Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Technische Fragen und Antworten, Tipps und Tricks für Profis und Bastler. Hier sind die "Fachleute" am Werk.
Benutzeravatar
Peter E.
Wohnt im T2!
Beiträge: 3074
Registriert: 04.06.2003 15:08
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von Peter E. » 26.04.2019 22:11

Moin Moin zusammen,

ich habe mich Ende März relativ spontan dazu entschlossen, bei meinem Bulli die Frontpartie zu überarbeiten.
12 Jahre nach dem 1. Versuch einer Restaurierung zeigten sich die Auswirkungen meiner damaligen Unkenntnis ziemlich deutlich und da mal wieder TÜV ansteht, gings ans Werk:

Die Blecharbeiten gingen (mit jetzt doch einiger Erfahrung mehr) ganz gut von der Hand und waren relativ schnell erledigt.
20190402_165114.jpg
20190404_174150.jpg
20190406_121749.jpg
20190406_171759.jpg
20190411_163905.jpg
Dann habe ich mich mal ans Verzinnen gewagt, und auch das brachte Ergebnisse, mit denen ich gut leben kann.

Da mein Lackierer leider aufgrund von Personalausfall keine Zeit für das Projekt hat, kommt mit der Garagenlackierung jetzt ein Thema auf mich zu, bei dem ich noch ziemlich grün hinter den Ohren bin.
Da hier ja schon die ein oder andere sehenswerte Garagenlackierung gezeigt wurden, möchte ich mal versuchen, etwas vom Schwarmwissen zu profitieren.

Ausgangszustand ist:

Frontblech, Defoelement und Türflächen: Grundierung (Reparaturblech)
A-Säulen und Frischluftkasten: 2K Lack von 2007 (unbekannter Hersteller)
Türinnenbereich und Fensterrahmen: Unbekannter Lack unbekanntes Alter.
Stellenweise 1K Primer von Mipa darunter teilweise Zinn 75/1/24 (Verzinnungspaste neutralisiert)

Meine geplante Vorgehensweise ist:

Zu lackierende Bereiche entlacken
Werkzeug: Exzenterschleifer, CSD Scheibe, Handschleifpapier
Körnung: 80er - 120er
Den Frischluftkasten von innen nur anschleifen

Entstauben und entfetten

2K Primer auftragen

Anschleifen
Werkzeug: Exzenterschleifer, Handschleifpapier
Körnung: 240er - 400 er

Entstauben und entfetten

Spachteln

Schleifen
Werkzeug: Exzenterschleifer, Handschleifpapier
Körnung: 120er – 240er

Entstauben und entfetten

Evtl erneut spachteln

Schleifen
Werkzeug: Exzenterschleifer, Handschleifpapier
Körnung: 120er - 240er

Entstauben und entfetten

Füllern

Schleifen
Werkzeug: (Exzenter?) Handschleifpapier
Körnung: 400er - 1000er

Evtl. erneut füllern

Schleifen
Werkzeug: (Exzenter?) Handschleifpapier
Körnung: 400 - 1000er


Entstauben und entfetten, Werkstatt entstauben, mit frischen Folien abhängen und Boden befeuchten

Lackierung oben/innen L90D Pastellweiß (bis ca. 20cm unter die spätere Klebekante ausnebeln)

Ablüften lassen

Farbkanten abkleben

Schleifen
Werkzeug: Exzenterschleifer, Handschleifpapier
Körnung: 1000er - 2000er

Entstauben und entfetten, Werkstatt entstauben, mit frischen Folien abhängen und Boden befeuchten

Lackierung L20A Marinogelb



Meine offenen Fragen:

Sind meine Körnungen passend?

Wie viele Schichten Primer/Füller/Decklack sollte man spritzen

Wie lange sollte man die Schichten ablüften lassen?

2K Primer vor dem Spachteln
Spachtel vor dem Füllern
Füller zwischen den Sichten
Füller vor dem Decklack
Decklack vor dem Abkleben
Decklack zwischen den einzelnen Schichten

Wie lange sollte man nach dem Entfetten warten?

Danke schonmal
Gruss von Peter aus dem Schwentinental

Benutzeravatar
Bulli-Tom
T2-Süchtiger
Beiträge: 412
Registriert: 16.05.2008 17:28
IG T2 Mitgliedsnummer: 0
Wohnort: Pfalz - in der Toskana Deutschlands :-)

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von Bulli-Tom » 26.04.2019 23:23

Hallo Peter,

ich bin zwar nicht der Lackprofi - habe allerdings schon einige Stellen an meinem Bulli nachlackiert

Frage:
Willst Du mit Dose oder Pistole lackieren?

Deine Vorgehensweise entspricht (abgesehen von der 2Farbenlackerung) meinem Lackaufbau. Ich würde allerdings folgende Punkte anpassen:

- ich finde dass - wenn sich die Grundierung verträgt- es reicht die bestehende Farbe anzuschleifen (auch die bereits grundierten Bereiche)
- Roststellen Sandstrahlen (mit Glasgranlulat) oder abschleifen
- Grundierung mit EP-Grund
- Spachteln mit 2k-Spachtel
- schleifen mit 240er (Maschine)
- Nachspachteln
- Kontroll-Lack
- Schleifen mit 240er + 500er Maschine
- Füller
- Kontroll-Lack
- schleifen mit 500er Maschine oder 600-800 Nass (Scleifklotz) bis der komplette Kontroll-Lack sauber runtergeschliffen ist
- Durchgeschliffene Stellen mit Grundierung lackieren
- anschleifen mit 800er Nasspapier
- Lackieren

Dazwischen immer schön mit Silikonentferner entfetten. Zwischen den einzelnen Schritte lagen bei mir aus zeitlichen Gründen oft mehrere Tage. Lieber etwas länger warten..

Was habe ich verwendet:

- 2k EP-Grundierfüller von Mipa (Vorteil: Füller und Grundierung in einem, Nachteil wenn Du z.B. Durchschleifstellen nach dem Füllerschliff nachlackieren musst..)
- 2k-Spachtel von Mipa
- 2k HS-Farbe (Mipa)
- 1k-Grundierung von Mipa aus der Dose für die Durchschliffstellen (eigentlich sollte 2k Grundierung verwendet werden...)
- Kontroll-Schwarz
- gute Atemschutzmaske!!
- eine riesige Rolle Lackierpapier zum Abkleben
- zig Rollen Klebeband
- 150er Druckluftschleifmaschine
(ein wenig Werbung: Ich habe die Farbe, Schleifmittel und Zubehör bei 1-2-3-Lack gekauft. Wichtig ist alle Farben und Komponenten von einem Hersteller zu kaufen!!)

Bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden (wird von mal zu mal besser). Ganz klar siehst Du Unterschiede - z.B. leichte Orangenhaut die später geschliffen werden muss. Das bekommt ein Profi mit Erfahrung sicher besser hin. Wäre aber langweilig und widerspricht meiner Schraubereinstellung ;-)

Gruß

Tom
Zum Wohl die Pfalz :wein:

kein Name
T2-Meister
Beiträge: 108
Registriert: 25.09.2015 06:53

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von kein Name » 27.04.2019 08:30

Guten Morgen!
Im großen und ganzen passen deine Arbeitsschritte.
Weiß nicht ob ich das richtig verstanden habe, aber du brauchst den Altlack nicht komplett entfernen , nur anschleifen.
Unter den Spachtel solltest du Epoxy Grundierung nehmen sonnst könnte der Spachtel abblättern.
Die Schleifkörnungen passen bis zum Füller schlief . Bei Uni Lacken reicht der Entschlief mit Körnung 400 , zu fein ist auch nicht gut wegen der Haftung.
Da du unten rum Gelb lackierst würde ich den ganzen Bus zuerst Weiß machen da das Gelb dann viel besser deckt und die Farbe kräftiger wird.
Du brauchst dann auch nur leicht mit 400er anschleifen und nicht wieder denn Übergang komplett verschleifen. Muß ja nicht 100% ig schön lackiert sein im unteren Bereich.

Hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.
Gruß Thomas

Benutzeravatar
sham 69
T2-Süchtiger
Beiträge: 1043
Registriert: 16.01.2009 13:48
Wohnort: Dresden

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von sham 69 » 27.04.2019 09:49

Wie die Vorredner schon richtig angemerkt haben, braucht man die Altlackierung nicht zu entfernen sondern nur mittels 120 Körnung anschleifen und dann mittels 2k EP Primer zu isolieren, 2 Schichten nass in nass. Ca. 15min. ablüften lassen zwischen den beiden Schichten. Düse 1.8mm

Mit Exzenterschleifer und Körnung 180 bis max. 240 schleifen.

Spachteln mit Soft oder Multispachtel in dünnen Schichten, aushärten ca. 30min je Schicht. Schleifen mit Körnung 80-120 mit dem Klotz oder 120-180 mit Exzenterschleifer. Für den Exzenterschleifer ist dafür etwas Übung nötig, mit dem Klotz immer diagonal über die Fläche, dabei kreuzweise die Richtung ändern.

2k Füller, 2 Schichten nass in nass, Düse 1.8mm

Schleifen mit Exzenterschleifer und 400er Körnung, Kontrollschwarz, ggf. nach Bedarf erneut füllern, final mit 800er Nassschliff per Hand

Lackaufbau wie oben, zwischenschliff mit 800er Nass
Zwischen L90D und abkleben sind ein paar Tage Aushärtung angebracht, ablüften reicht nicht.

Zwischen den Schichten ca. 10-15min. ablüften lassen mit Härter normal und 10%Verdünnung. Düse 1.3mm.
______________
Mfg Emanuel

Benutzeravatar
sham 69
T2-Süchtiger
Beiträge: 1043
Registriert: 16.01.2009 13:48
Wohnort: Dresden

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von sham 69 » 27.04.2019 18:01

sham 69 hat geschrieben:
15.01.2019 23:45

Aufbau war so:

Owatrol
Brantho nitrofest
EP Grundierung
Nahtabdichtung
Füller
Das hab ich grad in meinem Vorstellungsthr3ad gefunden. Vielleicht sind da noch andere Infos für dich dabei.
Die EP Grundierung ist Rostschutz und Isolierschicht in einem.
______________
Mfg Emanuel

Benutzeravatar
Peter E.
Wohnt im T2!
Beiträge: 3074
Registriert: 04.06.2003 15:08
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von Peter E. » 27.04.2019 21:48

Danke für das super Feedback, da werde ich mich jetzt mal stück für Stück durcharbeiten.

Ich verwende auch MiPa Produkte, weil ich das hier um die Ecke bei Patrick von www.Rostdoc.de bekomme, inkl. super Beratung von jemandem, der die Produkte auch selbst nutzt, war heute morgen grad wieder da, um Material zu holen.
Ich habe mich jetzt auch für den 2K Grundierfüller entschieden und heute gleich mal mit einer Tür angefangen, nachdem ich mir einen Lackierständer gebaut hatte.
20190427_174432.jpg
20190427_190948.jpg
20190427_191027.jpg
20190427_201501.jpg
Das Grundieren klappte auch schon ganz gut und ohne einen Läufer, nur die Oberfläche ich nicht so toll geworden.
Ich vermute, da muss ich etwas dickere Schichten lackieren und vielleicht etwas mehr Verdünnung nehmen, oder?

Ich schleife zumindest die Grundierung der Reparaturbleche lieber runter, da habe ich schon erlebt, dass die relativ leicht abblätterte, und das möchte ich gerne ausschliesen.
Ich habe dazu die Tür mit einer CSD Scheibe auf der Drehzahlgeregelten Flex entlackt und dann mit dem Exzenterschleifer und 80er Körnung angeschliffen.

Morgen werde ich mich dann mal ans Spachteln der Tür machen, die haben ja mal neue Außenhäute bekommen.

@Emanuel, deinen Thread kenne ich natürlich, der hat mich letztendlich auch motiviert, das mal zu Probieren :wink:
Gruss von Peter aus dem Schwentinental

Benutzeravatar
sham 69
T2-Süchtiger
Beiträge: 1043
Registriert: 16.01.2009 13:48
Wohnort: Dresden

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von sham 69 » 28.04.2019 10:34

Peter E. hat geschrieben:
27.04.2019 21:48

20190427_201501.jpg


Ich vermute, da muss ich etwas dickere Schichten lackieren und vielleicht etwas mehr Verdünnung nehmen,

@Emanuel, deinen Thread kenne ich natürlich, der hat mich letztendlich auch motiviert, das mal zu Probieren :wink:
Das freut mich sehr :D.
Die Oberfläche deiner Grundierung sieht nach zu kleiner Düse oder viel zu wenig Verdünnung aus.
______________
Mfg Emanuel

Benutzeravatar
Bulli-Tom
T2-Süchtiger
Beiträge: 412
Registriert: 16.05.2008 17:28
IG T2 Mitgliedsnummer: 0
Wohnort: Pfalz - in der Toskana Deutschlands :-)

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von Bulli-Tom » 28.04.2019 13:34

sham 69 hat geschrieben:
28.04.2019 10:34
....
Die Oberfläche deiner Grundierung sieht nach zu kleiner Düse oder viel zu wenig Verdünnung aus.
Den Effekt hatte ich auch schon (auch beim Lack) - trotz angegebener Verdünner+Härtermenge und richtiger Düse... Interessanterweise tritt der Effekt bei senkrechten Flächen weniger aus bei waagrechten auf....

Würdest Du dann noch mehr Verdünnung verwenden oder eine größere Düse (1,5 vs 1,3)??
Zum Wohl die Pfalz :wein:

Benutzeravatar
Peter E.
Wohnt im T2!
Beiträge: 3074
Registriert: 04.06.2003 15:08
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von Peter E. » 28.04.2019 16:02

sham 69 hat geschrieben:
28.04.2019 10:34

Die Oberfläche deiner Grundierung sieht nach zu kleiner Düse oder viel zu wenig Verdünnung aus.
die Düse passt einigermaßen, ist eine 1,4er (Vorgabe sind 1,3 - 1,8)
Ich schleife das morgen nochmal komplett glatt und versuche es nochmal mit etwas mehr Verdünnung, das übt ja :wink:
Gruss von Peter aus dem Schwentinental

Benutzeravatar
sham 69
T2-Süchtiger
Beiträge: 1043
Registriert: 16.01.2009 13:48
Wohnort: Dresden

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von sham 69 » 28.04.2019 18:18

Ich verwende für Grundierung immer eine 1.8mm Düse, für Lack 1.3mm.
Material erwärmen hilft auch.
______________
Mfg Emanuel

Benutzeravatar
Peter E.
Wohnt im T2!
Beiträge: 3074
Registriert: 04.06.2003 15:08
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von Peter E. » 28.04.2019 20:42

hab grade mal nechgesehen, der Füller braucht 1,5 - 2 , von daher macht eine etwas größere Düse srpätestens dann Sinn.
Ich merke schon, ich war bisher immer etwas halbherzig beim Thema Lackieren dabei, aber in Werkzeug investieren macht ja auch Spaß :wink:
Gruss von Peter aus dem Schwentinental

Benutzeravatar
sham 69
T2-Süchtiger
Beiträge: 1043
Registriert: 16.01.2009 13:48
Wohnort: Dresden

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von sham 69 » 28.04.2019 21:11

Eine preiswerte HVLP Pistole mit 1.8er Düse fürs grundieren genügt übrigens völlig und schont die gute Pistole für den Decklack.
______________
Mfg Emanuel

Benutzeravatar
Tanjas&Thomas_T2b
Wohnt im T2!
Beiträge: 3275
Registriert: 27.08.2010 21:32
Wohnort: Hamburg

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von Tanjas&Thomas_T2b » 29.04.2019 17:11

Moin Peter,

Ich habe Grundierfüller auch schon mit einer 0.8er Düse aufgetragen. Das funktioniert auch noch.
Du hast zu wenig Verdünnung genommen. Man muss extrem genau bei den Mischungen aufpassen und sich einfach an die Angaben des Herstellers halten.
Und dann noch schauen ob es Gewicht oder Volumen ist, wonach man mischt.

Bei dem Mipa Lack meine ich aus dem Kopf 25% Verdünnung nach Volumen.
Also auf 100ml Lack 25ml Verdünnung.
Und je nach Härter noch mal 5 bis 25ml Härter.
Ich nehme immer eine Einwegspritze und mische halt damit recht genau.
Die Meßbecher mit den 200 Skalen finde ich immer verwirrend. Und gerade bei kleinen Mengen ist die Dosierung fast unmöglich weil der Lack ja die Skala hoch kriecht und man dann nicht mehr ablesen kann.
Beim Schleifpapier ist für die Grundierung ein 240ger nass Handschliff fein genug.
Ich benutze das Papier immer recht lange, auch wen der Abtrag nicht mehr so stark ist wie in den ersten 2 Minuten.
Als Kontrollack kann man 1k Rally Black nehmen.
Das ist schnell trocken und man nebelt ja eh nur einen Hauch drauf.
Müssen wir am Wochenende Lackierworkshop machen? Auf zum Werkstattzauber!

Viele Grüße,
Thomas
Im Angebot: Drehzahlmesser, US-Motor-Kabelbaum 10101000

Benutzeravatar
Peter E.
Wohnt im T2!
Beiträge: 3074
Registriert: 04.06.2003 15:08
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von Peter E. » 01.05.2019 21:27

Statt Maikäfertreffen war heute schleifen und primern dran.

Mit 1,7er Düse und etwas mehr Verdünnung sieht die Oberflache schon viel besser aus, aber dafür gabs auch gleich ein paar kleine Läufer.
Aber ich hab ja noch ein paar Spritzgänge zum Üben :wink:
20190501_195752.jpg
20190501_171628.jpg
20190501_171640.jpg
Gruss von Peter aus dem Schwentinental

Benutzeravatar
Norbert*848b
Wohnt im T2!
Beiträge: 5160
Registriert: 31.10.2013 00:57
IG T2 Mitgliedsnummer: 848
Wohnort: Algermissen

Re: Garagenlackierung - einige Fragen hab ich noch...

Beitrag von Norbert*848b » 02.05.2019 02:10

Hallo Peter,
Peter E. hat geschrieben:
01.05.2019 21:27
Mit 1,7er Düse und etwas mehr Verdünnung sieht die Oberflache schon viel besser aus, aber dafür gabs auch gleich ein paar kleine Läufer.
Tja, nun hast Du die mögliche Spannbreite durch, angefangen mit "Orangenhaut" und jetzt endend mit "Läufern" (Gardinen) und das erst beim Füllern / Grundieren. :?
… nun musst Du nur noch die "Mitte" finden. :wink:
https://www.standox.com/content/dam/EME ... efekte.pdf

Ich weiß nur allzu gut, dass das alles auf Erfahrung basiert und letztendlich auch von der jeweils herrschenden Temperatur abhängt. :)

Deshalb gebe ich auch immer den Rat, zunächst vorher einen Blecheimer / Blechtafel mit zulackierten. So kann man rechtzeitig erkennen, wo noch Feinabstimmung nötig sind (Luftdruck, Farbmenge, ggf. noch Verdünnung hinzufügen). Zwischen den Spritzgängen lässt sich auch gut eine "Fingerprobe" am "Übungsteil" machen, um den nächsten Gang dementsprechend zeitlich genau starten zu können.

… und hat man das dann endlich alles endlich in den Griff bekommen, so sind die Verhältnisse beim Decklack wieder ganz andere, so meine Erfahrungen. :?

Der Blecheimer möge einem auch hier helfen... :thumb:

BTW: Mir wurde seinerzeit empfohlen, zunächst einen alten Kühlschrank unfallfrei zu lackieren, erst dann sollte ich mich ans Auto wagen. So hab ich es dann auch gemacht und bin bislang mit dem Ergebnis nicht ausgelacht worden, was die Lackierung meines Bullis betrifft. :D

… warten wir noch einmal andere Hinweise / Erfahrungsberichte ab. :yau:
Freundliche Grüße aus Algermissen

Norbert

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: udc und 22 Gäste