Seite 1 von 2

...und wieder einmal: Rückwärtsgang

Verfasst: 16.08.2011 16:20
von Jörch *198
Nach dem Einbau der neuen vorderen Schaltstange bin ich zur Zeit etwas am (ver)zweifeln:

Die Gänge 1-4 sind gut schaltbar, das Spiel hat sich verringert. Soweit so gut.

ABER:
Der Rückwärtsgang lässt sich fast nicht mehr einlegen.
Daher die erste, eventuell dumme Frage:
Wie rum gehört die Anschlagplatte?
Lt. Zeichungen und Rep. - Leitfaden muss die lange Führungsbahn in Fahrtrichtung rechts sitzen. Die Biegung der Führungsbahnen zeigt nach oben. Ist das so korrekt?
Wenn nicht, hätte ich die Ursache...

Nun die zweite:
Nach der Vormontage des Schaltbocks (beide Schrauben sind leicht gelöst) lässt sich die Anschlagplatte so wie nicht mehr bewegen. Ein Blick auf die Umgebung der Gewinde für die beiden Befestigungsschrauben zeigt leichte Verwerfungen nach oben, die ich als Ursache für die mangelhafte Bewegungsmöglichkeit der Anschlagplatte im Auge habe.
Sollte das Material um die Gewinde leicht erhaben sein?

Wenn nicht, ebne ich die Stelle ein und hätte die Ursache beseitigt... :ritter:

Re: ...und wieder einmal: Rückwärtsgang

Verfasst: 16.08.2011 16:28
von Rolf-Stephan Badura
Jörch *198 hat geschrieben:...Ein Blick auf die Umgebung der Gewinde für die beiden Befestigungsschrauben zeigt leichte Verwerfungen nach oben...
hast Du Bilder?
Habe keine Verwerfungen gesehen oder in Erinnerung.

Bild Bild Bild

Re: ...und wieder einmal: Rückwärtsgang

Verfasst: 16.08.2011 16:38
von Jörch *198
Leider (noch) nicht - aber die Verwerfung befindet sich direkt um den beiden Gewindelöchern, die auf Bild 2 zu sehen sind.

...die geschilderte Einbaulage ist doch soweit korrekt, oder :?:

Re: ...und wieder einmal: Rückwärtsgang

Verfasst: 16.08.2011 16:39
von Wolfgang T2b *354
Hallo Jörch,
Jörch *198 hat geschrieben:Wie rum gehört die Anschlagplatte?
Lt. Zeichungen und Rep. - Leitfaden muss die lange Führungsbahn in Fahrtrichtung rechts sitzen. Die Biegung der Führungsbahnen zeigt nach oben. Ist das so korrekt?
Wenn nicht, hätte ich die Ursache...
So hab' ich es auch in Erinnerung.
Jörch *198 hat geschrieben:Nach der Vormontage des Schaltbocks (beide Schrauben sind leicht gelöst) lässt sich die Anschlagplatte so wie nicht mehr bewegen. Ein Blick auf die Umgebung der Gewinde für die beiden Befestigungsschrauben zeigt leichte Verwerfungen nach oben, die ich als Ursache für die mangelhafte Bewegungsmöglichkeit der Anschlagplatte im Auge habe.
Sollte das Material um die Gewinde leicht erhaben sein?
Nein, die Platte muss sich bei vormontiertem Lagerbock noch einwandfrei in beiden Richtungen bewegen lassen (sind ja deshalb auch Langlöcher drin). Leichte Aufwerfungen sollten sie nicht daran hindern, sofern die Schrauben richtig gelöst sind. Wenn sich trotzdem nichts bewegt, dann hast Du vielleicht die falsche Anschlagplatte. Eine andere Erklärung fällt mir nicht ein.

Schöne Grüße

Wolfgang

Re: ...und wieder einmal: Rückwärtsgang

Verfasst: 16.08.2011 17:01
von Rolf-Stephan Badura
Jörch *198 hat geschrieben:...die geschilderte Einbaulage ist doch soweit korrekt, oder :?:
Ja, siehe auch einschlägige RLFs

http://www.michaelknappmann.de/bulli/mi ... 06/145.jpg

Re: ...und wieder einmal: Rückwärtsgang

Verfasst: 16.08.2011 17:37
von boggsermodoa
Jörch *198 hat geschrieben: ...die geschilderte Einbaulage ist doch soweit korrekt, oder :?:
Schaltung.jpg
:ritter:

Re: ...und wieder einmal: Rückwärtsgang

Verfasst: 16.08.2011 18:19
von Jörch *198
Aaah!!

Es geht doch nichts über eine deutliche Zeichnung!! :gut:

Also kann ich Punkt 1 schon mal abhaken. 8)

Re: ...und wieder einmal: Rückwärtsgang

Verfasst: 21.08.2011 18:23
von Jörch *198
So, Punkt 2 kann ich ebenfalls abhaken. Zwar haben die Verwerfungen den Einstellvorgang erschwert, aber es lag nicht an der Anschlagplatte.
Egal wie ich die Anschlagplatte verstelle, ich kriege keinen Rückwärtsgang rein.

Nun hatte ich noch mal einen Helfer, den ich bat, den Rückwärtsgang einzulegen.
Und siehe da: Der Pfeifenkopf (nicht ich, auch nicht mein Helfer, sondern der, der an der vorderen Schaltstange sitzt!) schlägt an der vorderen Schaltstangenführung an, bevor er in die Position kommt, die für den Rückwärtsgang notwendig ist.

Also habe ich die vordere und die hintere Schaltstange getrennt, die vordere Schalstange weiter reingeschoben und provisorisch mit der Schraube fixiert.
Ergebnis: Gang 1 - 4 schalten problemlos, Rückwärtsgang ebenfalls.

Sorry, dass ich den Einbau der NEUEN Schaltstange vorne nicht erwähnt habe. :oops:
Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass die Bohrung für die Fixierschraube nicht passen könnte...

Re: ...und wieder einmal: Rückwärtsgang

Verfasst: 21.08.2011 20:23
von bigbug
Jörch *198 hat geschrieben:So, Punkt 2 kann ich ebenfalls abhaken. Zwar haben die Verwerfungen den Einstellvorgang erschwert, aber es lag nicht an der Anschlagplatte.
Egal wie ich die Anschlagplatte verstelle, ich kriege keinen Rückwärtsgang rein.

Nun hatte ich noch mal einen Helfer, den ich bat, den Rückwärtsgang einzulegen.
Und siehe da: Der Pfeifenkopf (nicht ich, auch nicht mein Helfer, sondern der, der an der vorderen Schaltstange sitzt!) schlägt an der vorderen Schaltstangenführung an, bevor er in die Position kommt, die für den Rückwärtsgang notwendig ist.

Also habe ich die vordere und die hintere Schaltstange getrennt, die vordere Schalstange weiter reingeschoben und provisorisch mit der Schraube fixiert.
Ergebnis: Gang 1 - 4 schalten problemlos, Rückwärtsgang ebenfalls.

Sorry, dass ich den Einbau der NEUEN Schaltstange vorne nicht erwähnt habe. :oops:
Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass die Bohrung für die Fixierschraube nicht passen könnte...
Differenz 12-14 mm?

Re: ...und wieder einmal: Rückwärtsgang

Verfasst: 21.08.2011 20:25
von Jörch *198
Öhm... kommt ungefähr hin. Wieso??? :shock:

Jetzt bin ich aber echt gespannt...