Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Technische Fragen und Antworten, Tipps und Tricks für Profis und Bastler. Hier sind die "Fachleute" am Werk.
Benutzeravatar
BulliUli
Wohnt im T2!
Beiträge: 1956
Registriert: 20.03.2008 13:11
IG T2 Mitgliedsnummer: 90
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von BulliUli » 16.10.2012 22:31

Zwischenstand :
Die Seuche ist jetzt aus beiden Bullis raus ( schätze zusammen 60 Liter), alle 4 Vergaser sind sauber. Es kam auch nix klebriges oder klumpiges rausgelaufen. Der Sprit sieht aus wie Pipi anstatt Zitronenlimonade (schmeckt auch so). Aber das Zeug klebt irgendwie.

Der Automatikbus ist schon zum größten Teil zerlegt aber an meinem Camper habe ich noch nix geschraubt obwohl hier das EV vom 1ten und 4ten Zylinder festhängt und am Automatik nur das vom 1ten. Ein kleiner Geistesblitz : schütte mal sauberen Sprit von oben in die Vergaser, evtl. löst sich die klebrige Pampe von den Stößeln ! Habe ich gemacht. Es dauerte keine 2 Minuten und dann ein schönes Geräusch : klack..... klack. Die Ventile schnellten in die Ausgangspositon zurück (fast ganz bis zum Anschlag). Dann von Hand zwei Umdrehungen die Kurbelwelle gedreht. Verteilerkappe drauf, gestartet und .... läuft. Erst auf zwei, dann drei und nach 30 Sek. auf allen 6 Zylindern...... O.K. sind nur 4. Zwar etwas merkwürdig aber rund. Ob die Ventile einen Schaden davon getragen haben ? wird sich zeigen.
Beim Automatikbus hatte ich weniger Glück, da hängt das EV vom 1ten noch immer fest- vermutlich ist das EV krumm weil der Stößel die Kipphebelwelle an der Kante erwischt hat und das Ventil zu tief in den Brennraum geschlagen hat. Das werde ich aber erst die nächsten Tage feststellen weil, @Harald : doch besser Motor ausbauen- ist zu viel kackige und klompizitierte Fummelei. Aber wie gesagt, ich probiere es mal ohne.
Also : ein Bulli (mein Lieblingsbulli) läuft wieder (zumindest heute Abend, ob er morgen auch noch will :?: )
Dateianhänge
CIMG5432.JPG
der rechte ist der Verursacher
CIMG5693.JPG
die Plörre (die Urinprobe meines längst verstorbenem Opa sah genau so aus)
CIMG5691.JPG
deutlich zu sehen, das klemmende Ventil

Benutzeravatar
BulliUli
Wohnt im T2!
Beiträge: 1956
Registriert: 20.03.2008 13:11
IG T2 Mitgliedsnummer: 90
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von BulliUli » 16.10.2012 22:36

Peter E. hat geschrieben:schöne Kacke das...

Ich hab noch nen Tank und CJ-Motoren rumliegen, wenn du dir da was unverbindlich reservieren willst, sag Bescheid...
Hallo Peter,
danke für dein Angebot. Das nehme ich auch gerne an. :knuddel: Einen CJ zu reservieren kommt gut. Ist es nur der Rumpf oder auch die Anbauteile und was bekommst du dafür wenn ich ja sage ?
Danke
Uli

Benutzeravatar
Maxls hoher T2a
T2-Süchtiger
Beiträge: 688
Registriert: 07.11.2010 23:22
Wohnort: Landshut, bei München
Kontaktdaten:

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von Maxls hoher T2a » 16.10.2012 22:41

BulliUli hat geschrieben:Zwischenstand :
Die Seuche ist jetzt aus beiden Bullis raus ( schätze zusammen 60 Liter), alle 4 Vergaser sind sauber. Es kam auch nix klebriges oder klumpiges rausgelaufen. Der Sprit sieht aus wie Pipi anstatt Zitronenlimonade (schmeckt auch so). Aber das Zeug klebt irgendwie.

Der Automatikbus ist schon zum größten Teil zerlegt aber an meinem Camper habe ich noch nix geschraubt obwohl hier das EV vom 1ten und 4ten Zylinder festhängt und am Automatik nur das vom 1ten. Ein kleiner Geistesblitz : schütte mal sauberen Sprit von oben in die Vergaser, evtl. löst sich die klebrige Pampe von den Stößeln ! Habe ich gemacht. Es dauerte keine 2 Minuten und dann ein schönes Geräusch : klack..... klack. Die Ventile schnellten in die Ausgangspositon zurück (fast ganz bis zum Anschlag). Dann von Hand zwei Umdrehungen die Kurbelwelle gedreht. Verteilerkappe drauf, gestartet und .... läuft. Erst auf zwei, dann drei und nach 30 Sek. auf allen 6 Zylindern...... O.K. sind nur 4. Zwar etwas merkwürdig aber rund. Ob die Ventile einen Schaden davon getragen haben ? wird sich zeigen.
Beim Automatikbus hatte ich weniger Glück, da hängt das EV vom 1ten noch immer fest- vermutlich ist das EV krumm weil der Stößel die Kipphebelwelle an der Kante erwischt hat und das Ventil zu tief in den Brennraum geschlagen hat. Das werde ich aber erst die nächsten Tage feststellen weil, @Harald : doch besser Motor ausbauen- ist zu viel kackige und klompizitierte Fummelei. Aber wie gesagt, ich probiere es mal ohne.
Also : ein Bulli (mein Lieblingsbulli) läuft wieder (zumindest heute Abend, ob er morgen auch noch will :?: )

Na immerhin! Glückwunsch!

Aber: der T2a bleibt doch ganz, oder :dogeyes: :dogeyes: ? Nicht das der so wie Dein blauer Avatar-Bus endet :wink:
Viel Erfolg noch,
Max
Bild Bild Bild


Für ein paar Restaurationsbilder: http://www.maxlmobil.blogspot.com Letztes Update am 23.06.2017

Benutzeravatar
Harald
Wohnt im T2!
Beiträge: 6362
Registriert: 10.06.2003 11:18
Wohnort: Bremen

Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von Harald » 16.10.2012 23:57

BulliUli hat geschrieben:@Harald : doch besser Motor ausbauen- ist zu viel kackige und klompizitierte Fummelei. Aber wie gesagt, ich probiere es mal ohne.
?

Zuviel an Deinem Gurkenglas geschnüffelt?

Grüße von dem, der erstmal "ohne" vorgeschlagen hat und hofft, daß Du nicht durch die Hammerschläge den Ventilschaft gestaucht hast!

Harald
Bild

Benutzeravatar
Matthias S.
Wohnt im T2!
Beiträge: 1298
Registriert: 24.08.2012 22:21
Wohnort: Rhein-Neckar
Kontaktdaten:

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von Matthias S. » 17.10.2012 22:59

Hallo
interessante Entwicklung, die mich auch für den Uli freut.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist jetzt der "ausgelutschte" Motor wieder gängig? Der ist vieleicht durch viel Spiel in den Ventilschaftführungen besser mit der Pampe fertig geworden.
Ob die Ventile wieder dicht sind, kann man leicht mit einem Kompressionstetst in Erfahrung bringen- aber das wisst Ihr sicher selbst.
Falls Ventile und Kolben beim anderen Motor doch Kontakt hatten und beschädigt sind- ich habe bestimmt noch Kolben und ZK gebraucht liegen.
Grüsse, Matthias

Benutzeravatar
BulliUli
Wohnt im T2!
Beiträge: 1956
Registriert: 20.03.2008 13:11
IG T2 Mitgliedsnummer: 90
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von BulliUli » 18.10.2012 09:35

Matthias S. hat geschrieben:Hallo
interessante Entwicklung, die mich auch für den Uli freut.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist jetzt der "ausgelutschte" Motor wieder gängig? Der ist vieleicht durch viel Spiel in den Ventilschaftführungen besser mit der Pampe fertig geworden.
Ob die Ventile wieder dicht sind, kann man leicht mit einem Kompressionstetst in Erfahrung bringen- aber das wisst Ihr sicher selbst.
Falls Ventile und Kolben beim anderen Motor doch Kontakt hatten und beschädigt sind- ich habe bestimmt noch Kolben und ZK gebraucht liegen.
Grüsse, Matthias
Hallo Matthias,
ja der ausgelutschte Motor läuft wieder aber ob der einen wegbekommen hat kann ich erst sagen wenn ich den mal wieder jage :wink: Ausgelutscht ist aber das falsche Wort weil der einfach seit 17 Jahren mängelfrei läuft, immer nur auf Langstrecke rennt, voll gefordert wird aber seit einigen Jahren etwas metallern läuft. Den wollte ich mal in Ruhe überholen, bzw. austauschen.
Der Motor im Automatikbus hatte bis jetzt den schöneren Klang, mag an der etwas geringeren Laufleistung liegen. Am WE werde ich die Köpfe runter haben und falls ich Bedarf habe nehme ich dein Angebot an......... oder doch Tuning?
Uli

goggobiber
T2-Süchtiger
Beiträge: 209
Registriert: 20.05.2009 13:22
IG T2 Mitgliedsnummer: 0

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von goggobiber » 18.10.2012 12:57

Hallo Uli,

sehe gerade etwas spät Deine Sorgen, habe folgende Erklärung dafür: seit uns zwangsweise Sprit mit mindestens 5 % Ethanol verordnet wird, treten diese Erscheinungen öfter auf. Früher konnte man altes Benzin durchaus aufbrauchen, es stank zwar auch, wurde beim Gebrauch aber nicht klebrig. Genau das tut es aber heute, wie auch Matthias schon gesagt hat.*
Meine folgende Erfahrung habe ich zwar mit einem Zweitaktmotor gemacht, sie sind aber mit Deinen identisch: nach ca. 5 Jahren Standzeit habe ich ein Goggomobil in Betrieb genommen, um einer 80-jährigen Dame ihren Geburtstagswunsch zu erfüllen und sie nach einer kleinen Rundfahrt zum Restaurant gefahren, wo sie ihren Geburtstag feiern wollte. Der Motor sprang nach der langen Standzeit und Reinigen der Vergaserdüsen (da muß man beim Zweitakter durch) tadellos an. Als ich nach einigen km die Dame an Bord genommen hatte (Standzeit ungefähr 20 min.), schaffte es der Anlasser nicht mehr, den Motor durchzudrehen, die Kolben klebten in den Zylindern fest. Wir konnten das Fahrzeug aber anschieben, laufen tat der Motor dann ganz normal. Eine halbe Stunde später erreichten wir das Restaurant, und ich wollte mich nach Absetzen der Dame auf den Heimweg machen: wieder konnte ich den Motor nicht starten und wir mußten anschieben.
In meinem Fall kann ich ausschließen, daß Batterie oder Anlasser zu schwach waren, wir haben beim Anschieben gemerkt, wie stark der Widerstand war, den wir überwinden mußten.
Fazit: unser Sprit wird zwar immer teurer, "dank" Beimischungen, die da nicht ´reingehören, aber immer unbrauchbarer. An E 10 mag ich gar nicht denken...
Es ist tatsächlich so, daß der Sprit erst im warmen Motor klebrig wird (vielleicht ist ein Chemie-Spezi unter uns, der das "Warum" erklären kann). Diese Klebekraft ist so groß, daß nicht nur Kolben am Zylinder, sondern offenbar auch Ventile an ihren Führungen fast wie angeschweißt festsitzen. Ich hätte allerdings nie gedacht, daß schon so eine geringe Menge wie die, die Du zugemischt hast, solche Folgen haben könnte. So hab´ ich wieder dazugelernt und meine Wut auf unsere Gesetzgeber, die uns diese Brühe für teures Geld zwangsverordnen, ist nicht grad´ geringer geworden. Good luck bei der Wiederherstellung Deiner Motoren.
* Obwohl ich Chemie-Laie bin, glaube ich Folgendes zu wissen (verbessert mich, wenn ich falsch liege): Da Ethanol mit Benzin eigentlich nicht mischbar ist, bedienen sich die Raffinerien irgendwelcher Tricks, die allerdings nicht dauerhaft helfen, denn nach ca. einem halben Jahr trennen sich die Bestandteile wieder. Der nun "freiliegende" Alkohol ist aggressiv gegen allerlei Materialien, die speziell in älteren Fahrzeugen vorkommen, u.a. Alumimium, Gummi und Kunststoff, vielleicht auch Stahlblech. Es werden also Vergaser, Einspritzpumpen, Kraftstoffschläuche und -leitungen, Benzinpumpen-und Beschleunigerpumpenmembranen usw. angegriffen. Bei der Entwicklung dieser Benzinsorten hat sich niemand Gedanken darüber gemacht (und auch nicht bei der Einführung des Gesetzes, das uns zwingt, diese Brühe zu tanken), daß es abertausende von Fahrzeugen gibt, die unterschiedlich lange nicht benutzt werden, z.B. Old- und Youngtimer. Es gibt zwar Chemikalien zu kaufen, die das Trennen der Kraftstoffkomponenten verhindern soll, getestet hat das aber noch niemand und die Hesteller geben nicht an, wie lange das Zeug wirksam ist. Und das wäre schon wichtig, denn öfter weiß ich beim Stilllegen eines Fahrzeugs nicht, wann ich es wieder in Betrieb nehmen werde.

Benutzeravatar
burger
Wohnt im T2!
Beiträge: 1490
Registriert: 23.10.2006 12:52
Wohnort: OWL

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von burger » 18.10.2012 13:13

Hallo goggobiber,

ich glaube da hast du voreilige Schlüsse gezogen. Warme Motoren haben eine bessere Kompression und in Verbindung mit der Materialausdehnung braucht man beim Anlassen zum Drehen mehr Kraft als bei kalten Motoren. Wenn die Stromversorgung durch Korrosion oder schwache Batterie eh schon nicht mehr 100%ig ist hast du genau das von dir beschriebene Verhalten.
Das die Kolben in den Zylindern aufgrund des Sprits verkleben halte ich nicht für eine schlüssige Erklärung. Hab es zumindest so noch nie gehört.
Gruß aus Ostwestfalen,
Markus

Benutzeravatar
Klaus*13
T2-Süchtiger
Beiträge: 299
Registriert: 07.07.2004 11:54
IG T2 Mitgliedsnummer: 0
Wohnort: Weinheim

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von Klaus*13 » 18.10.2012 14:55

Also ich oute mich hier mal als Chemiker. Meines Wissens mischt sich Ethanol sowohl mit Wasser, als auch mit Benzin in jedem Verhältnis. Es werden also keine Stabilisatoren bzw. Emulgatoren gebraucht. Interessant ist doch, dass die Vergaser nicht verkleben, sondern nur die Brennräume. Es muss sich also um eine thermische Geschichte handeln, die Klebewirkung entsteht also nur bei Hitze oder während der Verbrennung. Außerdem ist der Prozess reversibel, da Uli den Klebstoff mit frischem Benzin wieder auflösen konnte (das spricht eher gegen eine Reaktion bei Hitze).
Fazit: Es hat beim Stehen offenbar eine Polymerisation des Benzins zu irgendeiner Harz-artigen Verbindung stattgefunden (ist sehr gut möglich, dass das Ethanol damit zu tun hat), die sich an den heißen Stellen des Motors absetzt und diese verklebt, z.B. weil sie nicht mit verbrennt. Sie ist offensichtlich gut in Benzin löslich, da sonst auch die Vergaser verkleben würden und Uli das Ventil nicht mit Benzin hätte befreien konnte.
@ Uli: Harze lösen sich im Allgemeinen besser in Öl oder Ethanol als in Benzin, versuch doch mal Dein noch hängendes Ventil mit Sprühöl oder Spiritus zu befreien.
Gruß,

Klaus
67er T2a
61er Käfer

Benutzeravatar
BulliUli
Wohnt im T2!
Beiträge: 1956
Registriert: 20.03.2008 13:11
IG T2 Mitgliedsnummer: 90
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von BulliUli » 18.10.2012 15:31

Hallo Klaus,
was ich vergessen hatte zu erwähnen war das ich am Abend vorher, bevor ich den frischen Sprit in die Vergaser geschüttet hatte, noch ordentlich WD40 eingesprüht hatte. Da tat sich aber nix. Aber nach deiner Erklärung kann es ja sein das sich dadurch schon was getan hat :?:

Aber : Interessantes Thema, oder ?
uli

goggobiber
T2-Süchtiger
Beiträge: 209
Registriert: 20.05.2009 13:22
IG T2 Mitgliedsnummer: 0

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von goggobiber » 18.10.2012 18:37

Hallo Markus,

nach fast 50 Jahren Motorerfahrung weiß ich durchaus zu erkennen, ob ´ne schwache Elektrik Schuld am Nichtdurchdrehen ist. Hier waren definitiv die Kolben mit den Zylindern verklebt, und ich hätte das vorher auch nicht für möglich gehalten. Aber wenn die Klebewirkung sogar so stark ist, daß sie Ventile gegen deren Federdruck festhält, dann hatte ich ja noch ´n "minderschweren Fall". Einziger Trost: sie denken ja über die Abschaffung von E 10 nach, vielleicht auch von E 5? Neue Zusätze sollen dann u.a. aus Algen gewonnen werden. Was wird dann aus unseren Motoren? Irgendwie müssen die "Altwagen" doch auszurotten sein...

Benutzeravatar
highway_surfer
T2-Süchtiger
Beiträge: 258
Registriert: 23.09.2008 12:04
IG T2 Mitgliedsnummer: 0
Wohnort: Erftstadt-Gymnich
Kontaktdaten:

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von highway_surfer » 18.10.2012 21:50

Nabend zusammen,
ich glaube wir rutschen jetzt was vom Thema ab: erst alter Sprit; jetzt wieder Diskusstion um E10. Im Übrigen fahre ich E10 in meinem CU T3: alles ohne Prob`s.

@ Uli,
hast du mal was von der Plörre aus dem Tank angezündet? Frage wäre, ob es restlos verbrennt oder nicht ?
War es "das Gleiche" (Farbe/Konsistenz) in beiden Tanks?

Gruß von der linken Seite des Rheins! Alex

Benutzeravatar
MichaB
Wohnt im T2!
Beiträge: 2346
Registriert: 09.09.2005 23:08
IG T2 Mitgliedsnummer: 122
Wohnort: Bonn

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von MichaB » 18.10.2012 23:12

Es ist ja jetzt passiert, anyway.

Aber was bringt jemanden, ja auch Dich Uli, auf die Idee sich irgend eine
Plörre in den Tank seines Bus zu kippen ?

Ich bin zu einem solchen Gedanken nicht fähig.

#micha#
Lieber eine Maske im Gesicht als einen Zettel am Zeh.

T2b 1977 Kombi Taiga Grün L63H

Benutzeravatar
Matthias S.
Wohnt im T2!
Beiträge: 1298
Registriert: 24.08.2012 22:21
Wohnort: Rhein-Neckar
Kontaktdaten:

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von Matthias S. » 18.10.2012 23:16

Hallo
E 10 und E5 mag ich zwar auch nicht ( ich verbrenne nicht gerne Lebensmittel während Andere hungern), aber in diesem Fall ist es wohl Unschuldig, da der Sprit so alt ist, dass er noch gar keine Beimischungen enthält.
Was mich aber wundert, dass beim Uli die Ventile verkleben, während es bei mir immer sofort den Vergaser mit der schwarzen Pampe zusetzte. Ich kam immer nur 500 Meter weit, auch nach der Tankspülung.
Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt.
Grüsse, Matthias

Benutzeravatar
BulliUli
Wohnt im T2!
Beiträge: 1956
Registriert: 20.03.2008 13:11
IG T2 Mitgliedsnummer: 90
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Motorschaden durch alten Sprit möglich ?

Beitrag von BulliUli » 18.10.2012 23:19

MichaB hat geschrieben:Es ist ja jetzt passiert, anyway.

Aber was bringt jemanden, ja auch Dich Uli, auf die Idee sich irgend eine
Plörre in den Tank seines Bus zu kippen ?

Ich bin zu einem solchen Gedanken nicht fähig.

#micha#
Hi Micha,
habe ich immer so gemacht- die ollen Vergasermotoren verkraften das in der Regel. Aber anscheinend war der Sprit zu alt oder da war was drin oder es war einfach zu viel.
Probier du das mal in deiner auswurfgrünen Karre, du sagst der hat es eh hinter sich........... :unbekannt: :versteck:
Mach ich aber nie wieder !
bis Sonntag?
Uli

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 47 Gäste