Fertiger Camper oder nachkaufen?

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brebber
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Fertiger Camper oder nachkaufen?

Beitrag von brebber » 05.07.2008 23:12

Wie einige von Euch wissen suche ich einen T2b als Camper (bis ca. 6000.-).

Da das Angebot (für Hubdach-Camper) eher mäßig ist überlege ich, ob es nicht auch sinnvoll sein könnte, statt eines fertigen Campers evtl. nen normalen guten T2b zu kaufen und eine gebrauchte Westfalia Ausstattung und ein kleines Hubdach nachzurüsten.

Würde dass evtl. für mich preislich eine positive Differenz bringen? Oder meint Ihr alles Quatsch, kauf dir besser nen fertig ausgebauten T2?

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aps
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Beitrag von aps » 06.07.2008 09:28

Fertige Nicht-Westfalia sind einige zu finden, auch in einem brauchbaren Zustand, aber eben keine Traumsahnestücke. Aktuell mobile, autoscout und Bucht anschauen!
Gruß aus dem Münsterland
Andreas *4
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Animiertes GIF ist entfallen.

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brebber
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Beitrag von brebber » 06.07.2008 09:40

Dat mache ich doch immer ;-)

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Mario73
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Beitrag von Mario73 » 06.07.2008 11:41

Beides hat Vor-und Nachteile.
Bei einem Selbstausbau kannst Du den Bus so gestalten,wie Du ihn haben möchtest.Was allerdings mit sehr viel Arbeit einher geht...
Einen guten,fertig ausgebauten zu erwerben ist meistens mit viel Geld ausgeben verbunden...

Ob es günstiger ist einen auszubauen oder einen kompletten Bus zu kaufen,kann ich nicht abschätzen.
Zu machen ist immer an beiden was.


Der Clemens hatte da mal in einem früheren Bericht sehr ausführlich etwas zu geschrieben,mußt Du halt ein wenig im Forum stöbern.

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Rolf-Stephan Badura
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Re: Fertiger Camper oder nachkaufen?

Beitrag von Rolf-Stephan Badura » 06.07.2008 11:45

Hallo,
brebber hat geschrieben:Wie einige von Euch wissen suche ich einen T2b als Camper (bis ca. 6000.-).
War bei uns ähnlich - zumal ich unbedingt einen orangen haben wollte -
wir haben nach einigen Besichtigungen uns daher für den Ausbau entschieden...
Komplett restauriert werden mussten die meisten sowieso (auch noch über 10kEuro).
Ich habe aber auch schon Restaurationserfahrungen und kenne den Leidensweg.

Wir haben einen gutes, nahezu rostfreies 9 Sitzer Chrommodell gefunden mit Schiebedach und wenig gelaufenen 70 PS Austauschmotor um 5000 Euro. Da wird aber locker nochmal die gleiche Summe reininvestiert (Lackierung, kleine Rostschäden, Auspuff&Wärmetauscher, Chrom, Innenausstattung, ...). Eine gute Westfallia-Ausstattung hatten wir schnell gefunden - aus 'nem Schachtbulli. Dafür habe ich dann aber mein Wunschbulli ;-) Wird aber noch bis Sommer 2009 dauern...

Grüße aus Berlin,

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Beitrag von brebber » 06.07.2008 11:52

Ein Problem ist doch sicherlich, dass der Bus schon sehr früh einmal als Camper zugelassen wurde. Sonst bekommt man mit seiner neuen Campingeinrichtung keine H-Zulassung für den "normalen" Bus, da dieser mit der nachträglichen Campingausstattung nicht mehr original ist.
Oder gibt es Tricks?

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Rolf-Stephan Badura
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Beitrag von Rolf-Stephan Badura » 06.07.2008 13:42

Hallo,

zum Thema H-Zulassung gibt es unterschiedliche Meinungen.

Ich sehe da kein Problem - sonst hätte ich diesen Weg nicht eingeschlagen.
Mir sind in Berlin 3 ähnliche Projekt bekannt - alle mit ähnlichem Ziel...

Die H-Kennzeichen Regelung wurde gelockert - nicht wie vielerorts banal geschrieben nur härter gestaltet - dies trifft eher den Allgemeinzustand (Rostlauben haben es etwas schwerer - liegt aber auch im Ermessensspielraum des Prüfers und gab es vorher auch schon nur anders formuliert). Vorher musste historisches Tuning und Umbauten mindestens 20 Jahre im Fahrzeugschein des jeweiligen Fahrzeuges eingetragen sein, heute reicht der Beleg, dass es so etwas gab anhand von Prospekten oder andern Zulassungen. Was ausdrücklich untersagt ist, ist eine Änderung des Aufbaues z.B. auf eine Ladepritsche einen Wohnwagenaufbau aufzusetzen. Ein Bus bleibt ein Bus - ob mit WoMo-Inneneinrichtung oder nicht, dagegen konnte ich in den aktuellen H-Kennzeichen Richtlinien nix widersprechendes finden.

Sprich mit den TÜV&Co Fritzen Deines Vertrauens - und/oder such Dir gleichgesinnte in Deiner Region zum Erfahrungsaustausch.
Vieles liegt im Ermessenspielraum des Prüfers - und wenn Du da mit einem klassisch korrekten, sauber gemachten WoMo vorfährst, wird der selten rumnörgeln.

Grüße aus Berlin,
Zuletzt geändert von Rolf-Stephan Badura am 06.07.2008 13:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Andi
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Re: Fertiger Camper oder nachkaufen?

Beitrag von Andi » 06.07.2008 13:51

brebber hat geschrieben:Wie einige von Euch wissen suche ich einen T2b als Camper (bis ca. 6000.-).

Da das Angebot (für Hubdach-Camper) eher mäßig ist überlege ich, ob es nicht auch sinnvoll sein könnte, statt eines fertigen Campers evtl. nen normalen guten T2b zu kaufen und eine gebrauchte Westfalia Ausstattung und ein kleines Hubdach nachzurüsten.

Würde dass evtl. für mich preislich eine positive Differenz bringen? Oder meint Ihr alles Quatsch, kauf dir besser nen fertig ausgebauten T2?
Also wenn ich 6000€ hätte, würde ich etwas finden. Schon hier wird etwas für dein Budget angeboten, oder bist du handwerklich unbegabt?

Evtl. wäre ein Golf(>= 4) besser ;). Spaß beiseite, der Westy für 5000 ist doch 1A für den Preis.

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Rolf-Stephan Badura
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Re: Fertiger Camper oder nachkaufen?

Beitrag von Rolf-Stephan Badura » 06.07.2008 14:07

Andi hat geschrieben:Spaß beiseite, der Westy für 5000 ist doch 1A für den Preis.
Hast Du so etwas schon mal gemacht? Den Aufwand sollte man nicht unterschätzen...

Sorry, ich sehe und ahne da 'ne Menge Blecharbeit dran, wenn man das nicht nur über den nächsten TÜV braten will...
Man möchte ja schon ein paar Jahrzehnte Spaß dran haben, das ist ja keine Alltagskutsche.
Der Verkäufer schreibt ja auch ehrlich von dem Problemen - sehr löblich!
Habe diverse Westis auch im viel schlechteren Zustand für mehr Geld schon gesehen.
Man kann das auch in den Griff bekommen - aber es ist schon eine Menge Arbeit.

Innenausstattung sieht wirklich gut aus - aber alles andere ziehe ich meinen gekauften Bus technisch von der Substanz vor.

Grüße aus Berlin,

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Beitrag von brebber » 06.07.2008 14:37

Ein Golf ist völlig inakzeptabel.

Handwerklich unbegabt bin ich sicher nicht. Habe schon an diversen Wagen und Moppeds rumgeschraubt.
Aber der Wagen soll gleichzeitig mein Alltagsauto sein und ich habe leider weder Privatgelände oder ne Garage ö.ä. noch ausreichend Zeit um ständig am Fahrzeug zu basteln. D.h. er wird (vorerst) bei Problemen leider immer in die Werkstatt müssen.

Das wiederum bedeutet ich brauche eine fahrbereiten und getüvten T2 für den Alltag mit dem man am WE beruhigt z.B. schöne Städtetrips machen und auf Festivals fahren kann.

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Beitrag von boggsermodoa » 06.07.2008 15:42

Moin brebber,

wenn du das Thema vom finanziellen Aspekt her ausleuchtest, solltest du nicht nur drauf gucken, was das Ding insgesamt kostet, sondern dir auch überlegen, welchen Wert es am Ende darstellen wird, wenn all die Knete unter die Leute gebracht ist. Von daher spricht alles für einen originalen Campingbus, der in seinem Leben nie etwas anderes gewesen ist.
Die zweitbeste Möglichkeit besteht darin, dir aus irgendeinem Bus etwas zu bauen, das es früher genau so serienmäßig zu kaufen gab. (Die Idee mit der gebrauchten Westfalia-Einrichtung.) Du hast damit einen bewährten Grundriss und vermeidest Planungs- und Ausführungsfehler. Und ein eventueller späterer Käufer findet etwas vor, das er irgendwie einordnen kann.
Die dritte Möglichkeit besteht darin, dir aus irgend einem T2 (der ruhig ein Kastenwagen sein kann) ein Auto zu bauen, so wie du es dir vorstellst und das genau auf deine Anforderungen maßgeschneidert ist. Damit gehst du das Risiko von allen möglichen Fehlern ein, die später vielleicht noch mal irgendwelche Umbauten erfordern, und deine Umwelt wird das Ergebnis evtl. geringschätzen und als "Bastelbude" oder gar "Zerstörung von automobilem Kulturgut" abtun. Wenn du jedoch ohnehin nicht vor hast, das Ding später mal wieder zu versilbern und für dich der Gebrauchswert im Vordergrund steht, kann dir das auch egal sein. Ein Argument wäre höchstens das H-Kennzeichen.
Den finanziellen Aufwand kann man allen drei Fällen variabel gestalten. Ich denke, daß ein individueller High-Tech Klongonenkreuzer da genau so teuer kommt, wie ein in Zustand 1 zurückversetzter Westfalia und daß ein minimalistisch ausgebautes rollendes Kuppelzelt nicht teurer kommt, als der Einbau einer günstig gebraucht erworbenen Westfalia-Einrichtung.

Gruß,

Clemens

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brebber
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Beitrag von brebber » 06.07.2008 16:26

Vielen Dank für die Ansage...

Da ich derzeit mein derzeitiges Auto verkaufe und recht direkt danach ein neues (den besagten T2) benötige wird die Entscheidung wohl auch ein wenig mit dem derzeitigen Angebot zu tun haben...

Evtl. kaufe ich mir für die Zeit der Suche aber auch nen billigen Fiat 126 oder so.... mal sehen.

Aber auf jeden Fall wird es von deinen beschriebenen Situationen nur Situation 1 oder 2. Komplett selbst ausbauen werde ich den Camper nicht. Ich denke das wäre auch nur sinnvoll, wenn ich nen eigenen Schuppen oder ne Garage zum Basteln hätte.

Ich habe komplette (gebrauchte) Westfalia-Ausstattungen für den T2 schon ab 400.- aufwärts gesehen...


Zwischendurch habe ich echt gedacht es wäre vielleicht besser gar keinen T2 zu kaufen, sondern nen Fiat Ducato, nen T4, oder nen Ford Nugget...kostet weniger, ist geräumiger, die Ersatzteilversorgung ist besser...aber ich habe mir am T2 inzwischen echt nen Narren gefressen.
Der ist halt einfach schöner, auch wenn sich andere Camping-Fahrzeuge für meine Zwecke (Alltag und Urlaub) sicherlich besser eignen...


Ich habe übrigens mal angefragt, ob das Paar von www.vollepulle.net ihre Weltreise noch einmal mit nem T2 machen würden. Die Antwort war "ja!".

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