ich bin auf der Vorderachse fast immer überladen unterwegs (liegt nicht an mir ) und wechsele häufiger die Reifen/Räder. Mir ist noch nie aufgefallen, dass mit dem Wechsel signifikant andere Lenkkräfte verbunden gewesen wären. Ich habe im Laufe der Zeit so ziemlich alle Marken drauf gehabt (auch Barum, aber kein Michelin), deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass Dein Problem von dieser Seite kommt.
@Clemens
Jau, aufblasen ist ein guter Versuch. Aber nicht übertreiben. Beim Aufpumpen auf knapp 4 bar hat's mir kürzlich einen Reifen zerrissen - und meinen Skalp auch fast. Und das Trommelfell.
@andimall
Hallo Andi,
was ich noch vergessen hatte zu erwähnen, ist unbedingt die Kontrolle des Schmierstoffes (Öl oder halt ggf. alternativ Getriebefliessfett) im Lenkgetribe, damit es auch nachhaltig und weiterhin störungsfrei funktionieren kann.
So heißt es doch in dieser "TM": "Bei maximalem Rechtseinschlag des Lenkgetriebes muss die Lenkrollenwelle mit Öl bedeckt sein, Spiegel verwenden."
Quelle, TM 31: https://www.vw-t2-bulli.de/michaelknapp ... frame.html
Freundliche Grüße aus Algermissen
Norbert
Hab hin und wieder "Versager" und "Verzweifler" im reviedierten Zustand für den 50 PS Bus-Motor anzubieten.
Hi,
das Symptom, super Geradeauslauf aber beschi…en um die Ecke, könnte auf ein Problem mit der Achsgeometrie hinweisen.
Google und KI bietet eine mögliche Lösung:
„schwergängige lenkung durch zuviel nachlauf vw t2“ eintippern.
Vielleicht hilfts weiter.
Grüße in die Glaskugelrunde
Hubertus
Guter Gedanke, aber so viel Nachlauf bekommst du beim T2 kaum hin.
Trotzdem einen Blick wert: die Nut des Verstellexzenters an den oberen Traggelenken sollte auf beiden Seiten nach vorne zeigen (mit etwas Abweichung nach links oder rechts, dient ja der Sturzeinstellung....).
Ich frage mich trotzdem ob es sich lediglich um ein gefühltes Problem handelt, verwöhnt von heutigen Servolenkungen. In Stand würde ich mir auch einen abbrechen, wenn ich denn im Stand lenken würde.
Ich gebe noch meine Erfahrung zur Lenkung zum Besten:
Mir hat ein junger Maschinenbauer die Achse überholt und neue Traggelenke verbaut. Er kannte sich offenbar gut aus mit der Materie.
Er hat sich die Gelenke gründlich angeschaut und mir dann erklärt, er würde die Manschetten anheben und sie dann gründlich nachfetten.
Danach würde er sie ca. 1 Std. pro Stück bewegen, bis sie geschmeidig sind. Er meinte, wenn er sie so einbauen würde wie sie sind, wäre der Bus unlenkbar. Da wäre praktisch kein Fett drin und das müsse erst einmal überall hin. Im Stand ist das natürlich auch bei mir ein Kraftakt, aber ansonsten lenkt der Bus wirklich prima. Da hat er gute Arbeit abgeliefert. Waren übrigens auch Gelenke von Heyd.
danke für die weiteren Ratschläge.
Den Lenkbolzen mache ich jetzt mal neu, er liegt ja schon da.
Reifen müssen zur nächsten Saison sowieso mal neu.
Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, daß ein Reifen, der ja an Haftung nachlassen sollte durch altersbedingte Verhärtung, mehr Querkräfte beim Lenken aufbauen sollte.
Das Argument "ich wäre die schwergängige Lenkung nicht mehr gewöhnt" habe ich auch schon öfter in Erwägung gezogen.
Ich hatte 2 Schulter-Ops, und es sind über 20 Jahre vergangen mit dem T2.
Ich habe mal einen neuen Vorderachskörper bekommen vor Jahren, in dem Zuge auch schon mal neue Traggelenke, und da ging das schon los mit der Schwergängigkeit.
Danach war der Bus dann auch jahrelang in der Restaurierung.
Die Lenkung geht aber definitiv deutlich schwerer als z.B. die von Andreas' Bus, mit dem ich eine Runde gedreht habe, die Busse sind fast identisch.
Der Sturz ist nach Vorgabe eingestellt, wie man den Nachlauf verstellt weiss ich tatsächlich nicht...
Geht das überhaupt?
Ich schau mir das mal an und mache ggf. Fotos am Wochenende.
Liebe Grüße
Andi
andimall - VW Bus Liebhaber - T1 Doka / T2 Westi Automatik / T3 Synco 16
Der Nachlauf ist beim VW Bus T2b (Modelljahre 1973–1979) konstruktionsbedingt nicht einstellbar. Im Gegensatz zur Spur und dem Sturz, die über Exzenterbolzen an den Traggelenken justiert werden können, ist der Nachlaufwinkel durch die feste Position der beiden Achsrohre des Vorderachskörpers und die Länge der Tragarme starr vorgegeben.
andimall - VW Bus Liebhaber - T1 Doka / T2 Westi Automatik / T3 Synco 16
Die KI muss noch ein bisschen lernen. Der Exzenter ist zum Einstellen des Sturzes, beeinflusst aber dann natürlich auch Nachlauf und Spur, weshalb der Sturz ja auch immer zuerst einzustellen ist.
Tatsächlich kann man den Nachlauf sogar einstellen, indem man den Exzenter mit der Nut von vorne nach hinten dreht. Dann hat man theoretisch den selben Sturzwert, aber Nachlauf ist anders.
bulli71 hat geschrieben: ↑19.09.2026 11:02
Die KI muss noch ein bisschen lernen. Der Exzenter ist zum Einstellen des Sturzes, beeinflusst aber dann natürlich auch Nachlauf und Spur, weshalb der Sturz ja auch immer zuerst einzustellen ist.
Tatsächlich kann man den Nachlauf sogar einstellen, indem man den Exzenter mit der Nut von vorne nach hinten dreht. Dann hat man theoretisch den selben Sturzwert, aber Nachlauf ist anders.
Ich will jetzt nicht vorlaut sein, aber der Exzenter ist da um den Sturz einzustellen.
Daß er den Nachlauf beeinflussten mag, minimal, heisst im Umkehrschluss nicht, daß man damit den Nachlauf einstellt.
>>> Nur so ein Gedanke von mir.
Grüsse von Claude.
Andi
Zuletzt geändert von andimall am 19.09.2026 21:27, insgesamt 1-mal geändert.
andimall - VW Bus Liebhaber - T1 Doka / T2 Westi Automatik / T3 Synco 16