und komme eigentlich aus der "Käferecke" . Seit vielen Jahren fahre ich einen rubinroten 65 er 1200A, den ich vom Erstbesitzer erworben habe. Aber schon immer haben mich aber Busse interessiert. Ich nutze das Forum seit Herbst 2015 und möchte mich hier noch einmal für die tolle Hilfe bedanken! Neben den vielen Helfern möchte ich vor allem Norbert und Rolf- Stephan und Stephan danken. Zu Anfang habe ich alle Informationen in Anspruch genommen ohne zu wissen was das Forum alles bietet!. Ich hoffe nun, einiges wieder zurück geben zu können! Aber der Umfang dieses Forums war mir überhaupt nicht bewusst! So nun zur Geschichte:
Seit November 2015 habe ich meinen 1977 T2b mit Stahlschiebedach. Er ist ein "Reimport" aus Albuquerque/New Mexico. Hat dort beim Händler gestanden. Gebaut am 29.06.1977 (meine Frau und ich haben gestern erstmal ne Flasche Wein auf den 40 Geb. getrunken) und am 01.07.1977 verschifft nach Los Angeles. Leider ist die Vita auf den letzten Verkäufer beschränkt - trotzdem - hab ihn bei Bugnet gesehen Taigagrün und Pastellweiss mit Schiebedach. Innen auf Camper umgerüstet. Alles Westfalia "Berlin" Teile bis auf Herd und Spüle. Innen ziemlich runtergekommen, aber was solls! Sofort beim Vekäufer Claus Wiemann in Moers angerufen. Der war von einer Feier noch etwas benebelt, aber die ersten Aussagen haben sich später als richtig herausgestellt. Also hingefahren und was soll ich sagen, zur Freude meiner Frau (Ironie) sofort gekauft! (Inzwischen liebt sie ihn und will ihn auch nicht mehr hergeben! Typisch Frau !) ich hab ihn inzwischen innen gut in Schuss (das Schiebdach zickt noch manchmal) die Vergaser sind gerade bei Guido Wensing (Grüße an dieser Stelle). Herausgeholt habe habe ich neben diversen Baseball Eintrittskarten und Kleingeld ca. 1,5 10 Liter Eimer Wüstensand! (Preis für überhaupt nicht verrostet zu sein)
Ach ja, inzwischen sind die Zylinderköpfe neu, alle Benzinleitungen neu sowie Entlüftungen vom Tank und der Einfüllstutzen am Tank auch.. Leider hab ich kein Glück mit Lackieren! Einer sagte er braucht 1 Jahr ( immer so zwischendurch!!!!!) von 2 anderen warte ich seit 9 Bzw. 11Monaten auf ein Angebot- na ja weitersuchen.....
So, Ich hoffe meinen "Makel" des sich nicht "Vorzustellens" nachgeholt zu haben...
Ich freue ich auf weiteren interessanten T2 Austausch!
Beste Grüße Karsten
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westy74
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von westy74 » 30.06.2017 18:46

Glückwunsch - sieht auf dem Bild ja wirklich makellos aus. Ist das Erstlack? Wenn ja - Wahnsinn!

Viel Spaß mit dem Bus

Gruß, Jan

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Karsti2310
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von Karsti2310 » 30.06.2017 18:51

Hallo Jan,
Ja ist Erstlack, aber er hat 2 unschöne Dellen in der Nase plus diverse Steinschläge... sieht aus wie mit ner Schrotflinte behandelt. Deshalb auch der Lackier Wunsch ...
Gruß Karsten
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T2Bulli
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von T2Bulli » 30.06.2017 18:52

Hallo Karsten,

schöne Vorstellung und schöner Bus! :gut: Willkommen in der Runde, viel Spaß und allzeit gute Fahrt mit dem Bus.

Gruß, Basti
Fahre Bus, der Umwelt zuliebe!

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g_hill
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von g_hill » 30.06.2017 22:42

Karsti2310 hat geschrieben:
30.06.2017 18:51
Ja ist Erstlack, aber er hat 2 unschöne Dellen in der Nase plus diverse Steinschläge... sieht aus wie mit ner Schrotflinte behandelt. Deshalb auch der Lackier Wunsch ...
Hallo Karsten,

willkommen im Forum und tolles Auto, Gratulation.
Wenn es noch der Erstlack ist und Rostreparaturen eine Neulackierung nicht unbedingt erforderlich machen, gehe mit den Dellen zum Beulendoktor und tupfe die Steinschläge mit dem passenden Lack aus. Mit 2000er Schleifpapier oder Schleifvlies glätten und mit einer Poliermaschine das Ganze vorsichtig wieder aufpolieren.
Bei dem Zustand sollte man alles versuchen den Originalzustand so weit wie möglich zu erhalten.

Viel Erfolg und viel Spass mit dem Bulli.
Grüße
Hilmar
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Karsti2310
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von Karsti2310 » 30.06.2017 23:11

Hallo Hilmar,
Der Beulendoktor kriegt die Dellen nicht raus.... angeblich muss da ein Karroseriebauer ran... dann auch Lackieren, da der Lack an den Stellen ab muss. Ich bin echt hin und hergerissen! Herzlichen Dank für die Tipps
Gruß Karsten
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g_hill
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von g_hill » 30.06.2017 23:34

Hallo Karsten,

die Entscheidung musst du natürlich selber treffen, aber bedenke, guter Neulack ist nur eine Frage des Preises und der Zeit. Guter Originallack ist unwiederbringlich und selten.
Such dir einen Beulendoktor oder Karrosiebauer mit großem Herz für altes Blech. Die kriegen mehr hin als man glaubt und auch ohne den Lack zu beschädigen. Es geht halt nicht so schnell wie das Herausziehen von ein paar Hageldellen, daher winklen die meißten "Profis" dankend ab.

Ich würd an deiner Stelle, sollte beim Ausbeulen der Lack beschädigt werden, selbst eine Teillackierung der Fläche in Erwägung ziehen und so viel nachlackieren und beipolieren lassen, wie unbedingt erforderlich.
Stell doch mal ein paar Bilder ein auf denen man die Dellen gut erkennen kann, evtl. findet sich ja hier im Forum jemand der einen Tip oder gar Profi an der Hand hat der solche Schäden reparieren kann.
Grüße
Hilmar
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rintintin
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von rintintin » 01.07.2017 11:57

Hallo Karsten
Glückwunsch zu deinem Bulli.
Die Jungens haben vollkommen Recht
Ein ungeschweißter Bulli im Erst-lack ist um ein vielfaches interessanter / wertvoller.
Habe selber vor einem dreiviertel Jahr einen T2 B aus Californien gekauft.
Hatte tausende von Steinschlägen, kleine Beulen und durchgescheuerte Kanten
Der Lack auf dem Dach war zwar nicht verbrannt aber ziemlich rau
Also stand ich vor genau der selben Entscheidung, aufarbeiten oder zweifarbig um-lackieren (zweifarbig hätte ich soooo gerne gehabt )
Habe mich aber fürs aufarbeiten entschieden und bin begeisterter als je zuvor.
Seit dem ich das Ding habe, beschäftige ich mich immer mal wieder mit der Lack-aufbereitung.
Mit dem Original Lack sieht der Bulli mittlerweile super authentisch aus, da stören auch kleine Kitschen und mini-Dellen nicht.

Ich hoffe Du versuchst den Lack zu erhalten.
Überquasten geht ja zu jeder Zeit.

Gruß
Robert

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Karsti2310
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von Karsti2310 » 01.07.2017 18:11

Hallo Robert,

ihr habt ja alle Recht! Bin nur unsicher wie das ganze am Besten anzugehen ist???? Wie hast du die Dutzenden von Steinschlägen wegbekommen? Alle einzeln ?? Wenn du mir eine "Beschreibung für den Lackanfänger" geben könntest wäre ich dankbar!
Viele Grüße Karsten
P.S. Hilmar, Fotos kann ich erst in 2 Wochen reinstellen, ich bin zur Zeit im Ausland.
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g_hill
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von g_hill » 01.07.2017 18:29

Hi,

bitteschön, schau mal rein.

https://www.youtube.com/watch?v=BeYntMcJNlc

Ja, du mußt jeden Steinschlag einzeln bearbeiten. Aber in der Zeit die du dein Auto für eine Lackierung abgeben musst, hast du das auch erledigt.

Grüße
Hilmar

p.s. Schau dir m,al die beiden Videos an, da kannst du sehn was so alles ausgebeult werden kann, ohne den Lack zu beschädigen.

https://www.youtube.com/watch?v=2_pbJ51c7OI
https://www.youtube.com/watch?v=Q5OF6Es19Hs

Ich kenne die Firma nicht, vielleicht hilft es dir bei der Entscheidung.
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mück
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von mück » 01.07.2017 21:47

Hallo,

das Thema " Beulendoktor " interessiert mich auch sehr.
Auch mein Erstlack T2 hat leider eine Delle. Nach dem Kauf hatte ich mich auf den Weg zu insgesamt 3 verschiedenen " Beulendoktoren " gemacht. Jeder der drei hat sich den Wagen angeschaut und dann einstimmig gesagt : Geht nicht ! Die Begründung war jeweils, dass es nicht an der Beule liegt sondern, dass das damalige Blech mit dem heutigen nicht zu vergleichen wäre.
Ein guter Freund ist gelernter Karosseriebaumeister und seit Jahren als KFZ Sachverständiger, bei einer großen Versicherung, tätig. Er hat einige Seminare zu dem Thema Beulen ziehen besucht. Auch seine Meinung ist, dass es bei dem alten dicken Blech nicht bis nur sehr schwer geht.

Falls jedoch jemand positive Erfahrungen gemacht haben sollte, wäre ich an dieser Info sehr interessiert.

Gruß Ralf

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Wolfgang T2b *354
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von Wolfgang T2b *354 » 01.07.2017 22:27

Hallo Ralf,
mück hat geschrieben:
01.07.2017 21:47
Auch seine Meinung ist, dass es bei dem alten dicken Blech nicht bis nur sehr schwer geht.
Kann es sein, dass das zu den immer wieder gern zitierten Mythen aus der guten alten Zeit gehört? Beim T2a war das Außenblech, wenn ich mich richtig erinnere, 0,88 mm dick. Oder waren's 0,83 mm? Im Innenbereich ging es runter bis 0,6 mm. Ich glaub', auch die Bodenplatte war dünner als 0,8. Taylored Blanks, mit denen man heute die Festigkeit passgenau für jede Stelle eines Bauteils festlegen kann, waren ja noch nicht erfunden. Aber die Teile mussten auch bei Weitem nicht so viel aushalten wie heute. Wenn Unfall, dann halt kaputt, manchmal Auto und Fahrer.

Auch heute liegen Karosseriebleche in derselben Größenordnung (typisch 0,8 mm). Doch heute hat man höhere Festigkeiten bei den Tiefziehblechen, so dass man auf Dicke verzichten könnte, wenn da nicht die deutlich höheren Anforderungen der Crashtests wären.

Ich vermute, die paar Hundertstel Millimeter machen nicht den Unterschied zwischen "gutem altem Blech" und "modernen Karosseriefolien" aus.

Schöne Grüße

Wolfgang

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g_hill
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von g_hill » 01.07.2017 22:33

Hallo Ralf,

ich bin vor einigen Jahren mit einm BMW02 Cabrio, Bj.68 im Österreich in einen Hagelsturm gekommen. Die Körner waren in etwa so groß wie Walnüsse. Ich konnte mich noch zur Hälfte unter ein Vordach retten, aber mein originaler Kofferraumdeckel hatte etliche Einschläge, mehr als 1 cm tief. Ich wollte unbedingt den originalen Deckel erhalten und so fand ich einen Beulenmenschen, der mir die Beulen absolut rückstandlos und ohne Lackschäden mit der Klebe- und Massiermethode beseitigte.
Den Kollegen besorgte mir ein Nachbar der Fiat arbeitete. Der Beulenmann reparierte bei Fiat die beschädgten Neuwagen.
Wenn ich die Fotos finde, lade ich diese mal hoch.
Ich kann das nur empfehlen. Selbst wenn der Versuch in die Hose geht, kann man immer noch lackieren. Ein Versuch ist es allemal wert und kostet nicht die Welt. Das Risiko is m.E. überschaubar.

Grüße
Hilmar
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mück
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von mück » 02.07.2017 01:02

Hallo Wolfgang, hallo Hilmar,
die Formulierung dickes Blech stammt von mir, wie sie es, vor mind. 2 Jahren, genau gesagt haben weiss ich heute nicht mehr.
Wie gesagt ich war bei 3 Betrieben und keiner wollte sich daran trauen und das Geld verdienen. Ich meinte auch ob sie es nicht wenigstens versuchen wollen, mit meinem OK dass wenn es nicht 100 % wird, es für mich den Versuch wert sei. Aber irgendwie wollten sie mein Geld nicht. Es war auch keine Hagelschadensaison, dass sie im Stress gewesen wären. Daher ???
Also wenn jemand, im Großraum Köln, einen fähigen Mann kennt, würde ich mir gerne seine Meinung anhören bzw es dort beseitigen lassen.

Gruß
Ralf

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Karsti2310
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Re: T2b Fahrer aus Hildesheim

Beitrag von Karsti2310 » 02.07.2017 09:43

Hallo Ralf,

Einen Versuch bei einem Ausbeuler hatte ich auch schon ! Genau das gleiche Ergebnis wie du es beschreibst! Er war sogar bei mir und hat sich alles angesehen.. und dann, wie gesagt, "geht nicht, Blech zu dick etc." wenigstens wollte er kein Geld! Ich schließe mich mal der Frage von Ralf an: wenn jemand einen fähigen Ausbeuler im Raum Hannover/Hildesheim kennt, nur her damit!
Ich habe mich übrigens entschieden zu versuchen den Lack zu retten! Einen Versuch ist es allemal Wert! Danke für eure Tipps und Ideen! Für weitere Anregungen bin ich natürlich dankbar!

Gruß Karsten
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