einen kompletten Amatruenbretteinsatz für Porsche Instrumente habe ich auch mal konstruiert, das wird nur schwierig den zu Hause zu drucken...
Leider wollte der Kunde den glänzend lackieren und nicht in Wrinkle-Optik...
[3D Druck] Halter für Zusatzinstrumente
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Steve
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Re: [3D Druck] Halter für Zusatzinstrumente
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bulli71
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Re: [3D Druck] Halter für Zusatzinstrumente
Jetzt wird's spannend. Wenn man an dem Teil die richtige Oberflächenstruktur noch hinbekäme wäre das top.
Ich fahre selbstgebaute Instrumente und die hätte ich auch ganz gerne versenkt und nicht aufgesetzt
Ich fahre selbstgebaute Instrumente und die hätte ich auch ganz gerne versenkt und nicht aufgesetzt
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Thorsten (ex *123)
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Steve
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Re: [3D Druck] Halter für Zusatzinstrumente
es gibt die Möglichkeit die Düse zittern zu lassen (fuzzy effect), das habe ich mal bei der Nachkonstruktion der Lenkradnabe eines GSR gemacht. Aber ich denke für das Armaturenbrett würde das nicht gut aussehen. Prinzipiell könnte man versuchen die Nabung auch im Modell einzuarbeiten.
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bulli71
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Re: [3D Druck] Halter für Zusatzinstrumente
Guter Tipp, schaue mal ob mein Slicer das im Angebot hat und probiere es aus.
Thorsten (ex *123)
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boggsermodoa
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Re: [3D Druck] Halter für Zusatzinstrumente
Tja, wie hat VW die denn hinbekommen? Da dies wahrscheinlich wenig bekannt ist, hier mal kurz der Werdegang eines jeden Kunststoffteiles mit Ledernarbung:
Am Anfang steht ein Urmodell aus Leder (z.B. Schaltsack) oder bezogen mit Leder (z.B. Armaturenbrett, Lenkkranz oder was auch immer). Drum herum baut man einen Kasten, legt das Modell ein, sprüht ein Trennmittel auf und gießt das Ganze mit Silikon aus. Nach dem Aushärten entnimmt man das Modell und hat nun im Silikon einen Negativabdruck des Teils, samt seiner Lederstruktur. Diese Kavität (Mulde) gießt man nun mit einem niedrigschmelzenden Metall aus, dessen Namen ich vergessen habe (stellt es euch ähnlich wie Lötzinn vor) und bei dessen Schmelztemperatur das Silikon noch keinen Schaden nimmt. Sobald das ausgehärtet/abgekühlt ist, entnimmt man es dem Silikonbett und hat nun ein festes, metallenes Positivmodell mit Lederstruktur, das außerdem den Vorzug hat elektrisch leitend zu sein. Darauf wird nun galvanisch erst Nickel, später Kupfer aufgebaut, bis zu einer erheblichen Schichtdicke und mit entsprechend langer Prozessdauer. Am Ende wird das niedrigschmelzende Metall ausgeschmolzen. Zurück bleibt das sog. Galvano, eine für den Spritzguss geeignete Negativform mit (Trommelwirbel) Ledernarbung. Dieses Galvano ist natürlich sündteuer und muss, bevor es verwendet werden kann, auch noch mechanisch bearbeitet werden, wobei ihm auf keinen Fall etwas zustoßen darf. Geschieht doch mal ein Kratzer o.ä., musste zu meiner Zeit (d.h. vor 40 Jahren) schon ein alter Handwerkskünstler aus der Rente zurückgerufen werden, der mit Lupe vor dem zusammengekniffenen Auge und allerlei seltsamen OP-Werkzeugen die Lederstruktur wieder hergestellt hat.
Es gibt sie also noch, die Jobs, die jeder KI trotzen!
Es gab zwischenzeitlich natürlich einige Fortschritte, exzessive Schichtdicken vermeidet man z. B. heute durch den Einsatz von Polymerbeton, aber im Wesentlichen ist das Verfahren gleich geblieben.
Gruß!
Clemens
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bulli71
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Re: [3D Druck] Halter für Zusatzinstrumente
Ja, dafür brauche ich das Urmodell um es als Vorlage für die Form für Serienfertigung zu fertigen. Und weil ich aber genau ein Stück brauche kann ich auch gleich das Urmodell verwenden. Nur wie dieses fertigen?
Hätte es gerne gedruckt, daher die Frage ob jemand eine Idee hat wie man die Oberfläche rein konstruieren kann.
Das Abformen vom Urmodell kenne ich übrigens mit Nickel welches galvanisch aufgetragen wird. Aber wie gesagt, dieses Verfahren dürfe etwas zu aufwendig werden
Hätte es gerne gedruckt, daher die Frage ob jemand eine Idee hat wie man die Oberfläche rein konstruieren kann.
Das Abformen vom Urmodell kenne ich übrigens mit Nickel welches galvanisch aufgetragen wird. Aber wie gesagt, dieses Verfahren dürfe etwas zu aufwendig werden
Thorsten (ex *123)
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woita
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Re: [3D Druck] Halter für Zusatzinstrumente
Servus Thorsten,
ich hätte eine Idee, ist aber auch nur eine Idee. Obs klappt, keine Ahnung.
Es gibt die Möglichkeit aus Landkarten 3D-Karten zu erstellen. Hierbei werden Schattierungen für den 3D-Effekt verwendet, d.h. z.B. weiß ist niedrig, je dunkler, desto höher. (Finde nur den Link mit der Beschreibung nicht mehr)
Überträgt man das auf deine Struktur im Kunststoff, brauchst du ein gutes Foto deiner Struktur. (sieht man z.B. bei deinem eigenen Bild mit dem hell/dunkel).
Aus dem könnte man vllt. auch eine 3d-Struktur ableiten, ggfs. als s/w und mit hohen Kontrasten.
Vllt. mit sowas hier: https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/3d ... -27120023/
Oder dies als Suchhilfe: https://www.google.com/search?client=fi ... ABGAEgASgB
Gruß woita
ich hätte eine Idee, ist aber auch nur eine Idee. Obs klappt, keine Ahnung.
Es gibt die Möglichkeit aus Landkarten 3D-Karten zu erstellen. Hierbei werden Schattierungen für den 3D-Effekt verwendet, d.h. z.B. weiß ist niedrig, je dunkler, desto höher. (Finde nur den Link mit der Beschreibung nicht mehr)
Überträgt man das auf deine Struktur im Kunststoff, brauchst du ein gutes Foto deiner Struktur. (sieht man z.B. bei deinem eigenen Bild mit dem hell/dunkel).
Aus dem könnte man vllt. auch eine 3d-Struktur ableiten, ggfs. als s/w und mit hohen Kontrasten.
Vllt. mit sowas hier: https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/3d ... -27120023/
Oder dies als Suchhilfe: https://www.google.com/search?client=fi ... ABGAEgASgB
Gruß woita
T2a BJ.68
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boggsermodoa
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Re: [3D Druck] Halter für Zusatzinstrumente
Na, mit Leder überziehen. Während ich oben beschrieben habe, wie man industriell Kunststoff nach Leder aussehen lässt, brauchst du nun ein Verfahren um Leder wie Kunststoff ausehen zu lassen.
@woita: In den 90er Jahren gab's von Delcam eine Software namens ArtCAM, die genau das konnte. Gedacht war sie für Münzen, Schilder Zinnteller mit röhrendem Hirsch u. dgl. 2D-Konturen wurden Z-Höhen zugeordnet, entweder manuell oder über das Attribut Farbe, Bildungsgesetze für die Übergänge von einer Höhe auf die andere definiert und anschließend ein räumliches Netz aus Dreiecksfacetten erzeugt. Das konnte man fräsen. Alternativ konnte man auch eine räumliche Punktewolke eingeben, um das Facettennetz zu erzeugen. Ich habe auf diese Weise mal Landschaftsmodelle der Vulkaneifel modelliert, basierend auf satellitenvermessenen Daten des Landesvermessungsamtes Rheinland-Pfalz. Die waren im Vulkanmuseum Daun ausgestellt.
Delcam war der Entwickler des CAD/CAM-Systems DUCT (habe ich heiß geliebt, aber wollte sonst keiner) und dessen Nachfolgern Powermill und Powershape (fand ich doof, aber hat sich ganz gut verkauft). Delcam wurde irgendwann mal von Autodesk übernommen, und bei denen finde ich heute eine Software namens ArtCAM im Portfolio. Ob das allerdings auf die Delcam-Entwicklung von damals zurückgeht, weiß ich nicht.
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T2Tom
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Re: [3D Druck] Halter für Zusatzinstrumente
Weißmetall ... https://weissmetall.de/collectionsboggsermodoa hat geschrieben: ↑01.06.2026 19:37 Diese Kavität (Mulde) gießt man nun mit einem niedrigschmelzenden Metall aus, dessen Namen ich vergessen habe (stellt es euch ähnlich wie Lötzinn vor)
Grüße aus der Pfalz
Tom
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Steve
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Re: [3D Druck] Halter für Zusatzinstrumente
ein Arbeitskollege ist ein absoluter Experte zum Thema drucken und hat mir die Seite bumpmesh.com empfohlen.
Damit kann man Texturen auf Oberflächen von stl Dateien legen. Das im Bild ist eine vorgefertigte Textur von der Internetseite. Man kann auch eigene Texturen aus Bildern erstellen, aber ich habe aktuell keines vom Armatureneinsatz welches gut genug wäre. Ich glaube das kann sehr gut werden mit ein wenig ausprobieren...
Viele Grüße
Stefan
Damit kann man Texturen auf Oberflächen von stl Dateien legen. Das im Bild ist eine vorgefertigte Textur von der Internetseite. Man kann auch eigene Texturen aus Bildern erstellen, aber ich habe aktuell keines vom Armatureneinsatz welches gut genug wäre. Ich glaube das kann sehr gut werden mit ein wenig ausprobieren...
Viele Grüße
Stefan
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