Frankeich von oben und unten

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Matthias S.
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Frankeich von oben und unten

Beitrag von Matthias S. » 11.09.2013 21:30

Hallo
Mein Reisebericht ist fertig
es stehen allerdings mehr meine anderen Hobbys im Vordergrund, der T2 ist eher Nutzfahrzeug.

http://feldbahn-dossenheim.de.tl/Savoye ... e-2013.htm

Für euch ein paar Bilder im Großformat


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Hier geht`s zum Reisbericht:

http://feldbahn-dossenheim.de.tl/Savoye ... e-2013.htm

Viel Spaß beim Ansehen!

Grüße, Matthias

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westfaliafan
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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von westfaliafan » 11.09.2013 23:22

:thumb: artgerechte Haltung und Einsatz vom Bulli bei einer tollen Tour! Nachahmenswert!

Grüsse, Andreas
Busfahren macht Spaß
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BulliUli
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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von BulliUli » 12.09.2013 13:03

Astrein ! sehr schöner Bericht, interessantes Hobby, geile Bilder, bestes Auto ! :dafür: :respekt:
Ich freue mich auf 2014.
Uli

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TEH 29920
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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von TEH 29920 » 12.09.2013 19:40

Eine wirklich sehr schöne und interessante Reise - und was für ein ungewöhnliches und spannendes Hobby.

Allein die Straßen und Orte in denen ihr wart, super.


Wie gut halten eigentlich deine ganzen An- und Umbauten die Erschütterungen aus, was fiel schon von der Wand :wink: ? Sind die Möbel schon mal "aus dem Leim" gegangen?

Gruß Bernd

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Polle
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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von Polle » 12.09.2013 20:30

Wow. Hab mir gerade mal die Mühe gemacht und deinen Reisebericht gelesen. Ich bin begeistert.
Klasse, daß du die Route gezeigt hast. Ich bin schwer am grübeln, ob ich die Tour auch mal mache. Feldbahnen sind zwar nicht unbedingt mein Ding, aber die Stollen erinnern mich irgendwie an meine heimlichen Besuche in diversen Bunkeranlagen.
Auf jedenfall reizen mich die Wege, die du abgelichtet hast.

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Matthias S.
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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von Matthias S. » 12.09.2013 22:27

Hallo
Also bei den Möbeln ist noch nie etwas aus dem Leim gegangen. Es ist auch sonst noch nie etwas abgefallen oder gebrochen. Doch, vor vier Jahren die beiden Teller der Anschlaggummis an der Hinterachse.
Bei seinem Vorgänger ist auch mal einer der Querträger gebrochen, die Karosse war aber auch rostig. Und vordere Anschlaggummis gingen auch gerne verloren. Bei 450000 Km ging das Lenkgetriebe kaputt. Deshalb war ja auch 2004 Schlachtfest.
Es zahlt sich aus, dass ich die Schweißarbeiten an dem aktuellen Bus 2006 besonders stabil ausgeführt habe und die entsprechenden Fahrwerksteile durch gute Neuteile ersetzte. Bis jetzt ging nichts kaputt und nach 22 Jahren mit T2 weiß man, worauf es beim Schrauben ankommt und was das Auto kann.
Außerdem halten die Autos das aus- in Afrika sind die früher jede Tag solche Wege damit gefahren. Die fuhren damit täglich, was ich in einem Jahr fahre. Der T2 hatte in Afrika einen fantastischen Ruf, ich hab da in den frühen 90er viele Motoren hin verkauft.

Es macht aber schon Spaß, die Geländewagenfahrer im Hochgebirge zu verblüffen. Ich habe noch eine Ansage von einem deutschen Motorradfahrer im Ohr, als ich ihn zum zweiten Mal traf:" Ich hab den Berg hinuntergeschaut, ein T2 kommen gesehen und gedacht, das Schlimmste ist geschafft, aber nein, es wurde noch schlimmer".


Im nächsten Jahr wollen wir eine "Best of" Tour aus 2013/2012/2008 machen. So wie es aussieht, sind wir schon 3-5 T2 .

Grüsse, Matthias

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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von Sgt. Pepper » 13.09.2013 12:44

Moin,

wirklich ein klasse Bericht. Habe vor eine Weil deine Seite entdeckt und da fast die halbe Nacht gelesen.
Die Strecke würde ich auch gerne mal fahren. Hast du eigentlich mehr als einen Reservereifen dabei?

An der Tankstelle wird man ja recht häufig auf den Bus angesprochen. Recht oft bekomme ich dann Geschichten aus der Bundeswehrzeit zu hören und wie
die Leute mit dem T2 durch das Gelände gebrettert sind. Wenn da keiner geguckt hat, wurde wohl auch schon mal die eine oder andere Abkürzung
durch den Wald genommen. Allgemein ist der Tenor aber, dass der T2 schon recht Geländegängig sein muss.

Gruß Stephan
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Frankeich von oben und unten

Beitrag von Rolf-Stephan Badura » 13.09.2013 18:52

Hallo Matthias, hallo zusammen,

tolle Tour, tolle Bilder!


ich glaub nicht das der T2 besonders geländegängig ist...

nur viele moderne Fahrzeuge sind heute schon mit einem Feldweg überfordert ;-) Und selbst unter manchem vermeindlich modernem Geländewagen ist kaum eine Hand breit Platz... traurige Marketing-Spielzeuge, die das Bild verwässern für echte Geländefahrzeuge.

Ich denke T2, R4 und andere Oldies haben noch leichtes Spiel mit Stock und Stein. Habe in Afrika auch einen 4x4-WoMo-Bauer mit dem T2 beeindrucken können... dafür hatte er mehr Platz im Kühlschrank :-)

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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von boggsermodoa » 13.09.2013 20:03

Rolf-Stephan Badura hat geschrieben:ich glaub nicht das der T2 besonders geländegängig ist...
"Da stecken bleiben, wo andere garnicht erst hinkommen!"
Ich denke, Torstens Signatur bringt es auf den Punkt. Es geht ein bisschen mehr als mit 'nem PKW, und solange die Hinterreifen ordentlich Grip haben, geht sogar 'ne ganze Menge, aber andererseits reicht auch jede feuchte Wiese, um sich rettungslos festzuhampeln. Da helfen dann nur noch Schneeketten ... oder eben der kopfschüttelnde Bauer, der gerade mit seinem Traktor des Weges kommt.
Ein Auto, das im Sand öfter mal für Überraschungen sorgt, ist übrigens ein engagiert gefahrener 2CV. Der schwebt oft leichtfüßig über den Dingen und kurvt mit seinen 29 PS dem Landrover davon, der mit letzter Kraft tiefe Furchen zieht, sodaß die Differentiale schon am Boden schleifen. Im VW-Bus kann man das leider nur aus der Ferne beobachten, denn den hat man schon 200m vorher abgewürgt.

:roll:

Gruß,

Clemens

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Knopf
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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von Knopf » 16.09.2013 07:14

...und hier passend zu Clemens´ leichtfüßiger Enten-Hommage ein Foto einer ebensolcher mit einer - vielleicht - ebensolchen Erfahrung, aufgenommen im Mai 2008, passend zur Route, in Briancon.
Mai_2008 353_768x1024.jpg
Bei unserem Trip damals waren übrigens so ziemlich alle (gängigen) Pässe leider noch gesperrt. :|
Mai_2008 347_768x1024.jpg
gruss, gary

- - 76er Helsinki - - 76er L - - 79er BGS - -

...der unterschied zwischen theorie und praxis ist in der praxis grösser als in der theorie...

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Matthias S.
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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von Matthias S. » 16.09.2013 14:07

Hallo,
der VW Bus ist nicht mit einem richtigen Geländewagen vergleichbar, aber kommt eben ähnlich wie der Käfer durch gute Gewichtsverteilung auf der Antriebsachse und Bodenfreiheit weiter als die allermeisten 2 WD.
Ich fürchte am ehesten Schlamm- Balast ins Heck, dann mit Schwung , 1.- 2 .Gang vollgas Berg hoch ist kein Problem. Aber wehe es kommt eine Harnnadelkurve mit Steigung, dann ist es aus. Es geht dann auch schnell mal "der Arsch weg", auf manchen Wegen eher ungünstig.
Rückwärts sind die T2 auch total schlecht, da geht gar nichts.
Seit unserer Pleite in den Pyrenäen 2010 hab ich eine elektrische Winde dabei und werde langsam auch wieder etwas mutiger.

Die Franzosen fahren durchaus auch weit mit Renault Rapid oder Citröen Berlingo. Die werden eben durchgeprügelt. Man wundert sich, was Autos aushalten.
Wir sollten den T2 auch nicht mit PKW vergleichen. Eine alternative für unsere Zwecke wäre eingentlich nur ein T3 Syncro, ein Allradsprinter (habe ich auch schon mit hohen Reifen geshen) aber ob die auch das Durchgerüttel aushalten und am nächsten Morgen in der Pampa auch wieder anspringen? Da verlass ich mich lieber auf überschaubare Technik.
Grüsse, Matthias

Hier noch das passende Bild aus den Pyrenäen- so schnell hängt man mit dem T2.
Der linke Hinterreifen hatte auf dem Bild kein Bodenkontakt mehr.

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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von boggsermodoa » 16.09.2013 14:44

Matthias S. hat geschrieben:Eine alternative für unsere Zwecke wäre eingentlich nur ein T3 Syncro, ein Allradsprinter (habe ich auch schon mit hohen Reifen geshen) aber ob die auch das Durchgerüttel aushalten und am nächsten Morgen in der Pampa auch wieder anspringen?
Der Syncro kann 'ne ganze Menge, ist aber heute auch schon eher ein verhätschelter Oldie, als ein Alltagsauto. Am ehesten scheint dort übrigens das Getriebe mal den Geist aufzugeben. Das scheint längst nicht so zuverlässig, wie am zweiradgetriebenen T3.
Beim "Schprinterle" (grad kommt die facegeliftete 2013er Version in den Handel) beinhaltet bereits das Schlechtwegepaket - also ohne Vierradantrieb - Verstärkungen des Rohbaus. Wegen des Gerüttels würde ich mir da mal keinen Kopp machen. Das Auto ist für solche Wege wie auf deinem Foto allerdings ein bisschen zu mopsig.

Gruß,

Clemens

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TEH 29920
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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von TEH 29920 » 16.09.2013 15:12

Moin Matthias,

dramatische Situation, wie hast ihn wieder frei gekriegt? Ohne Winde oder Greifzug haste alleine jetzt wirklich ein Problem.

So ein VW-Bus ist schon zu vielem zu verwenden - für das Gelände wäre eine Diff- Sperre top. Diesen Mangel muss man als Fahrer halt ausgleichen durch Schwung, und den gilt es nicht zu verlieren oder rechtzeitig aufzubauen. Das geht aufs Material und meiner ist unten an mehren Stellen plattgeschliffen von den Felsen etc.
An Steigungen auf Schotter oder Fels (nass!) ist in Kurven auch schnell Ende - und das sind Momente die zwar für Bilder gut taugen, die werden auch gerne erzählt und Bücher handeln davon, in der Praxis würde man sich die aber gerne sparen; gibt auch graue Haare.

Ich hab jetzt so einen T3 Syncro (mit zwei Sperren) und das Teil ist der Hammer. Was ich mit dem schon entspannt hoch gefahren bin - das ist mit den T2 richtig Arbeit, an manche Strecken ist nicht zu denken (bisher hab ich eigentlich nur für den wirklichen Einsatz geübt)

Ich hänge an dem T2 und ich schreibe das nur ungern - auch weil das ein T2 Forum ist; aber ein T3 Syncro ist einfach um Welten besser sobald man die Straße verlassen möchte und ich ärgere mich heute das ich den nicht schon viel früher gekauft habe.

Gerade auch deshalb meinen Respekt vor Matthias und seiner Familie das er solche Strecken heute noch mit dem T2 fährt.

Gruß Bernd

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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von TEH 29920 » 16.09.2013 15:40

boggsermodoa hat geschrieben:Der Syncro kann 'ne ganze Menge, ist aber heute auch schon eher ein verhätschelter Oldie, als ein Alltagsauto. Am ehesten scheint dort übrigens das Getriebe mal den Geist aufzugeben. Das scheint längst nicht so zuverlässig, wie am zweiradgetriebenen T3.
Stimmt wohl, wobei die heute besonders früh sterben durch die TDI Motoren - das Drehmoment ist bei niedriger Drehzahl zu hoch.

Bei den Serien-Maschinen halten die Getriebe wahrscheinlich ähnlich lang, hängt ja vom Einsatz ab. Wie lange hält ein Getriebe im T2 wenn es im Gelände offroad hart rangenommen wird?

Dafür ist so ein Syncro sobald es um die spezielle Technik geht - dazu zählt auch das Getriebe - kostenmäßig gleich eine ganz andere Hausnummer.

Gruß Bernd

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Matthias S.
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Re: Frankeich von oben und unten

Beitrag von Matthias S. » 16.09.2013 19:04

Ja eine Diff Sperre hätte ich auch gerne in den T2. Vorschläge...?
Ich hab für den Winter ein 32b Syncro mit 2 Sperren (Urquattro Technik).
Das Problem ist, der fährt bei Eis oder Schlamm so weit, bis er nicht mal mehr stehen kann und wieder runterrutscht.

Für den Camper wünscht sich meine Frau eine Nasszelle, ich mir Allrad und wir beide einen sparsameren Motor. Ach ja, größer muss er nur innen sein, außen nicht. Vorschläge...?
Grüsse, Matthias

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