Externe Ölkühlung ohne Serienölkühler

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halbhirn
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Externe Ölkühlung ohne Serienölkühler

Beitrag von halbhirn »

Hallo,

bin gerade dabei meine ext. Ölkühlung (Typ1, 1641ccm) zu verbessern. Experimentiere noch mit meinem alten Motor,
bevor ich auf 2l aufbohre. Bis jetzt habe ich eine in/out Ölpumpe verbaut, musste dazu den Motorträger umschweissen.
Serienölkühler ist noch drin, Zusatzölkühler unter dem Fahrzeug verbaut, Ölfilter + Thermostat sind auch im Kreislauf.
Funktioniert soweit zufriedenstellend, Temp kriege ich nicht über 110Grad, sonst wird schön auf ca. 90 Grad geregelt.
Was mir daran nicht gefällt ist, dass der Öldruck mit der in/out-Ölpume fast 1 Bar weniger ist als zuvor mit der Serienölpumpe.
(Filter, Schläuche, Ölkühler spielen hierbei keine Rolle, der Druck ist auch bei per Schlauch praktisch kurzgeschlossener Pumpe
nahezu identisch, schluckt max. 0,25Bar)
Überlege mir nun den ext. Ölkreislauf am Serienölkühler abzunehmen, und diesen wegfallen zu lassen. Dann hätte ich wieder
genügend Öldruck, Motorhalterung würde wieder anständig aussehen, usw.

Nun meine Frage, gibt es hier Erfahrungen zur Temperatur/ Kühlung ohne den Serienölkühler ?
(Bitte keine hätte, wäre, wenn-Antworten, über das Stadium bin ich schon hinaus.... :!:

Grüße
Grüße,

Axel
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hein
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Re: Externe Ölkühlung ohne Serienölkühler

Beitrag von hein »

Hi Axel,

hab früher einen T2a mit Typ1 1835 ccm (ca. 130 PS) Motor gefahren wo ich ebenfalls auf den Serienölkühler verzichtet habe. Bei normaler Fahrweise blieb die Öltemperatur immer so bei 90 bis 100 Grad. Wenns mal etwas schneller vorran ging auch mal ca. 110 Grad. War soweit alles kein Problem :D
Allerdings wenn man mal im Sommer im Stau steht oder am Bahnübergang wartet ging die Öltemperatur sehr schnell nach oben.
Deshalb hab ich bei meinem neu aufgebauten 1914 ccm für meinen Westy den Serienölkühler drin gelassen.

Gruß Andreas
68er Westy
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boggsermodoa
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Re: Externe Ölkühlung ohne Serienölkühler

Beitrag von boggsermodoa »

Hallo Axel,

mein Typ4-Motor (AT, Serienzustand) hat nur noch einen externen Ölkühler. Kein Problem, auch nicht im Stau.

Typ1 (AD, Serienzustand) hat ein Kumpel von mir mal folgendermaßen umgebaut:
Originalkühler durch Thermostat ersetzt (Riechert, IIRC). Zwei Originalkühler im Motorraum zusammengeschirrt, vor einem neugeschaffenen Lüftungsgitter neben dem linken Rücklicht. Die waren also einfach nur vorhanden und wurden während der Fahrt bloß aufgrund des Druckgefälles zwischen Motorraum und dem Bereich hinter dem Auto durchströmt. Damit simma in der Sahara rumgedüselt! :shock: Für Härtefälle gab's noch einen manuell zuschaltbaren elektrischen Lüfter, der aber so gut wie nie gebraucht wurde.

Gruß,

Clemens
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neustart_1
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Re: Externe Ölkühlung ohne Serienölkühler

Beitrag von neustart_1 »

Hi Axel,
ich kann von zwei Möglichkeiten berichten, in meinem Käfer fahre ich nen 1776er, da habe ich damals den Original Ölkühler raus uns durch ein Ahnendorp Alu Thermostat ersetzt, der neue Ölkühler sitz an der Vorderachse. Hatte am Anfang im Stadtverkehr ein bischen Probleme. Grund war ein Luftleitblech dass ich mir extra gemacht hatte. Das hatte zwar eine klasse Wirkung bei Fahrt, hat aber im Stand keine Umgebungsluft an den Kühler gelassen. Seit dem das weg ist habe ich überhaupt keine Probleme mit der Temp.

Zweite Möglichkeit ist ein Zusatzölsumpf, so ein Teil hatte ich an einem 2,1 Liter Typ1 drann + den Original Kühler. Das war in allen Lebenslagn völlig ausreichend, auch bei längeren Autobahnfahrten.

Ich mache mir gerade meinen T2a, da werde ich auf dei Lösung mit der Ölsumpfverlängerung zurückgreifen. Ist günstig reicht und vorallem geht das selbst bei Tieferlegung Gefahrlos im Bulli :wink:

Cu
Rainer
"Power your life" - and your Bulli

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+68er Käfer lim + 2er Golf GL in Gold der bald H-Zulassung bekommt :-)
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