Batteriemanagement für den Bulli.

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Norbert*848b
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Re: Batteriemanagement für den Bulli.

Beitrag von Norbert*848b » 19.06.2016 16:10

Peter E. hat geschrieben:Ich guck jetzt mal, ob man die verpressten Minusdioden mit normalem Werkzeug wechseln kann.
Ja, ev. "Selbstbau"-Stempel vgl. auch:
http://www.michaelknappmann.de/bulli/mi ... 8_3-1.html
... da finden sich auch noch Hinweise zu den Widerstandswerten. :wink:
Edit:
T2NJ72 hat geschrieben:... wie bereits geäußert, findet über den Regler keine Strombegrenzung statt (damit der Regler nicht geschrottet wird, darf natürlich der höchst zulässige Strom nicht überschritten werden, was leider bei einem Windungsschluss der Statorwicklung leicht passieren kann).
Sorry, in meinem Schriftsatz vom 15. Juni 2016, 19:26 habe ich einen Lapsus entdeckt, der Regler arbeitet natürlich auf die Rotorwicklung und nicht wie im Zitat beschrieben auf die Statorwicklung. Bei dem angegebenen Messwert (ich vermute einmal incl. Kohlen) scheint mir aber alles in Ordnung zu sein. Der reine Rotor sollte 4 - 4,4 Ohm aufweisen.
Freundliche Grüße aus Algermissen

Norbert

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Peter E.
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Re: Batteriemanagement für den Bulli.

Beitrag von Peter E. » 19.06.2016 20:58

Danke für den Link, da hab ich auch als erstes gesucht :wink:
Die kurze Verlängerung meiner kleinen Knarre passte perfekt.
Lies sich problemlos im Schraubstock auspressen.

Die Rotorwicklung habe ich direkt über DF und D-, also über die Kohle gemessen, stimmt.
Jetzt ist die Lima aber eh komplett zerlegt, da mess ich die nochmal direkt.

Morgen ordere ich dann mal Teile beim örtliche Boschdienst und dann überhole ich die Tage gleich noch eine von den Ersatzlimas mit, wo ich grad dabei bin :wink:
Gruss von Peter aus dem Schwentinental

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Sgt. Pepper
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Re: Batteriemanagement für den Bulli.

Beitrag von Sgt. Pepper » 20.06.2016 09:24

Moin Peter,

falls du bei Bosch nicht fündig wirst, schau mal hier:http://www.lima-shop.de/site/ (nein, da gibt es keine Lamas)
Die Kugellager habe ich hier bestellt: http://www.kugellager-direkt.de/
In der letzten Lichtmaschine war das 6203 Lager eines mit erhöhter Lagerluft (C3). Ein solches habe ich auch wieder eingebaut.
Du brauchst:

6203-2RS2-C3 und 6201-Z

Grüße,
Stephan
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Peter E.
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Re: Batteriemanagement für den Bulli.

Beitrag von Peter E. » 20.06.2016 10:39

Danke, vor 2 jahren war noch alles bei Bosch zu kriegen, außer der Leistungsdiode, die brauchte ich damals nicht.
Hab meine Bestelliste grad durchgegeben, mal gucken...

Da fällt mir grad noch ein, ist das Lötzinn eines mit höherem Schmelzpunkt? Mir kam es beim Ablöten der Anschlüsse so vor...
Gruss von Peter aus dem Schwentinental

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Peter E.
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Re: Batteriemanagement für den Bulli.

Beitrag von Peter E. » 20.06.2016 11:17

Alles lieferbar, kann ich morgen abholen :gut:

Seine Einschätzung zu meinem Schaden ist übrigens Überhitzung. :motz:
Die Lichtmaschine sitzt beim Typ4 Motor ja zwischen Auspuff und Krümmer, da ist die Umgebungstemperatur sicher schon deutlich wärmer als beim Typ1.

Das Problem haben aktuell wohl auch einige Turbodiesel von Opel, wo die Lichtmaschine auch so eingekapselt eingebaut ist.


Ich könnt mir ja noch ein Temperaturfühler für die Lima zulegen :wall:
Gruss von Peter aus dem Schwentinental

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Re: Batteriemanagement für den Bulli.

Beitrag von Norbert*848b » 20.06.2016 12:55

Peter E. hat geschrieben:Da fällt mir grad noch ein, ist das Lötzinn eines mit höherem Schmelzpunkt? Mir kam es beim Ablöten der Anschlüsse so vor...
Ich meine ja, habe ich jedenfalls vom "Hörensagen" so in Erinnerung, ohne dass ich jetzt eine Quelle nennen könnte wo das nachzulesen wäre. Der Limashop empfiehlt zwar handelsübliches Lötzinn was ich so recherchieren konnte, spezifiziert aber leider nicht die Zusammensetzung. :?
... und darauf kommt es letztlich an, handelsüblich sind schließlich 'ne Menge Lote unterschiedlichster Zusammensetzung für diverse Anwendungsbereiche (siehe Conradkatalog).
Vielleicht kannst Du auch vom Boschdienst gleich das richtige Lot erstehen? (Dann hätten wir Sicherheit ...)
Ich verwende nicht das übliche "Radiolot" (Sn60Pb40, Solidustemperatur 183°C, Liquidustemperatur 191°C), sondern das bleifreie Sn99Cu1 (Solidus-/Liquidustemperatur 227°C, was keinen "paströsen" Temperaturbereich hat). Die ganze Thematik relativiert sich aber, wenn man bedenkt bzw. berücksichtigt, dass die maximale Dauerbetriebstemperatur für Halbleiter im Automobilbereich mit 125°C angegeben ist. Bleifreie Lote sollen leider auch eher zum verspröden neigen, was als Nachteil zu werten wäre. Deshalb sollten insbesondere die zu verlötenden Verbindungen zunächst auch mechanisch fest miteinander verbunden sein bevor gelötet wird (z. B. Drähte miteinander verdrehen ).
Freundliche Grüße aus Algermissen

Norbert

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Re: Batteriemanagement für den Bulli.

Beitrag von Peter E. » 21.06.2016 22:13

Laut dem Boschmann verwenden die "stinknormales" Lötzinn.
Hab jetzt alles da und komme trotzdem grad nicht weiter.
Die 3 Anschlussleitungen für die Plusdioden gibt es nicht bei Bosch und nicht im Limashop.
Das scheint mir eine hochflexible 2,5mm2 Leitung mit einem Hitzefesten Schutzschlauch zu sein...

Ich hab mir jetzt als Notlösung Silikonschläuche (bis 180° Dauertemperatur) geholt, und baue mir die Leitungen selbst zusmammen...
Gruss von Peter aus dem Schwentinental

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Re: Batteriemanagement für den Bulli.

Beitrag von WestiWest » 21.06.2016 23:18

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Re: Batteriemanagement für den Bulli.

Beitrag von Peter E. » 02.07.2016 13:24

Fertsch! :jump:

Ich habe in der e-Bucht jetzt hochflexibles Silikonkabel (bis 200°C) gekauft und dieses in der Lima erst mit kurzen Röhrenverbindern gecrimpt und dann zusätzlich verlötet.

Jetzt ist der Bus wieder Einsatzfähig.

Damit das auch so bleibt, haben wir uns eine 30.000mAh Powerbank gekauft, mit der wir an Autark-Wochenenden die Handys laden können.

Die Beleuchtung im Wohnwagen habe ich auf LED umgerüstet und die Batterie im Wohnwagen werde ich in Zukunft erst zu Hause per Ladegrät wieder aufladen.

Danke fürs Unterstützen liebes Forum :bier:
Gruss von Peter aus dem Schwentinental

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