es ist hier auch nicht hilfreich, wenn du jedes mal einen neuen Beitrag aufmachst. Deshalb habe ich deine letzten Beiträge mal zusammen geführt.
RalTre hat geschrieben: ↑Gestern 20:59
Erhöhe ich den Benzindruck auf 2,7~2,8 bar, kann ich auch im Leerlauf einen CO Wert von 1,x % Einstellen, dann lauft der Motor während der Fahrt aber wie ein Sack Nüsse.
Meine Glaskugel ist schlecht eingestellt. Ich kann dir so keine Antwort geben.
Grundsätzlich sollte man nicht an Symptomen doktern sondern die Ursache suchen.
Wenn VW angibt, das man mit abgezogenem Schlauch 2,5 bar und aufgestecktem Schlauch am Druckregler ca. 2 bar Überdruck haben soll, dann ist das auch so.
Wenn du nun den Druck änderst, passt alles andere auch nicht mehr zusammen.
Da muss man nun einmal alle Bauteile nach VW Anleitung prüfen. In aller Regel gibt es irgendwo einen Fehler den man beheben kann.
Wenn man nun den Fehler nicht behebt, sondern irgendwo etwas verstellt, hat man anschließend schon zwei Fehler im System.
Das kann man beliebig lange so weiter führen, bis alles total "optimiert" ist und nix mehr läuft.
Viele Grüße
Thomas
Im Angebot: Drehzahlmesser, US-Motor-Kabelbaum *680
Nehmen und geben! Es ist nicht der Sinn eines Forums, Informationen per PN auszutauschen!
vielen Dank für das Zusammenlegen, du hast selbstverständlich Recht damit, dass es im Sinne des Forums sinnvollter ist in einem Topik zu bleiben!
Ich habe meinen Beitrag gestern Abend vielleicht etwas ungünstig formuliert, daher versuche ich es noch mal. Folgende Ausgangangslage:
Im Leerlauf läuft der Motor zu mager, der CO Wert steht bei 0,00 % und lässt sich auch durch volles Hineindrehen der CO Schraube nicht erhöhen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Lambdasonde eingesteckt ist oder nicht. Bei höheren Drehzahlen zeigt das Messgerät einen schwankenden einstelligen CO Wert an (Das Messgerät funkltioniert tadellos). In diesem Zustand läuft der Motor nicht sauber. Mal bleibt er im Leerlauf "hängen", reagiert nicht aufs Gaspedal, springt sehr schlecht an, hat wenig Leistung und fühlt sich insgesamt zugeschnürt an. Der Ganganschluss in den vierten Gang ist schlecht.
Auf der Ansaugseite ist alles kontrolliert und funktioniert so, wie es laut Forum soll (Thermozeitschalter, Temperaturfühler, Zusatzluftschieber, Zündung (mit aufgesteckten Schlüchen auf 5 °nOT eingestellt) usw...). Beim Test mit einer Nebelmaschine tritt der Nebel nur aus dem Luftfilterkasten und Auspuff aus, außerdem verändert sich der Motorlauf nicht, wenn man den Motor auf der Ansaugseite vorsichtig mit Wasser aus einer Sprühflasche einsprüht. Das interpretiere ich so, dass ich Falschluft ausschließen kann.
Ich habe den Benzindruck zwischen letzten Einspritzdüse und Benzindruckregler mit einem analogen Manometer kontrolliert. Der Benzindruck liegt bei 2,5 bar. An dem Manometer ist eine einstellbare Drossel, um den Leitungsquerschnitt zwischen Manometer und Benzindruckregler zu verändern. Verringer ich den Leistungsquerschnitt, sodass der Benzindruck auf 2,7 bis 2,8 bar ansteigt, kann ich den CO Wert sauber einstellen. Allerdings läuft der Motor dann während der Fahrt wie ein Sack Nüsse.
Mir ist klar, dass ich damit das eigentliche Problem nicht löse, aber nach meinem technischen Verständnis zeigt dieses Phänomen, dass die Einspritzüsen in meinem Motor funktionieren und dass der Motor kein grundsätzliches Falschluftproblem hat.
Was kann das Abmagern im Leerlauf bei korrektem Benzindruck verursachen? Kann der LMM ursächlich dafür verantwortlich sein? Meine Idee wäre den LMM testen zu lassen. Ich bin aber für jede Idee dankbar und werde nach besten Wissen und Gewissen eure Vorschläge abarbeiten. Dabei sind Rückfragen meinerseits keine Kritik oder Besserwisserein meinerseits, sondern nur der Versuch meines naturwissenschaftler Hirns die Ganze Nummer zu verstehen.
Edith: die Abgasrückführung ist stillgelegt, am Luftsammler ist der Anschluss dicht verschlossen, allerdings ist der Anschluss am Auspuff nicht 100%ig dicht. Könnte dort so viel Luft in den Auspuff gelangen, dass der Kat ggf vorhandenes CO zu CO2 oxidiert?