Hallo allerseits,
danke für Eure vielen Antworten. Und außerdem muss ich mich dafür entschuldigen, dass ich mich wohl ein bisschen blöd ausgedrückt habe

. Das, was Ihr schreibt, sehe ich genau so, doch meine Frage sollte in eine andere Richtung gehen.
Der Sicherungswert von 250 A sollte nur andeuten, dass die Sicherungen auch hochstromfähig sind (im Gegensatz zu den Torpedos). Ich wollte keine 250 A einbauen, denn dabei machen weder meine Batterien noch die Kabel mit, jedenfalls nicht die, um deren Absicherung es mir geht.
Ich habe bei mir bereits für jede Batterie einen Nato-Knochen in der Nähe des Fahrers. Über die geht alles, außer dem Anlasserhauptstrom; der ist direkt mit der Batterie verbunden. Daran will ich auch nichts ändern.
Mit diesen Hauptschaltern hätte ich einen eleganten und zentralen Ansatzpunkt, die unabgesicherten Stränge pauschal abzusichern.
@ Roman und Clemens
Mit dem Punkt, dass beim Durchpfeifen der Sicherung auch die Generatordioden hopps gehen, habt Ihr natürlich Recht. Ich hatte drüber nachgedacht, den Generator separat abzusichern, aber das macht offensichtlich keinen Sinn. Also bleibt das wie es ist.
@ Thomas
So, wie Du es schreibst, hatte ich es mir grob gedacht. Ohne den Anlasserhauptstrom, nur zur Absicherung der 6 qmm-Hauptleitung und unabhängig von den Verbrauchern. Ich hab’ keine Ahnung, wann dieses Kabel anfängt zu kokeln, aber nehme an, dass 50 A ohne weiteres verkraftbar sind. Also vielleicht eine 80 A- oder 100 A-Sicherung. Die soll ja nichts anderes machen, als bei einem soliden Masseschluss abzuschalten, bevor das Feuerwerk beginnt.
Ich hatte mal das „Vergnügen“, dass vor meinem Büro ein kleiner Fiat abgefackelt ist. Die Polizei meinte später, es wäre wohl ein unabgesicherter Verbraucher gewesen. Details habe ich nie erfahren (nein, es war nicht meiner!). Irgendwie hab ich diese Szene mit Flammen aus den Luftschlitzen noch im Kopf. Aber wir haben hier im Forum ja auch profunde Erfahrungsträger in dieser Hinsicht.
@ RogerWilco
Ich habe ohnehin etliche Zusatzsicherungen drin. Lieber zu viel als zu wenig. Das werde ich auch nicht antasten. Vielleicht bin ich bei dem Thema ein bisschen neurotisch, weil sich bei mir „nutzungsbedingt“ schon ein paar Mal etwas losgerüttelt hat.
Zusätzlichen Schrumpfschlauch um den Hauptstrang stelle ich mir übrigens schwierig vor. Wo es ging, habe ich Isolierschlauch/Bougierrohr genommen, den kriegst Du auch mal wieder runter.
boggsermodoa hat geschrieben:Wenn man das zu Ende denkt, müßte man an jedem Abzweig vor jedem Kabel eine Sicherung anordnen, die maximal so viel Strom durch läßt, wie es dem Kabelquerschnitt zuzumuten ist. Ich denke weder, daß das überhaupt machbar ist, noch daß dabei ein zuverlässigeres Gefährt rauskommen kann.
Soooo weit sind wir davon ja nicht entfernt. Von ein paar Ausnahmen abgesehen, ist doch in jedem Strang ’ne Sicherung. Mir geht’s auch nicht darum, das alles zu 100 %ig abzusichern. Ich wollte nur mal drüber nachdenken, wie ich das 6 qmm-Kabel besser schützen kann.
Gäbe es denn grundlegende Vorbehalte, wenn ich eine 100 A-Sicherung in diesen Strang setze? Oder ist das alles Kokolores? Bei der Falschluft lasst Ihr mich ja nie mitspielen, da brauche ich halt ’was anderes

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In diesem Sinne, merci vielmals für Eure Denkanstöße
Wolfgang
boggsermodoa hat geschrieben:Wenn du da wirklich Nägel mit Köpfen machen willst, dann brauchst du
einen anderen "Bus".
Hast Du schon mal in ’nem CAN-Bus geschlafen? Der hat ja nicht mal Betten oder Falschluft!