Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

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Phil
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Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von Phil »

Hallo Gemeinde,

ich würde jetzt nicht an den Kosten für die Arbeit geizen, hab aber keinen Geeigneten Betrieb in der Nähe und nicht die Zeit mit hin- und herschicken.

Daher die Frage:

Ist das Aufziehen der Antriebsräder auf die Kurbelwelle für einen First-timer eine lösbare Aufgabe? Anleitungen zum Vorgehen sind vorhanden...

Viele Grüße!
Phil
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MCT
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von MCT »

Herdplatte, Handschuh, Orientierungssinn, Anleitung nachmachen, fertig.
Die Linse Videos sind gut finde ich
Viel Erfolg
Bild (PHOENIX)
Bild
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Phil
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von Phil »

Danke, Video kannte ich noch nicht, sieht machbar aus :)
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Phil
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von Phil »

... allerdings hat meine Welle ca. 42,03mm, während eine defekte, aber originale Vergleichswelle bei 42,00 landet...
mach ich mir nen Kopf zuviel...?
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KlKoe
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von KlKoe »

Hallo Phil,

eigentlich ist das Aufziehen der Räder relativ einfach wenn die Räder auf der richtigen Temperatur sind. Ich habe das bei meine Motorrevision vor einigen Jahren ebenfalls gemacht. Die Temperaturangaben im Reparaturleitfaden von 250°C waren in meinem Fall aber viel zu niedrig. Ich habe die Räder mit 350° (Pizzastufe im E-Herd in Ermangelung einer kleinen Herdplatte) nicht drauf bekommen. Mit zusätzlicher Heißluftpistole (600°C) und KW über Nacht in der Gefriertruhe ging's dann. Vielleicht hatte ich nur eine ungünstige Passung aber m.E. brauchst Du eine Herdplatte die die Räder auf 500 - 600°C bringt. Das Video von Jürgen Linse ist Klasse und hat mir beim Motorenbau sehr geholfen.

Grüße

Klaus
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boggsermodoa
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von boggsermodoa »

KlKoe hat geschrieben: 20.06.2026 17:40 eine Herdplatte die die Räder auf 500 - 600°C bringt.
Das geht auf keinen Fall spurlos an der Oberflächenhärte der Zähne vorbei. Die 250°C sind schon grenzwertig. Höher würde ich da niemals gehen. Also entweder die Passung nacharbeiten (lassen) oder das Fügen fremdvergeben. Darauf spezialisierte Betriebe (z.B. so ziemlich jede Härterei) kann die Welle in flüssigem Stickstoff auf -180°C herunterkühlen. Dann muss allerdings das Rad bei Zimmertemperatur drauf flutschen, denn eines von beidem muss man ja noch anfassen können.
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KlKoe
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von KlKoe »

Hi,

stimmt wahrscheinlich, 500 - 600 °C sind der Oberflächenhärte des Messingrads eventuell nicht zuträglich. Ich glaube mich dunkel erinnern zu können dass Messingteile aus diesem Grund nicht bei Temperaturen über 450°C gelötet werden sollen.

Eine handelsübliche Herdplatte erreicht diese Temperatur vermutlich wenn kein Topf drauf steht. Deshalb wahrscheinlich der Hinweis im Video nicht länger als 6 Minuten zu erwärmen.

Grüße

Klaus
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schrauberger
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von schrauberger »

KlKoe hat geschrieben: 20.06.2026 18:49 Hi,

stimmt wahrscheinlich, 500 - 600 °C sind der Oberflächenhärte des Messingrads eventuell nicht zuträglich. Ich glaube mich dunkel erinnern zu können dass Messingteile aus diesem Grund nicht bei Temperaturen über 450°C gelötet

Grüße

Klaus

Hallo Klaus und Phil,

bei 500-600C wäre das Stahlrad wieder weich, und das Messingrad lässt sich übrigens nicht Härten.

Wenn deine KW 0,03mm Übermaß hat, nennt sich das nachzuarbeitender Ausschuß.

Es empfiehlt sich diese nacharbeiten zu lassen, beim Profi.

Ralph
Schöne Grüße von der Baar

Biete in Originalqualität:
Reparaturbleche für Laderaumboden und
Typ4 Wärmetauscher.
Sämtliche BKV-Unterdruckleitungen und
Nachlaufleitungen für Bremsflüssigkeit.
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T2Tom
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von T2Tom »

schrauberger hat geschrieben: 21.06.2026 00:12 Wenn deine KW 0,03mm Übermaß hat,
Vorausgesetzt, es wurde richtig und mittels adäquater Messzeuge gemessen.
Denn: "Wer misst, misst Mist" ;-)

Der "bequeme" Digitale Messschieber ist hier nicht das Mittel der Wahl.


Grüße aus der Pfalz
Tom


PS: Sehr erheiternd und amüsant finde ich auch "die dunklen Erinnerungen an die Messingteile und die Temperaturen über 450°C" ... :?
Wenn solche Aussagen in Zukunft nicht kompetent und fachkundig "korrigiert" werden, sehe ich schwarz für die ...
Aber dieser KI-Mist hat sich ja schon längst verselbständigt und ist über die Zielgerade hinaus.
Von daher, Gute Nacht.
Unterstütze den Nahverkehr, nimm den BUS. :thumb:
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Phil
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von Phil »

Ich bin kein Messprofi, habe aber mit einer Bügelmessschraube gemessen, so gut ich kann. Vielfache Vergleichsmessungen ergeben da immer die 0,03 Unterschied.

Das Rad ist gebraucht. Lässt sich optisch erkennen, ob das schonmal jemand zu heiß gemacht hat, z.b. beim abziehen?