[Workshop] Winterlager - Was beachten?

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SebastianT2a
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[Workshop] Winterlager - Was beachten?

Beitrag von SebastianT2a » 09.10.2008 19:53

Hallo!

Habe für meinen Bulli folgendes Winterlager:
winterlager.jpg
Wie man auf dem Foto auch sieht ist die Scheune leider nicht komplett trocken, v.a. der Lehmboden ist
schon ein wenig feucht ... aber ich denke es ist trotzdem besser als im Freien zu überwintern.

Was muss ich beachten, wenn ich meinen Bus im November für 5 Monate in die Scheune packe?

1. Batterie raus, dass sie im Frühjahr frisch geladen eingebaut werden kann
2. Einstauben lassen oder eine Abdeckplane darüber? Habe bedenken, dass die Plane eventuelle Feuchte
erst recht am Bus festhält ...
3. Möchte im Winter die Felgen lackieren, also werde ich ihn aufbocken, sollte ich die Schrauben mit
Caramba oder ähnlichem einsprüchen, dass sie mir nicht rosten?
4. Volltanken
5. ???

Hab ich was vergessen?

Freue mich auf eure Tipps! :jump:

Grüße, Sebastian
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boggsermodoa
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Re: Winterlager - Was beachten?

Beitrag von boggsermodoa » 09.10.2008 20:39

Hallo Sebastian!

- falls ein Ölwechsel fällig wird, dann lieber jetzt, als im nächsten Frühjahr
- vorm Abstellen ordentlich Warmfahren (min 20km)
- volltanken
- Auspuff und Luftfilter verschließen wg. Mäusen u.ä.
- 'ne Plane würde ich nicht drüberlegen; allenfalls Leintücher, aber wozu?
- lüften! sowohl Scheune als auch Auto (wenn Hubdach, dann hoch damit, Reißverschluß etwas auf und Moskitonetz zu)
- nicht aufgebockt stehen lassen, sondern einen anderen Satz Räder montieren oder auf jeden Fall die Federn belasten; andernfalls riskierst du Federbruch
- wegen des Alkoholgehalts könnte man drüber nachdenken, die Schwimmerkammern zu entleeren; habe ich bislang aber noch nie gemacht

Gruß,

Clemens

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Tweety
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Re: Winterlager - Was beachten?

Beitrag von Tweety » 09.10.2008 20:41

Hallo Sebastian,

ich war beim "Einmotten" immer recht schlampig - was Dich keinesfalls ermutigen soll dies auch zu sein.
Auf der anderen Seite zeigte sich mein Bulli als pflegeleicht, im Herbst weggestellt, im Frühjahr angemacht, fertig.

Bei Deinen Punkten sind ja schon einige bei, mit denen man nichts falsch machen kann.

1. Batterie: Ja, am Besten raus (zumindest Massekabel ab ist Pflicht), und nach Möglichkeit auch regelmässig laden.
Ich habe auch kein wahnsinnig teures Batterieladegerät, ein einfaches Netzteil mit etwas Leistung reicht und dann alle 2-3 Wochen mal so an 13,5-14V hängen.

2. Plane: Hab ich nie gemacht, war allerdings auch trocken. Staub geht schnell wieder runter. Erwartest Du mehr Feuchte von oben oder von unten (Lehmboden)?

3. Ich hab mir nur angewöhnt beim Räderwechsel mal schön mit der Drahtbürste drüberzugehen.

4. Volltanken: Habe ich ehrlich gesagt nie gemacht, weiß aber auch nicht warum (vermutlich nach dem Urlaub kein Geld mehr :? ). Meinem Tank hat es bisher nicht geschadet. Auf der anderen Seite ist auch bei winterlichen Temperaturen keine Ausdehnung zu ewarten, so dass auch ein randsvoller Tank nicht schlimm ist.

5. Ich habe schon mal gelesen, dass manche Leute vorm Winterschlaf noch einen Ölwechsel machen, da das neue Öl weniger Schwebstoffe enthält, die sich absetzen können. Wie gesagt, ich war nicht so gewissenhaft.

6. Immer wieder gern genannt wird auch die Dichtungspflege mit Talkum, Schließzylinder mit Graphit, o.ä.

7. Regelmässig besuchen, dann freut sich der Bulli :D

Und als letztes noch mal zu dem Lehmboden. Vielleicht würde es ja helfen eine stabile Malerplane auszubreiten, auf den Du den Bus stellst.
Könnte a) von unten kommende Feuchtigkeit hemmen und b) das Öl, welches ggf. aus Deinem Wagen tropft, auffangen.
Womöglich "nässt" Dein Motor aber auch gar nicht?
Ich kam nur drauf, weil ich hier von mehreren Scheunenbesitzern gehört habe, dass sie keine motorisierten Fahrzeuge einstellen dürfen wegen der Gefahr der Grundwasserverschmutzung wenn Öl/Benzin einsickern.

Schönen Gruß
Christoph

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Re: Winterlager - Was beachten?

Beitrag von clipperfreak » 09.10.2008 20:43

klang-architekt hat geschrieben:Hallo!
...
3. Möchte im Winter die Felgen lackieren, also werde ich ihn aufbocken, sollte ich die Schrauben mit
Caramba oder ähnlichem einsprüchen, dass sie mir nicht rosten?
4. Volltanken
Aufbocken würde ich nicht, ist nicht gut für die Drehstäbe. Bei Porsche 911 bis Bj. 89 sogar verboten, können Drehstäbe brechen wenn wieder auf den Boden gestellt wird. Und bei T2 denke ich gleicher Fall, dann

Volltanken, auf jedenFall :gut:
Gruß
Klaus *223

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Re: Winterlager - Was beachten?

Beitrag von MichaT2a » 09.10.2008 20:58

Das mit den Federn hab ich schon oft gehört, aber noch nie richtig kapiert. Warum können die brechen? Alle Federn sind selbst bei aufgebocktem Bus nicht ganz entlastet - und wenn ich neue einbaue: die liegen ja auch nicht vorgespannt im Regal? Dann dürften auch keine gebrauchten verbaut werden?

Oder wie ist das? :?:

Gruß,

Micha

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SebastianT2a
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Re: [Workshop] Winterlager - Was beachten?

Beitrag von SebastianT2a » 09.10.2008 21:25

Hi!

Danke für die ausführlichen und prompten Antworten!!! :D

Einen Ölwechsel hab ich vor kurzem erst gemacht, perfekt! :wink:

Die gekaufte Plane werde ich dann lieber unter den Bus legen, von oben
sollte nichts kommen, das Dach ist dicht.

Habe leider keinen 2.ten Satz Reifen, kann ich für einen kürzeren Zeitraum (2-3 Wochen)
trotzdem aufbocken? Das mit dem Federbruch klingt ja gar nicht gut, mag das nicht riskieren!

Die Problematik mit den Mäusen hab ich auch gar nicht bedacht, keine Ahnung ob sich da welche
rumtreiben, aber sicher ist sicher!

Das Thema mit der Belüftung hab ich mir schon gedacht und mir den Platz gleich beim Tor gesichert,
mein Bruder musste seinen Wohnwagen schon nach hinten schieben! :wink: Werde auf jeden Fall
öfters mal vorbeischauen, "Hallo" sagen und auch die Tore und Fenster zum durchlüften aufmachen ...
Beim Bus werde ich einfach die Fenster ein wenig runterkurbeln, evtl mit nem Stofffetzen vor Eindringlingen
schützen.

Talkumpulver hab ich auch im Keller rumstehen ... Da bin ich/mein Bulli doch schon fast fertig fürs
Winterlager, aber werde es noch ein wenig rauszögern um noch 2 oder 3 Wochenenden fahren zu könnnen!
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Re: [Workshop] Winterlager - Was beachten?

Beitrag von boggsermodoa » 09.10.2008 21:40

Das mit den Federn hab ich schon oft gehört, aber noch nie richtig kapiert.
Hallo Micha,

deine Einwände sind alle berechtigt und der Überlegung wert. Eine technische, hieb- und stichfeste Erklärung kann ich dir auch nicht liefern, aber es ist ein in der Praxis bestätigter Erfahrungswert und keine "Internet-Sau" die gelegentlich mal durch's Dorf getrieben wird. Ein Kumpel von mir hat einen Renault 12 Kombi beim Herrichten lange aufgebockt rumstehen lassen. Anschließend ging zu unserem alljährlichen Pow-Wow an die Ardèche und dort sind im Abstand von zwei Tagen nachts bei stillstehendem Auto nacheinander die beiden Hinterradfedern gebrochen. Das waren wohl Schraubenfedern, aber die werden letztlich auch vor allem auf Torsion beansprucht (plus einem geringen Biegeanteil, der so klein ist, daß er bei der Berechnung unberücksichtigt bleibt).
Ferdinand Porsche hat die Drehstabfeder erfunden und hielt das Patent. Bei der Entwicklung des Käfers sind die Dinger ständig gebrochen, bis Material und Dimensionierung endlich gepaßt haben. Im Reparaturleitfaden steht z.B. ausdrücklich drin, daß man linke und rechte Feder nicht vertauschen darf, da sie sonst brechen würden.
Bei Torsion gibt es eine linienförmige neutrale Faser in der Stabmitte und mit dem Querschnittsradius linear ansteigende Schubspannungen. Die größten Schubspannungen finden sich also an der Außenhaut. Eine Stahlschmelze ist nie vollkommen rein, sondern beinhaltet Lunker. Das sind Gaseinschlüsse, mehr oder weniger große Fehlstellen im Gefüge. Unter Spannung kommt es dort zu Fließbewegungen an den Korngrenzen, bis sich ein neuer stabiler Zustand einstellt. Nimmt man die Spannung weg, bewegt sich das ganze wieder.
An einer Ventilfeder z.B. führt ein 0,1mm großer Lunker 0,1mm unter der Oberfläche unweigerlich zum Bruch. Man braucht deshalb zu ihrer Herstellung extrem rein geschmolzenen Stahl. Das Werk, das diesen herstellte, stand in Kobe /Japan und wurde vor ein paar Jahren bei einem Erdbeben zerstört. Plötzlich stand die Automobilindustrie der Welt ohne Ventilfedern da! Es bedurfte damals zäher Verhandlungen und einiger Überredungskünste, um Thyssen-Krupp dazu zu bewegen, in die Bresche zu springen, denn für die paar Gramm Stahl pro Auto wollten die sich eigentlich nicht groß ins Zeug legen.

Mehr weiß ich dazu auch nicht.

Gruß,

Clemens
Zuletzt geändert von boggsermodoa am 10.10.2008 12:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Workshop] Winterlager - Was beachten?

Beitrag von Peter E. » 10.10.2008 08:50

Hier mal mein vorgehen:

Ganz wichtig: Am letzten schönen Herbsttag nochmal eine Ausfahrt machen :gut: .

dabei bei einer SB-Waschanlage halten und den potentiellen Winterschläfer ordentlich saubermachen. (innen und außen)
Noch kurz Volltanken und dann ab ins Winterlager, hier mache ich dann noch einen Ölwechsel, der ist eh 1x Jährlich dran, und ich habe ein besseres Gefühl ihn mit sauberem Öl stehen zu lassen.
Dann das Auto auf den Ruheplatz rangieren, alte "Standfelgen" drauf, und die guten auf den Felgenbaum gehängt.
Die Fenster sollten einen kleinen Spalt offen stehen, damit ein bisschen Luft zirkulieren kann.
Beim Bus mache ich innen alle Schränke,Fächer und das Dach auf, damit nirgendwo der Muff stehen bleibt.
Ich decke die Autos immer mit Baumwolltüchern zu, weil ich in der Winterhöhle auch schraube, und dabei natürlich Dreck entsteht.
Gruss von Peter aus dem Schwentinental

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Re: [Workshop] Winterlager - Was beachten?

Beitrag von TEH 29920 » 10.10.2008 14:33

Moin,

mir fällt noch ein,
Handbremse nicht anziehen und auf den Frostschutz im Scheibenwischwasser achten oder Wasser ablassen.
Irgendwann nach spätestens zwei Monaten den Bus bei eingelegtem Gang und getretener Kupplung hin und her schieben. Das verhindert das die Kupplung zusammenklebt.(Ist besonders ein Problem wenn er sehr lange steht!)
Wer keine "Standreifen" oder Felgen hat, in Abständen bissle die Position verändern, das verhindert Standschäden an den Reifen.
Öligen Lappen möglichst dicht in den Auspuff stopfen!

Gruß

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SebastianT2a
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Re: [Workshop] Winterlager - Was beachten?

Beitrag von SebastianT2a » 10.10.2008 15:13

:yau: Das mit dem Wischwasser ist mir gestern auch noch gekommen, wollte es gerade ergänzen :wink:
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B.C.
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Re: [Workshop] Winterlager - Was beachten?

Beitrag von B.C. » 11.10.2008 02:12

Ich stimme dem Ganzen zu:

1.) nur den Bus abdecken, wenn das Material "athmungsaktiv" ist. Sonst hat man bei Temperaturschwankungen mit/und hoher Luftfeuchtigkeit Kondenswasser unter der Abdeckung

2.) Ölwechsel machen > agressive Stoffe raus

3.) Wenn keine "Standreifen" vorhanden, Luftdruck auf ca. 3,5 bar erhöhen u. von Zeit zu Zeit bewegen.

4.) Batterie an Erhaltungsladegerät anklemmen (Batterie muß nicht abgeklemmt werden, da die Pulsspannung für die
alte "Hardware" kein Problem ist)

5.) Nicht aufbocken (ist wirklich kein Scherz, wie Clemens es schon sagte)

6.) Der Alkoholanteil im modernen Sprit ist nicht zu unterschätzen: ich verwende bei meinen Autos "Benzin Stabilizer" von Liqui Moly *. Zum Einen verflüchtigt sich dann der Alkoholanteil nicht (Tank) und der Sprit bleibt brauchbar, zum Anderen
werden die Vergaser nicht "angegriffen". Es bleibt auch keine Ablagerung des verdunsteten Sprit in der Schwimmerkammer zurück. Der Tank rostet auch nicht

7.) Der Bus sollte wirklich warmgefahren abgestellt werden > kein Kondenswasser im Auspuff oder Brennräumen

8.) Luftentfeuchter (diese Granulat-Dinger) in den Innenraum stellen. Fenster eine Spalt weit aufstellen. Regelmäßig
die Auffangbehälter leeren

9.) Ein ölgetränkter Lappen im Auspuff und vor dem Vergaser ist nicht nur gut gegen Nagetiere. Er verhindert auch Kondenswasserbildung im Motor und er Auspuffanlage

* ich arbeite nicht für die Firma Liqui Moly

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Re: [Workshop] Winterlager - Was beachten?

Beitrag von SebastianT2a » 12.10.2008 12:35

Hi B.C. !
Das mit dem Benzin-Stabilizer hört sich nicht schlecht an, muss ich einfach in den Tank im betimmt angegebenen Mischverhältnis das Zeugs
einfüllen? Sollte man das bei jeder Tankfüllung machen oder nur vor längeren Standzeiten? Da es ja an den meisten Tankstellen nur noch SuperBenzin
gibt erübrigt sich wahrscheinlich auch die Frage ob man lieber Super tankt ... Bei meiner Vespa hab ich immer NormalBenzin getankt, was dem Motor
absolut nicht schadet ... aber beim Bus? Mag natürlich nur das Beste für meinen Bulli :wink:
Grüße, Sebastian
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Re: [Workshop] Winterlager - Was beachten?

Beitrag von Harald » 12.10.2008 12:57

Moin Leute,

zu den letzten beiden Beiträgen folgende Anmerkungen:

1. Benzinstabilisator
Gibt es auch in Baumärkten für (natürlich Benzin-)Rasenmäher. Die haben im Frühjahr nämlich auch Startprobleme, evtl. mal den Preis vergleichen.


2. Luftentfeuchter

In gut sortierten Apotheken/Drogerien gibt es "Silica"-Granulat, Calciumchlorid soll das gleiche sein. Ich habe mir ein Kilo von dem Silica geholt. Sind zunächst durchsichtige Bröckchen. Die entziehen der Luft die Feuchtigkeit und werden dann gelblicher. Im Backofen bei 50-100° werden die dann wieder durchsichtig und wiederverwendbar. Beim nächsten Real-Markt Eures Vertrauens nen 10er Pack Tennissocken (bei 90° waschbar) kaufen oder auch die Teebeutel zum selberbefüllen nehmen.

Die mit zwei Eßlöffeln Silica gefüllten Tennissocken hänge ich (3-4 davon) zugeknotet über Winter im Bulli auf, die Teebeutelversion nehme ich, wenn ich gestrahlte, nicht weiter behandelte Teile aufbewahren muß. Da kommt dann ein Teelöffel Silica rein, der Beutel wird mit nem normalen Tacker mit ner Klammer verschlossen. Mit so nem Beutelchen das zu konservierende Teil einfach in die Billigfrischhaltefolie von Schlecker einwickeln - bestens.

Grüße,
Harald*393
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B.C.
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Re: [Workshop] Winterlager - Was beachten?

Beitrag von B.C. » 12.10.2008 20:30

@ klang-architekt: ich tanke seit der Preisgleichheit nur noch Super. Das Problem ist gleich (der hohe Alkohlanteil).
Den Stabilizer brauchst Du nur, wenn deinen Bus länger abstellst. Ist ja ein Korrisionsschutz (Alkohol ist hygroskopisch) und verhindert, das der Alkohl sich verflüchtigt.
Mischungsverhältnis beachten und kurz fahren, damit das Zeug auch im Vergaser ist.

@Harald: kannst Du mal den Preis für das Baumarkt-Produkt nennen?
Richtig, das Calciumchlorid ist das gleiche. Kann mann genauso nehmen u. ist günstiger.
Nimmst Du gewaschene oder getragene Tennissocken :?: :unbekannt:

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Re: [Workshop] Winterlager - Was beachten?

Beitrag von Quis » 12.10.2008 22:25

B.C. hat geschrieben: Richtig, das Calciumchlorid ist das gleiche. Kann mann genauso nehmen u. ist günstiger.
Ist aber, im Gegensatz zu Silicagel nicht regenerierbar.
lg
Christof *111

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