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Unbekannter Stromabnehmer

Verfasst: 18.04.2011 14:12
von Eifelhengst100
Hallo , ich bins mal wieder

Meine Batterie ist hin und wieder leer obwohl ich keinen Verbraucher an habe.Was habe ich bis jetzt versucht um den unbekannten Sreómverbraucher zu finden?:

ich habe die + Klemme von der Batterie getrennt, dazwischen einen Voltmeter gehalten und der Zeiger hat voll ausgeschlagen. dann bin ich hingegangen und habe die einzelnen Sicherungen herausgeholt. Aber an dem ausschlag vom Voltmeter hat sich nichts geändert.
Habe ich was falsch gemacht, wenn ja was`? Wie kann ich sonst noch feststellen wo der Verbraucher ist? :wall:

Re: Unbekannter Stromabnehmer

Verfasst: 18.04.2011 15:11
von Quis
Du solltest ein Amperemeter verwenden, kein Voltmeter.
Ansonsten ist deine Vorgehensweise korrekt. :gut:

Re: Unbekannter Stromabnehmer

Verfasst: 18.04.2011 15:40
von Eifelhengst100
Ich hab so ein gerät woman OHMs , ACV , DCA und DCV messen kann, was immer diese bezeichnungen auch zuz bedeuten haben.überall hat der zeiger ausgeschlagen außer bei DCA einstellung

Re: Unbekannter Stromabnehmer

Verfasst: 18.04.2011 15:44
von bigbug
Eifelhengst100 hat geschrieben:... außer bei DCA einstellung
Und das ist dein Kandidat! DC = Gleichstrom A=Ampère

Aber mit dem Widerstand müsste es eigentlich auch gehen.... Allerdings in ner anderen Anordnung.
Batterie abklemmen, an beiden Kabeln das multimeter (so heißt das Teil) anklemmen und schauen wie sich der Widerstand verhält... wenn alle Verbraucher weg sind, müßte der "Unendlich" anzeigen. Oder hab ich nen Denkfehler?

Re: Unbekannter Stromabnehmer

Verfasst: 18.04.2011 20:02
von Rolf-Stephan Badura
Hallo Wolfgang,

Bei mir war es mal im Karmann ein verpoltes Hechscheibenrelais - Sicherung im Motorraum - hat eine ganze Weile bis ich drauf gekommen bin, weil ich immer vorne gesucht hatte...

Auf Amperemeter stellen und zwischen Pluspol und Kabel zum Pluspol klemmen.
Sobald ein Verbraucher an ist (z.B. Türlicht), fliesst Strom und es gibt eine Ausschlag.
Wenn alles aus ist (inklusive Uhr), darf kein Strom fließen (0 Milliampere).

Eine Sicherungen nach der anderen rausziehen (und erst mal draussen lassen) und messen - bis der Stromsauger gefunden ist.

Und auch an die Sicherungen denken, die nicht im Sicherungkasten hängen: Rückfahrleuchte (im Motorraum), Heizluftgebläse (Typ 4 Motor, im Motorraum), Nebelscheinwerfer (Einzelsicherung unterm Armaturenbrett), ...

Viel Erfolg,
Stromlaufpläne finden sich auf meiner Website unter Daten, Stromlaufpläne: http://www.vw-t2-bulli.de/index.php?de-wiring

Re: Unbekannter Stromabnehmer

Verfasst: 18.04.2011 21:24
von Eifelhengst100
Vielen Dank für eure hilfe. morgen werde ich die prozedur noch einmal machen. ich halte euch auf dem laufenden

Unbekannter Stromabnehmer

Verfasst: 22.04.2011 00:33
von FW177
Anlasser...

Re: Unbekannter Stromabnehmer

Verfasst: 22.04.2011 06:43
von Rolf-Stephan Badura
Hallo zusammen,
FW177 hat geschrieben:Anlasser...
Der wird durch den Magnetschalter am Anlasser befeuert - d.h. der Magnetschalter würde nicht mehr trennen.
Der Magnetschalter wird durch das Zündschloß befeuert - d.h. das Zündschloss würde nicht mehr trennen.

Dann wäre also eher der Zündanlassschalter defekt, als der Magnetschalter bzw. der Anlasser.
Wäre denkbar - aber meist gibt es ganz auf, statt Kriechstöme...

Grüße,

Re: Unbekannter Stromabnehmer

Verfasst: 22.04.2011 14:38
von FW177
Hatten wir hier doch schonmal das der Strom gefressen hat.
Grad keine Lust die Forensuche zu bemühen aber gibt garantiert nach ein paar Schlagworten den passenden Fred frei!
Aber nach den Anleitungen etc. ja eh auf'n besten weg den Fehler zu finden.
Nur nich vergessen hinterher zu Posten was es war!

Re: Unbekannter Stromabnehmer

Verfasst: 22.04.2011 15:36
von Tanjas&Thomas_T2b
Moin,

also null ist der Stromfluß den man gerne hätte, wenn alles aus ist.

Aber meistens hat man ja doch ein paar Dauerverbraucher.
Und der beliebteste Verbraucher ist unser Radio.
Da ist zwischen 1mA und 10mA für Dauerplus alles drinn.
Wenn man dann noch Schalt und Dauerplus am Radio verwechselt sind das höchste, was mir mal unter gekommen ist 140 mA.
Das sind bei einer Woche Standzeit schon 23,5 A. Und damit ist eine 60 Ah Batterie auch schon nahezu leer wenn man von 50% Befüllung ausgeht.

Ansonsten wie oben schon gesagt DC A Bereich am Multimeter wählen. Dann muss in der Regel noch das Plus (rot) Kabel imMeßgerät umgesteckt werden.
Für die Strommessung sind da in derRegel noch zwei weitere Buchsen eingebaut,
eine für höhere Strome im Ampere Bereich und eine für kleine Ströme in der Regel bis 200 mA.
Vorsichtshalber erst einmal die für hohen Strom benutzen. Also z.B. Masse an der Batterie abklemmen und Das Meßgerät zwischen Minus Pol und Karosserie anschließen.
Sollte kein Strom größer 0,2A gemessen werden, den Bereich bis 200mA benutzen.
Falls mehr als die besagten 10mA fließen mit der Suche nach dem Verbraucher beginnen. (10mA sind pro Woche aber auch schon 1,6A)
Wenn wirklich null fließt, dann ist die Batterie hinüber und entlädt sich selber.

Viele Grüße,

Thomas