beim einkuppeln ruckelt es
beim einkuppeln ruckelt es
Hallo!
Wenn ich beim losfahren die Kupplung langsam loslasse, ruckelt mein Bus immer.
Beim Anhängerbetrieb ist dieser defekt noch Stärker.
Was kann da sein?
Mfg Toni
Wenn ich beim losfahren die Kupplung langsam loslasse, ruckelt mein Bus immer.
Beim Anhängerbetrieb ist dieser defekt noch Stärker.
Was kann da sein?
Mfg Toni
- clipperfreak
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Re: beim einkuppeln ruckelt es
Wird die Mitnehmerscheibe sein, evtl. auch die Druckplatte.
Wenn du die Kupplung wechselst dürfte das Ruckeln Geschichte sein
Wenn du die Kupplung wechselst dürfte das Ruckeln Geschichte sein

Gruß
Klaus *223
Klaus *223
Re: beim einkuppeln ruckelt es
Hallo!
So etwas dachte ich mir schon.
Kann man mit so einer Kupplung noch witerfahren oder ist das nicht mehr zu empfehlen?
Dann wird unser 15er Steyr das gleiche Problem haben.
Mfg Toni
So etwas dachte ich mir schon.
Kann man mit so einer Kupplung noch witerfahren oder ist das nicht mehr zu empfehlen?
Dann wird unser 15er Steyr das gleiche Problem haben.
Mfg Toni
- clipperfreak
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Re: beim einkuppeln ruckelt es
Toni43 hat geschrieben:Hallo!
So etwas dachte ich mir schon.
Kann man mit so einer Kupplung noch witerfahren oder ist das nicht mehr zu empfehlen?
Dann wird unser 15er Steyr das gleiche Problem haben.
Mfg Toni
weiterfahren kannst du bestimmt noch einige Tausend km, wenn die Kupplung noch nicht schleift.
Leg mal den 3. Gang ein, zieh die Handbremse an und beim Kupplung loslassen, sollte der Motor absterben, dann ist die Kupplung noch nicht verschlissen und das mit dem Ruckeln ist halt ein "Schönheitsfehler", aber überkurzoderlang wirst du um den Wechsel nicht rumkommen denn ein schönes Fahrgefühl ist das Ruckeln auch nicht

Gruß
Klaus *223
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Re: beim einkuppeln ruckelt es
Hallo Toni,
verschlissene Kupplung ist natürlich das Naheliegendste, aber guck mal, ob die flexible Außenhülle des Kupplungsseils neben dem Getriebe die korrekte Durchbiegung aufweist. Wenn zu wenig, dann hast du auch den von dir beschriebenen Effekt.
Außerdem könnte (Konjunktiv) ein gerissenes Gummilager der Motoraufhängung schuld sein. Der Motor kippt dann beim Anfahren weiter als vorgesehen zur Seite. Um das zu finden müssen die Stielaugen aber ganz schön um die Ecke lugen können
(an der Motortraverse links und rechts der Ölpumpe). Diese Lager gehen schon mal kaputt, entweder beim Geländefahren, bei schwerem Anhängerbetrieb oder wenn dort viel Öl hängt.
Gruß,
Clemens
verschlissene Kupplung ist natürlich das Naheliegendste, aber guck mal, ob die flexible Außenhülle des Kupplungsseils neben dem Getriebe die korrekte Durchbiegung aufweist. Wenn zu wenig, dann hast du auch den von dir beschriebenen Effekt.
Außerdem könnte (Konjunktiv) ein gerissenes Gummilager der Motoraufhängung schuld sein. Der Motor kippt dann beim Anfahren weiter als vorgesehen zur Seite. Um das zu finden müssen die Stielaugen aber ganz schön um die Ecke lugen können

Gruß,
Clemens
Re: beim einkuppeln ruckelt es
Danke an den beiden Experten!
Ich werde diese möglichen fehler bei Gelegenheit untersuchen.
Mfg Toni

Ich werde diese möglichen fehler bei Gelegenheit untersuchen.
Mfg Toni
Re: beim einkuppeln ruckelt es
@Clemens: darf ich mal nachfragen?
Ich weiß zwar, das dei Außenhülle des Kupplungsseils neben dem Getriebe die korrekte Durchbiegung haben muß, nur ist mir die Funktion nicht klar. Geht es da um die Seilzugführung, weil der Hebel einen Kreisbogen beschreitet? Ich meine, das die Bewegung des Hebels dazu führt, dass
der Seilzug unterschiedlich in der Höhe zur Außenhülle steht?
Warum das Ruckeln?
Grüsse
Björn
Ich weiß zwar, das dei Außenhülle des Kupplungsseils neben dem Getriebe die korrekte Durchbiegung haben muß, nur ist mir die Funktion nicht klar. Geht es da um die Seilzugführung, weil der Hebel einen Kreisbogen beschreitet? Ich meine, das die Bewegung des Hebels dazu führt, dass
der Seilzug unterschiedlich in der Höhe zur Außenhülle steht?
Warum das Ruckeln?
Grüsse
Björn
- Wolfgang T2b *354
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Re: beim einkuppeln ruckelt es
Hallo Björn,
ich will mich ja nicht vordrängeln, aber Clemens ist wohl gerade nicht auf Sendung.
Die Beule in der Seilführung hat den Zweck, ein Mindestmaß an Reibung zwischen Seil und Seilführung sicher zu stellen. Wenn das Seil frei schwebend vom Pedal zur Kupplung gehen würde, würde jeder Hupfer der einen Seite auf die andere übertragen. Durch die Reibung werden diese Bewegungen gedämpft.
Insofern ist eine Macke in der Biegung durchaus eine Chance, leichte Unrundheiten der Kupplung ganz unmittelbar als Fußmassage zu spüren.
Schöne Grüße
Wolfgang
ich will mich ja nicht vordrängeln, aber Clemens ist wohl gerade nicht auf Sendung.
Die Beule in der Seilführung hat den Zweck, ein Mindestmaß an Reibung zwischen Seil und Seilführung sicher zu stellen. Wenn das Seil frei schwebend vom Pedal zur Kupplung gehen würde, würde jeder Hupfer der einen Seite auf die andere übertragen. Durch die Reibung werden diese Bewegungen gedämpft.
Insofern ist eine Macke in der Biegung durchaus eine Chance, leichte Unrundheiten der Kupplung ganz unmittelbar als Fußmassage zu spüren.
Schöne Grüße
Wolfgang
- boggsermodoa
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Re: beim einkuppeln ruckelt es
B.C. hat geschrieben:@Clemens: darf ich mal nachfragen?
Ich weiß zwar, das dei Außenhülle des Kupplungsseils neben dem Getriebe die korrekte Durchbiegung haben muß, nur ist mir die Funktion nicht klar.
Moin!
Motor und Getriebe sind nicht starr mit dem Rahmen verbunden, sondern elastisch aufgehängt. Wenn du einkuppelst und Drehmoment auf die Hinterräder überträgst, dann ergibt das ein Rückdrehmoment durch den gesamten Antriebsstrang, infolge dessen sich der Motor etwas zur Seite neigt. Dadurch wiederum verändert sich der Abstand zwischen dem Kupplungshebel am Getriebe und der "Mündungsöffnung" der Seilzugführung (Blechrohr) am Unterboden. Ohne die flexible Hülle würde das Seil durch diese Bewegung wieder etwas entspannt, die Kupplung würde etwas stärker greifen, das übertragene Drehmoment steigen ... blabla. Letztlich würde das gesamte Motor-Getriebe-Aggregat seitlich hin und her schwingen und alle diese Bewegungen hätten Einfluß auf die Spannung des Kupplungsseils (ruckelnde Kupplung). Das gleiche ist der Fall, wenn das flexible Rohr zwar vorhanden, aber bolzgerade geführt wird. Die Durchbiegung sorgt also für eine konstante Länge des Bowdenzuges und entkoppelt damit die Seilspannung von diesen Schwenkbewegungen des Aggregats. Und wenn der Motor fest in den Rahmen reingespaxt wäre, dann bräuchte man sie nicht.
Für die Durchbiegung gilt: So wenig wie möglich und so viel wie nötig. Das Seil reißt normalerweise immer nur dort, an der Reibestelle innerhalb des flexiblen Rohrs.
Gruß,
Clemens
Re: beim einkuppeln ruckelt es


Gruß aus Ostwestfalen,
Markus
Markus