und das Schlafzimmer praktischer Weise auch.
So halten wir es jetzt eigentlich seit 1980.
Siehe:http://www.reimann.ws/camping.htm
hier ein Foto von damals:

So total negative Erfahrungen haben wir gar nicht.
Einmal ein "Angetrunkener Zeitgenosse" und dann eine Störung morgens
vor einem Altenheim, da bin ich dann einfach weitergefahren, weil es mir zu blöd war,
der Platz war nicht als Privatparkplatz ausgewiesen gewesen.
dann: mal in Mainz - da waren wir für eine Tagung angereist und ahben direkt in der Nachbarstrasse der Industriehalle (= Eventtagungsstätte) geparkt.
gegen 22.30 h klopfte es, dann rüttelte jemand am Bus.
Als ich dann laut wurde und damit "drohte" die Polizei zu rufen,
antwortete eine Stimme: "die ist schon da" .
Ich habe mir dann den Ausweis am Fenster zeigen lasse,
Die Herren hatten einen Anruf, es gab in dem Viertel eine Einbruchserie mit einem weissen Bus. Daher wollten die Polizisten gerne meinen Ausweis sehen - nicht die Papiere!
den Fahrzeughalter wussten sie schon ( alos mich) und erklärten, dass es um die Kontrolle ging, dass uns der Bus nicht geklaut worden war und tatsächlich der Eigner mit dem T3 unterwegs ist. Anschl. konnten wir dann weiterschlafen J
Dann noch was Lustiges mit dem Wohnwagengespann:
Auf der "Route Napoleon" hatte ich mir spätabends einen Platz zum Parken und Schlafen ausgesucht ( das habe ich mit dem Gespann in Frankreich oft gemacht).
Morgens wurde ich durch Geräusche und Lärm etwas beim Dösen gestört, mir nix dabei gedacht (üblicher Alltagslärm halt gegen 6.00 h), als ich dann gegen 8.00 h aufstand und die Tür vom Wohnwagen aufmachte, stand das Gespann mit im Markttrubel.
Die Markthändler hatten sich durch uns nicht stören lassen und sogar so aufgebaut, dass wir vom Platz fahren konnten. Das ist allerdings m.E. eher französische Lebensart. In Deutschland könnte ich mir soviel Rücksichtnahme und Freundlichkeit nur schwer vorstellen.
Generell gilt wohl:
"Wie Du kommst gegangen, so Du wirst empfangen".
Der ADAC kommentierte mal das Thema mit "Jus primae noctae" (Recht der ersten Nacht) für Europa - unter dem Gesichtspunkt der Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit.
Wir schauen: geschickte Parkmöglichkeiten in Wohnstrassen ( Mittelstand - Wohnmobile in der Strasse / Carports etc. , Parkplatz Nähe Friedhof / Sportplatz etc.).
Da wo man wohl nicht groß stört..
Wenn wir z.B. dann tagsüber an einen See oder ähnliches wollen,
fahren wir da erst nach dem Besuch beim Bäcker hin. Oft ist da tagsüber das Parken erlaubt und nachts nicht. Da schau ich dann schon drauf.
In der Einsamkeit übernachten wir nie. Auch nicht auf Autobahnparkplätzen! Ist uns einfach zu gefährlich.
Auch nicht in Industriegebieten (einsam und Störungen am Morgen durch Lärm).
In Frankreich sind auch die Parkplätze von kleiner Supermärkten in den Ortschaften prima. In Deutschland nicht so unbedingt ( Kann Stress geben, also versuchen wir das gar nicht erst.) Man entwickelt ein Gefühl dafür.
Bei Tagungen in Hotels übernachten wir auch teilweise auf den Hotelparkplätzen als Tagungsteilnehmer, aber dann auch in der hintersten Ecke und nicht auf dem Präsentierteller.
Schön sind jetzt auch die Stellplätze für Wohnmobile in immer mehr Städten. Da gibt es sogar kostenlose Plätze und oft auch Entsorgungsmöglichkeiten für Abwasser und Toilette.
Merke: nie provozierend hinstellen und wirklich immer nur für 1 Nacht.
Noch ein Tipp: Ein „Roadbook“ ( Notizbuch ) im Bus. Strassen und Orte von ruhigen Übernachtungsplätzen, Pizzabuden, Imbißbuden u.ä.m. einfach notieren.