Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

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T2Tom
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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von T2Tom » 24.03.2010 18:46

Hi Sebastian,
bring IHN auf die Höhe die Dir gefällt und lass Dich nicht davon beeinflussen was so manchen bei diversen Baujahren gewurmt hat!
Das wichtigste ist: "ER muss fahrbar bleiben und Dir Spaß machen".
Und wenn Du die richtigen Komponenten verwendest bleibt Dir auch der tolle Serien-Federungskomfort erhalten.

VORHER
Bild
NACHHER
Bild

(Ich habe "meinen" Umbau nie bereut.)

Grüße
Tom
"Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass zu meinen Lebzeiten die Mehrzahl der Menschen ihr Gehirn
außerhalb ihres Kopfes in einem kleinen, flachen Etui mit sich herumtragen würde."

(Lutz Zimmermann, Braunschweig)

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busdoc
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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von busdoc » 02.04.2010 17:54

sham 69 hat geschrieben:ich habe die rasterplatten eingeschweißt, was schon ne Menge Arbeit ist. Allein fürs Achse umbauen, also auseinander, vermessen, anzeichnen, lenkhebelbock abtrennen, fixierungen aufbohren, haltenüsse gangbar machen, platten fixieren, durchschweißen, lenkhebelbock anständig wieder in die korrekte position bringen, verschweißen, grundieren, lackieren hab ich ein Wochenende gebraucht und das war ne ausgebaute Achse. Gewechselt war der Spaß dann an einem Tag, plus Achsvermessung, Spureinstellen und TÜV.
Aber fährt besser als vorher :roll:

Oha, also ich baue den Lenkhebel nicht ab und brauche wenn alles klappt für den Umbau eine Stunde plus Achse rein und raus nochmal zwei. (Hauptsache die Schaltstange geht los :evil: )

Amischweißnähte sollen nicht die besten sein und von Kugelköpfen auf Zug würde ich auch lieber die Finger lassen. Meine Meinung. :dagegen:

Alternativ noch umgebaute T1 Achse verbauen und alles wird tief......
Bild

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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von SebastianT2a » 03.04.2010 21:57

So, gestern und heute die alte Achse ausgebaut und eine mit Rasterplatten eingebaut:
betty_01.jpg
An der Einstellung der Höhe sind wir noch gescheitert, die obere Rasterplatte lässt sich nicht lösen,
aber jetzt ist erstmal alles mit WD 40 getränkt und irgenwie müssen wir das auch noch schaffen!
Wie ist das normal vorgehen beim einstellen?

Die alte Achse ist uns übrigens fast entgegengeflogen, ging super raus obwohl ich davor am meisten
Angst hatte ...

Danke an Chris für die schweißtreibenden Stunden und das schöne Foto!!!

Ergänzung: Heute ging es ganz schön zu in der Aircooled Garage: Thomas*022, Stefan (SO62), Rindi haben uns besucht und Andy (Hardtop-Westy) hat auch einen kleinen Ausflug zu uns gemacht und hatte für Chris´Horst Reparaturblech für Gurtaufnahme dabei! Top!!!
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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von aps » 03.04.2010 22:06

Richtig was los bei Euch. Wird hoffentlich noch alles würdig geblogt?

Bin gespannt, wenn die komplette Achse sich verstellen läßt. Dann wird´s noch besser, denke ich. Das nennt man konsequent: Schwups, VVA eingebaut. :thumb:

Fehlen "nur" die passenden Felgen zur nun asphaltschnuppernden Nase. :wink:
Gruß aus dem Münsterland
Andreas *4
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Animiertes GIF ist entfallen.

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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von schmiermaxe » 04.04.2010 14:23

Wie sieht's denn an der Hinterachse aus? Ich habe mir für meinen Camper die Variante mit dem einen Zahn auf dem äußeren Drehstabprofil überlegt. Sollte knapp 6 cm ergeben, das wird wohl reichen, oder?!

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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von Reto » 05.04.2010 20:35

Schaut gut aus!!

:thumb:

Welche Felgen kommen jetzt??

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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von SebastianT2a » 05.04.2010 21:30

Die Felgenfrage: hmm mal gucken ;-)

Bzgl. der Höhenverstellung haben wir heute nochmal rumgebastelt:

Beide Rasterplatten liesen sich jetzt lösen (nicht ganz einfach!) aber max. auf den 4. Zahn von unten einsetzten ... um den Bus aber nicht ganz so tief zu haben müssten die Bolzen der Rasterplatten nach ganz unten, dies ist aber nicht möglich aus folgendem Grund:

Die Tragarme liegen an den Anschlagsgummis (bzw. dem "Rohr" an dem sie befestigt sind) an und lassen sich somit nicht weiter nach unten drücken, dadurch haben wir nur mit viel drücken die Rasterplatte in den 4. Zahn reinbekommen, mehr ist so nicht drin!

Was läuft falsch? Muss man wirklich so eine Kraft aufwenden und die Federpakete dann zum fixieren der Rasterplatten soweit nach unten verdrehen dass man (Bus) am Schluss höher kommt? Irgendwie habe ich das Gefühl dass es einfach am Anschlag liegt, dieser ist aber umgeschweisst und sollte somit passen?! Wer hat einen Tipp???

Btw: Er fährt sich eigtl so ganz gut, auch im Radhaus ist immernoch genügend Platz aber es ist mir doch ein wenig zu tief ;-) und hinten wird es wahrscheinlich auf einen Zahn innen hinauslaufen ... hier mal ein Foto:
betty.jpg
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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von Robin » 05.04.2010 23:08

Hallo Sebastian,

meine VVA hatte gar keine Anschläge mehr dran und ich hatte trotzdem das selbe Problem. Es liegt an den Traggelenken, deren Bewegungsbereich dann einfach zu Ende ist.
Meine Lösung bestand dann einfach darin, den Achsschenkel oben noch einmal auszuhängen, die Rasterplatten dann in die gewünschte Stellung zu bringen und zum Schluss den oben Tragarm wieder einzuhängen. Geht am einfachsten, wenn man bei hochgebocktem Bus den oberen Tragarm am Boden abstützt, den Bus etwas ablässt, bis man das Traggelenk wieder einhängen kann. Danach eben den Bus wieder etwas hoch und das Gelenk schiebt sich wieder ganz in den Achsschenkel rein.

Ich hoffe, das war einigermaßend verständlich.
Viel Spaß beim Umstellen.

P.S.: Das Bild zeigt die Höhe, bei der bei mir Schluss war. Dürfte ungefähr gleich sein wie bei dir, oder? Mir wars auch etwas zu tief...
Ich bin glaub danach 2 Zähne höher gegangen.
Dateianhänge
Bulli 769.jpg
Luftige Grüße Robin

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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von SebastianT2a » 05.04.2010 23:18

Danke Robin für die Antwort, aber versteh ich leider net bzw. bringt bei mir nichts denke ich:

Auch wenn ich den Achschenkel vom Tragarm oben löse ist ja immernoch der Anschlag im Weg, den unteren
Traghebel kann man zwar dann einstellen, aber der obere geht ja dann nicht weiter runter als vorher ... eigtl. sollten ja beide Traghebel gleichzeitig (weil ja mit Achschenkel verbunden) nach unten gehen ... und da bin ich wieder bei dem Anschlag der im weg ist! ?
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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von apple » 05.04.2010 23:22

Den Ansatz hatten wir ja am Wochenende auch schon jedoch bringt das ganze wie gesagt nur was für die unteren Tragarme. Die oben stehen ja wie Sebastian schreibt am Anschlag an und können nicht weiter runter. Wenn müssen ja beide Rasterplatten gleichmäßig verstellt werden, oder!?

Gruß
Christian (an der aktion maßgeblich beteiligt ;))
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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von Robin » 05.04.2010 23:46

Hmmm, okay, die Anschläge habe ich für meine Vorgehensweise jetzt nicht bedacht. Aber bei einer originalen Höhe muss es ja auch gehen. Dann evtl. den Tragarm etwas abziehen, bis er über den Anschlag rutscht und nach dem Verstellen mit Vorspannung wieder über den Anschlag schieben. Müsste doch gehen oder habe ich etwas nicht bedacht?
Luftige Grüße Robin

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SebastianT2a
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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von SebastianT2a » 05.04.2010 23:53

Okay, die Idee ist nicht schlecht, aber wie weit kann man die Tragarme abziehen vom Federpaket? Beim hochdrücken mit Wagenheber etc. ist halt dann der ganze Druck/ Spannung auf dem äußersten Bereich der Federpakete ... bin mir auch nicht sicher ob man Tragarm so weit abziehen kann ... OdeR?!
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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von sham 69 » 07.04.2010 00:25

busdoc hat geschrieben:
sham 69 hat geschrieben:ich habe die rasterplatten eingeschweißt, was schon ne Menge Arbeit ist. Allein fürs Achse umbauen, also auseinander, vermessen, anzeichnen, lenkhebelbock abtrennen, fixierungen aufbohren, haltenüsse gangbar machen, platten fixieren, durchschweißen, lenkhebelbock anständig wieder in die korrekte position bringen, verschweißen, grundieren, lackieren hab ich ein Wochenende gebraucht und das war ne ausgebaute Achse. Gewechselt war der Spaß dann an einem Tag, plus Achsvermessung, Spureinstellen und TÜV.
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hut ab, aber ich mach das nunmal nicht alle tage und hätte es trotzdem gern gewissenhaft ohne damit zu sagen, dass das bei dir nicht der fall wäre. :wink:
______________
Mfg Emanuel

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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von Robin » 07.04.2010 20:19

SebastianT2a hat geschrieben:Okay, die Idee ist nicht schlecht, aber wie weit kann man die Tragarme abziehen vom Federpaket? Beim hochdrücken mit Wagenheber etc. ist halt dann der ganze Druck/ Spannung auf dem äußersten Bereich der Federpakete ... bin mir auch nicht sicher ob man Tragarm so weit abziehen kann ... OdeR?!
Ich bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher, aber die Tragarme müsste man soweit abziehen können, dass sie sich über den Anschlag schieben lassen und das Federpaket darin noch fest genug sitzt, um sich mitzudrehen. Jemand hier, der das Bestätigen kann :?:
Luftige Grüße Robin

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Re: Dropped Spindels oder Rasterplatten ?

Beitrag von splitti56 » 08.04.2010 12:47

Hallo

Also bei einer verstellbaren Vorderachse kommen die Anschläge ab, sonnst macht es keinen Sinn. :yau:
Der Endanschlag, bei maximaler Tieferlegung, sind jetzt leider die Traggelenke, diese werden so leider zum Verschleißteil. :(
Oftmals gehen als erstes die Gummis Kaputt, also hierdrauf achten. Ich selber fahre so eine Achse im t1 schon seit 12 Jahren und 65tkm(Achtung es ist ein 68ér T2 Achskörper, also von der Technik her genau der Gleiche wie im echten T2).
Bei euren geplanten Tieferlegungen von circa 5 cm vorne ist es kein Problem für die Traggelenke.

Gruß Ingo

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