Meine Expertise, was das Zündsystem eines T2 betrifft, hält sich etwas in Grenzen und daher beschränke ich mich mal auf das Aufzeigen meiner Beobachtungen. Auf der Suche nach der Urasache meines "eigentlichen Problems" habe ich in Frankreich fleißig die Komponenten der Zündanlage gewechselt und dabei beobachtet, dass meine Motor dorch recht empfindlich auf den Gesamtwiderstand der Zündleitungen reagiert:
Kabel von Zündspule + Verteilerfinger + Zündkabel
0 kOhm + 5 kOhm + 1 kOhm = iO
0 kOhm + 1 kOhm + 1 kOhm = niO
0 kOhm + 1 kOhm + 5 kOhm = iO
2 kOhm + 1 kOhm + 5 kOhm = niO
Bei all diesen Kombinationen lief der Motor im Leerlauf einwandfrei. Bei den niO Kombinationen fing er beim Beschleunigen (ab etwa 30km/h) direkt an zu ruckeln.
Ich habe 5 kOhm Zündkabel verwendet, da ich in Frankreich auf die Schnelle keine anderen bekommen habe.
Mein eigentliches Problem, nämlich dass er nach einer kurzen Standzeit anfängt zu stottert, hat er aber noch immer.
Folgende Komponenten habe ich getauscht: Zündkerzen, Zündkabel, Verteilerfinger, Verteilerkappe, Zündspule.
Bei Austausch der Kerzen ist mir aufgefallen, dass die vom 4. Zylinder ein etwas anderes Gemisch zu sehen scheint (s. Foto).
Würdert ihr das als auffällig erachten, oder liegt das eurer Erfahrung nach in der normalen Toleranz?
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Ich bin jetzt auf jedne Fall wieder zu Hause und werde die kommenden Wochen nutzen, um in Ruhe nach dem Fehler zu suchen.
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