Harald,
nein das war ernst gemeint! Ich finde es prima wenn man solche Modellbauer-Erfahrung auf andere Gebiete (warum nicht Restaurierung?) anwendet. Fasziniert mich durchaus. So was nennt man doch heutzutage "Portfolio", wenn einer völlig verschiedene Dinge auf dem Kasten hat, die aber zielführend sind - oder?
Stimmt - hab es etwas emotionslos geschrieben: Deshalb:
Ein Dach-Reinigungs- , Nachlackierungs- und Beflockungsworkshop ist durchaus sinnvoll. Wenn dann mal noch einer den Farbton des originalen Westfalia GFK-Materiales experimentell herausbekommt (wahrscheinlich ne ähnlich geheime Rezeptur wie bei CocaCola) dann ist auch der L90D-Glaubenskrieg für GFK-Teile beendet.
gruss ulme
Gruesse von der Oberschwaebischen Barockstrasse
ulme*326
Noch ne Ergänzung: Für Ausbau Dach muß auch Zelt raus
Noch ne Frage: Womit hast Du nachher die Schrauben abgedichtet? Ist meine größte Sorge, daß es da nachher durch tropft.
Grüße,
Harald*393
Zelt muß raus, definitiv. Und der Tacker für den Wiedereinbau muß auch n bißchen "Bumms" haben, mein Deko-Elektro-Tacker hat nur verborgene Klammern ins Kunststoffprofil gedrückt. Ein kurzer Besuch im Baumarkt hat das Problem gelöst, jetzt kann ich auch ne Unterkonstruktion für ne Holzdecke hochzimmern, sieht aber im Bus sch... aus.
Abdichten entweder mit Karosseriedichtmasse oder neutralvernetztem Silikon, ist ja ne Dichtung zwischen Lack/Holz und der Schloßschraube, das müßte eigentlich sogar ohne Dichtmittel dicht sein.
ich grabe mal diese Leiche wieder aus.
Habe mein überholtes Pilzhubdach (Gelcoat, Lackierung) wieder und bin am überlegen, wie ich die glatte Innenseite bearbeite.
Original gab es in den kleinen Hubdächern keine Beflockung, oder? Würde es aber gerne gegen tropfendes Kondenswasser schützen, da wir den Bulli bisher intensiv genutzt haben ...........
Wäre das nicht ein Anfang in Richtung größtmöglicher Oberfläche und Tropfenfang?
Klar macht das Sinn. Kannst es damit ja probieren. Lässt sich doch auch wieder entfernen.
Nur weiß würde ich nicht nehmen, das ist ja nun wirklich empfindlich.
Recht du hast, dann schaue ich mal nach dunkleren Tönen um.
Antibakterielle Beschichtungen sind in! Denn antibakteriell ist auch bedingt fungizid.
Bei Wellblechen (z.B. für Carportdächer) gibt es mittlerweile tropffangende, nicht schimmelnde Innenbeschichtungen.
Ist mittlerweile ziemlich üblich, aus ner elektrischen Fliegenklatsche so ein Begrasungsgerät zu bauen, klappt echt super, habe ich auch schon mehrfach umgebaut und dann eingesetzt.
Aber:
1.
Wer will schon ne Dachinnenverkleidung in grün? Das jagt sicherlich sogar den härtesten Taiga-Fahrern noch Schauer über den Rücken, selbst wenn es "Sommerwiese", "Frühlingswiese" oder "Wintergras" ist.
2.
So richtig toll hält das auch nicht mechanischen Einwirkungen stand. Und wenn Dir dann in den ersten Jahren Nachts immer "Sommerwiese" auf das Antlitz rieselt - dann ist das doof.
Jau, bei der Recherche bin ich auch über solche machsdirselbst-sets gestolpert. Bei aller Liebe zum Taigagrün (gewinnt klar gegen Sumatragrün ), aber too much is zuviel.
Bisher noch keine Alternativfarbe zur weißen Veloursfolie gefunden. Ich teste die einfach mal. Drei Bahnen kosten nicht die Welt.
Gibts so einen Kram nicht zum Streichen? Es gibt doch sonst auch viel Unnötiges auf der Welt...
Da mein Bulli ja demnächst zum Lackierer geht,habe Ich mir noch eine frage gestellt. Ich habe einige Beiträge gelesen aber einige Links funktionieren nicht mehr.
Es geht um die Beflockung meines Westfalia Daches von innen.
Gibt es mittlerweile Bezugsquellen wie Ich das selber machen kann?
Meines rieselt langsam aber stetig ab.
Mache Ich dieses vor dem lackieren oder besser nachher?
ich würde erst nach dem Aussen-Lackieren des Daches die Innen-Beflockung aufbringen lassen (ist ja m.W. auch ein Sprayvorgang)
und absolut unabhängig von der Lackierung des Bullis - vermutlich also deutlich nach der Lackierung des Bullys machen lassen.
Gruesse von der Oberschwaebischen Barockstrasse
ulme*326