[Workshop] US Einspritzer

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Pe123
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Re: [Workshop] US Einspritzer

Beitrag von Pe123 »

Hallo zusammen,

habe seit kurzem einen Original Westfalia Berlin als Reimport aus Kalifornien, Bj. 05.1979 mit der Einspritzung L-Jetronic. Der Bus wurde vom Händler vor dem Verkauf entsprechend hergerichtet, der Einspritzmotor konnte zum Leben erweckt werden, bestand den TÜV und bekam die H-Zulassung. Bis dato sprang er gut an, und lief auf der Autobahn und im Stadtverkehr gut. Über den Winter bin ich bewusst nicht gefahren und habe bisher nur 300km zurückgelegt. Bis dato bin ich mehr mit dem Aufhübschen diverser Stellen im Fahrzeug beschäftigt.
Vor 6 Wochen sprang der Bus nun nicht mehr richtig an. Anfangs erfolgte noch ein Zünden, der Motor lief kurz, ging dann aus. Bei weiteren Startversuchen gab es nur noch nach ein paar Zündaussetzern, dann ging gar nichts mehr.
Ich habe bereits in den 80-igern 15 Jahre VW-Bus gefahren und bin in Selbsthilfe recht versiert. Zuletzt hatte ich einen 68PS Bus mit Original-Doppelvergaser.

Ich begann also mit der Fehlersuche, habe als Informationsquellen schon einiges aus den Foren aufgegriffen, den VW Reparatur-Leitfaden für US-Touristenfahrzeuge kompl. runtergeladen und verwende das Service Manual von Bentley Publishers.

Folgendes habe ich geprüft:
1. Batterie geladen, nochmal 10l Sprit nachgefüllt, Anlasser dreht immer gut durch
2. + Strom über Zündschalter an Doppelrelais im Start und Fahrbetrieb geprüft, Spannung liegt immer im Motorraum an
3. alle Sicherungen überprüft, mit Spannungsprüfer vor und dahinter im aus- und eingebauten Zustand, alles okay
4. eingehende Spannung an Benzinpumpe gecheckt, liegt an; Filter sauber
5. Zündung nach Spule vor Verteiler gegen Masse geprüft und festgestellt, kein Funke
6. zwei Zündkerzen links rausgeschraubt, sind neu, keine Auffälligkeiten, kaum nass
7. mittels geliehenem Verteiler den Hallsensor gecheckt, erwies sich als defekt
8. ebenso Zündsteuerung geprüft, zeigte keine Auffälligkeiten
9. Ersatz Hallsensor in England mit richtigem Stecker gefunden, 4 Wochen gewartet
10. nach Einbau festgestellt, dass Masse mit Signal vertauscht war; funktioniert jetzt -> Funke ist da, springt aber nicht richtig an, es kommen ein/zwei leichte Zündaussetzer
11. Doppelrelais an Ein- und Ausgang, wie im Service Manual beschrieben, geprüft, alles okay
12. mit Motorstart Spray bei ausgebautem Luftfilterkasten versucht -> nichts passiert
13. + Spannung an Stecker Einspritzdüse gegen Masse Motor, bei Start und Fahrbetrieb, geprüft, klappt
14. Prüflampe an Stecker Einspritzdüse zwischen den Kontakten angelegt, bei Startversuch kein flackern -> ergo, keine Masse von Steuergerät
15. Masse Steuergerät an Motor gereinigt -> kein Erfolg
16. Zufällig noch festgestellt, dass an beiden Kontaktstellen des Steckers Einspritzdüse, + Spannung gegen Masse an Motor anliegt -> seltsam

Nun komme ich erst mal zu dem Schluss, dass das Problem im Steuergerät liegen muss. Ich müsste im nächsten Schritt die Steckerleiste lösen und könnte dann die Kontaktstellen Kabelbaum/Steuergerät prüfen. Hier habe ich aber noch Zurückhaltung und Sorge, mir neue ​Beschädigungen einzuhandeln.

Der Bus war offenbar seit 08.2008 abgemeldet. Alle elektr. Kontaktstellen weisen entsprechenden Grünspan und Korrosion auf. Ich habe vor dem Ausfall vorne am Armaturenbrett gearbeitet und die Heizungshebel ausgebaut. Dabei war die Batterie nicht abgeklemmt und es gab einen kleinen Kurzschluss zwischen Hebel und Warnblinkschalter. Soll das der Auslöser für alles gewesen sein?

Gibt es noch Ideen bevor ich an das Steuergerät ran gehe. Mit Ersatz sieht es ja schlecht aus.
Derzeit bin ich ratlos.

Viele Grüße
Peter

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Tanjas&Thomas_T2b
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Re: [Workshop] US Einspritzer

Beitrag von Tanjas&Thomas_T2b »

Hi Peter,

wenn ich das so lese, scheint der Bus ja gelaufen zu haben, bis zu dem Zeitpunkt an dem der Hallgeber in deinem TSZH Verteiler kaputt gegangen ist.
Und eh du nun das Steuergerät als Hauptverdächtigen einstufst, solltest du noch mal genau die Zündung überprüfen.

Wenn du mit der Prüflampe an Klemme 1 der Zündspule misst ein pulsendes Signal?
Wenn hier nichts flackert, kann das Steuergerät auch nichts machen.
Ohne Signal von Klemme 1 macht das Steuergerät erst einmal gar nichts.
Hast du das Kabel für Klemme 1 das zum Steuergerät geht auch wieder aufgesteckt?
Pe123 hat geschrieben: 07.06.2021 23:39 4. eingehende Spannung an Benzinpumpe gecheckt, liegt an; Filter sauber
Woran machst du fest, das der Filter sauber ist? Wenn der mit Schmutzpartikeln zu gesetzt ist, sieht man das nicht zwangsweise.
Hast du mal den Benzindruck überprüft?
Pe123 hat geschrieben: 07.06.2021 23:39 14. Prüflampe an Stecker Einspritzdüse zwischen den Kontakten angelegt, bei Startversuch kein flackern -> ergo, keine Masse von Steuergerät
15. Masse Steuergerät an Motor gereinigt -> kein Erfolg
16. Zufällig noch festgestellt, dass an beiden Kontaktstellen des Steckers Einspritzdüse, + Spannung gegen Masse an Motor anliegt -> seltsam
Die Einspritzdüsen sind alle parallel geschaltet. Und geschaltet wird die Masse, nicht die Spannungszufuhr der Düsen.
Wenn du also 12V auf beiden Pins misst, ist das erst einmal nicht falsch.
Pe123 hat geschrieben: 07.06.2021 23:39 Der Bus war offenbar seit 08.2008 abgemeldet. Alle elektr. Kontaktstellen weisen entsprechenden Grünspan und Korrosion auf. Ich habe vor dem Ausfall vorne am Armaturenbrett gearbeitet und die Heizungshebel ausgebaut. Dabei war die Batterie nicht abgeklemmt und es gab einen kleinen Kurzschluss zwischen Hebel und Warnblinkschalter. Soll das der Auslöser für alles gewesen sein?
Durch einen Kurzschluss außerhalb des Motorraums kannst du die Einspritzanlage nicht kaputt machen.
Mich wundert aber der Defekt vom Hallgeber. Hast du mal irgendetwas verpolt gehabt?
Und Grünspan an den Kontakten ist nicht gut, da hat vermutlich mal jemand Kontaktspray in die Stecker gesprüht.
Danach bildet sich gerne mal Grünspan. da Kontaktspray ein recht aggressives Elektrolyt ist, wo dann die Kupferkabel und Kontakte sich gegenseitig auffressen.
Da hilft dann unter Umständen nur noch ein neuer Kabelbaum, je nach dem wie schlimm das ist.
Pe123 hat geschrieben: 07.06.2021 23:39 Mit Ersatz sieht es ja schlecht aus.
Eigentlich geht es, man muss halt bereit sein in der USA zu bestellen.
Da werden Steuergeräte noch recht oft angeboten.
In Deutschland findet man auch welche, aber etwas seltener.

Welche Variante hast du denn? G-Kat aus Kalifornien oder die Federal Version mit U-Kat?

Viele Grüße
Thomas
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Pe123
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Re: [Workshop] US Einspritzer

Beitrag von Pe123 »

Hallo Thomas,
danke für Deine erste Einschätzung. Ich habe heute als erstes den Pkt. mit Klemme 1 aufgegriffen und festgestellt, dass die Kabel an der Zündspule falsch aufgesteckt waren. + war mit grünem Kabel von Zündsteuerung auf 15 und weiß mit schwarz von Relais Warmluftgebläse auf 1. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Jetzt sind also + mit Relaisanschluss auf 15 und grün mit weiß auf 1. Hoffentlich ist auch hierdurch kein weiterer Schaden entstanden; das muss wohl passiert sein, da mittlerweile mehrere Leute helfen wollten und ich auch schon mal den Überblick verloren habe, wie es vorher angeklemmt war.

Was habe ich also gemacht:
1. den Pkt. oben geändert, gestartet und Zündkabel von Spule an Masse gehalten -> würde sagen ein fast noch besserer Zündfunke als in meiner vorherigen Beschreibung
2. Prüflampe zwischen 15 und 1 gehalten, gestartet -> flackert
3. Druck in der Benzinleitung geprüft, indem ich am Kaltstartventil den Schlauch vorsichtig abgezogen habe -> hier herrscht Überdruck, gehe erst mal einem Funktionieren der Spritversorgung aus.
4. wieder an einer Einspritzdüse + Spannung auf beiden Kontakten gegen Masse Motor festgestellt
Auch habe ich bei den Startversuchen den Verteiler mal vorsichtig vor und zurück gedreht, hat aber nichts gebracht.

Zwischenzeitlich musste ich feststellen, dass von den Unterdruck Schlauchverbindungen zwei Gummianschlussstücke gebrochen waren, konnte das aber noch hinbekommen. Hier sollte ich wohl alle tauschen. Habe ca. 3 und 5mm innen festgestellt, ist das richtig?

Welche Ausführung von Motor ich habe: ich gehe von G-Kat Kalifornien aus, jedenfalls werden die Abgase von der Beifahrerseite mit denen der Fahrerseite zusammengebracht, gehen durch den fahrerseitigen Wärmetauscher und gelangen dann in den Schalldämpfer.

Meine Ratlosigkeit bleibt, im Verdacht habe ich weiterhin das Steuergerät.

Viele Grüße
Peter
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Re: [Workshop] US Einspritzer

Beitrag von Tanjas&Thomas_T2b »

Hi Peter,

mach doch mal ein paar Bilder von deinem Motorraum.
Dann kann man anhand der Verkabelung schon mal sehen, welches Modell du eigentlich hast.
Alle Einspritzer haben nur einen Endtopf, durch den die zusammengeführten Abgase raus gehen.
Pe123 hat geschrieben: 09.06.2021 21:12 4. wieder an einer Einspritzdüse + Spannung auf beiden Kontakten gegen Masse Motor festgestellt
Die Düsen sind alle parallel geschaltet. Solange du nicht alle 4 Stecker abziehst, wirst du immer auf beiden Pins 12V gegen Masse messen.
Das ist Normal. Die Düsen werden wenn sie öffnen sollen im Steuergerät gegen Masse geschaltet.
Wenn der Motor steht, wird da auch nichts geschaltet.

Wenn du nun bei eingeschalteter Zündung künstlich Zündimpulse erzeugst, müssen bei jeder zweiten Zündung die Einspritzventile deutlich klicken.
Zündimpulse kannst du erzeugen, indem du von Klemme 1 das grüne Kabel abziehst und in der Luft hängen lässt.
Den Motor von Hand auf OT drehen, damit der Zündfunken auch in eine Kerze geleitet wird.
Und dann mit einem Kabel Klemme 1 für weniger als eine Sekunde gegen Masse kurz schließen.
Damit erzeugst du dann Zündfunken. Bei jedem zweiten Funken müssen die Einspritzdüsen deutlich hörbar klicken.

Wenn nicht, haben wir ein Elektrisches Problem mit der Verkabelung oder dem Steuergerät.
Wenn es aber klickt, kannst du das Steuergerät als Übeltäter erst einmal nahezu ausschließen.
Dann stimmt eventuell die Zündreihenfolge nicht, oder der Benzinfilter sitzt zu, oder oder oder


Ich gehe mal zurück bis zum ursprünglichen Fehler:
Pe123 hat geschrieben: 07.06.2021 23:39 Vor 6 Wochen sprang der Bus nun nicht mehr richtig an. Anfangs erfolgte noch ein Zünden, der Motor lief kurz, ging dann aus. Bei weiteren Startversuchen gab es nur noch nach ein paar Zündaussetzern, dann ging gar nichts mehr.
Den Zustand müsstest du irgendwie wieder erreichen. Ich habe den Eindruck, das durch die Reparaturversuche neue Fehler eingebaut worden sind und der Ursprungsfehler übersehen wurde.

Viele Grüße
Thomas
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Re: [Workshop] US Einspritzer

Beitrag von Pe123 »

Hallo Thomas,

die Auspuffanlage sieht so aus:
Auspuffanlage.jpg
die Zündfolge entspricht dem Bild:
20210503_152709.jpg
Den Test mit Prüflampe habe ich an einem abgezogenen Stecker einer Einspritzdüse gemacht, während der Motor gestartet wurde,
Ich werde morgen mal den Test an Klemme 1 machen und hoffen, dass ein Klicken der Einspritzdüse zu hören ist.
Viele Grüße
Peter
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Re: [Workshop] US Einspritzer

Beitrag von Pe123 »

Hallo Thomas,
ich hab' mal ein paar Bilder gemacht.
Motorraum v. oben.jpg
Motorraum, Klappe.jpg
Der Aktivkohlefilter der Tankanlage befindet sich rechts in der Ecke neben der Batterie.
Auspuffanlage m. Kat.jpg
Auspuffanlage, Endschalldämpfer.jpg
Die Motor Nr. lautet GE053635

Viele Grüße
Peter
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Re: [Workshop] US Einspritzer

Beitrag von Tanjas&Thomas_T2b »

Hi Peter,

das ist ein 79ger Kalifornien Modell mit G-Kat.
Da ist dann folgender Stromlaufplan zuständig:
Bild
Quell:e TheSamba.com

Die Abbildung mit den Zündleitungen ist prinzipiell richtig.
Es gibt aber auch durchaus Fälle, bei denen der Zündverteiler falsch zusammen gesetzt sind und die Zündleitungen um 180° versetzt aufgesteckt werden müssen.

Und dann ist die Frage, ob dein Zündzeitpunkt überhaupt stimmt. Wenn du den Verteiler ausgebaut hattest und den Hallgeber getauscht hast, muss ja auch erst einmal die Grundeinstellung wieder richtig gemacht werden.
Das ist bei der TSZH Zündung etwas kniffliger, da man nicht an Klemme 1 messen kann.
Das TSZH Zündmodul braucht eine Mindestdrehzahl um zu schalten.
Da muss man dann an Pin 1 vom TSZH Modul messen (leider muss man da erst ein Kabel nachrüsten) und dann den Flankenwechsel auf 7,5° vOT stellen.
Die Spannung muss sich von 0 auf 10V an Pin 1 Ändern. Das ist dann der Moment, in dem bei höherer Drehzahl der Zündfunke kommen würde.
Wenn dein Zündzeitpunkt jetzt noch total daneben liegt, kann dein Bus auch nicht laufen.

Viele Grüße
Thomas
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Re: [Workshop] US Einspritzer

Beitrag von Pe123 »

Hallo Thomas,

bin heute Deiner Empfehlung gefolgt, habe das grüne Kabel an Klemme 1 der Zündspule abgezogen und ein anderes dort angeschlossen. Das Einstellen von OT war etwas mühselig, da die Kerbe auf der Riemenscheibe ausgesprochen klein ist und die Gradeinteilung auf der Skala kaum mehr zu erkennbar ist. Bei Zündung ein und kurzem Kontakt an Masse, gab es bei jedem zweiten Mal ein recht leises Klicken. An einem abgezogenen Stecker hatte ich zusätzlich ein Voltmeter an beide Kontakte angeklemmt, das zeigte aber nur minimalistisch o,o5V bei jedem 2. Mal an.
Ich gehe jetzt also davon aus, dass das Steuergerät noch in Ordnung ist.
Was den Zündzeitpunkt betrifft, hatte ich mir vor Ausbau eine Markierung gemacht. Aber so sicher, das nach dem wiederholten Ein- und Ausbauen noch alles richtig ist, bin ich nicht. Bei wiederholten Startversuchen habe ich den Verteiler auch um die Markierung geringfügig gedreht, aber ohne Erfolg.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, würde ich jetzt am TSZH Modul auf 1 ein Kabel legen und das andere des Voltmeters auf 15. Dann die Riemenscheibe auf 7,5° vOT stellen, dann müsste das Voltmeter ca.10V anzeigen. Das wäre eine Voreinstellung, bei der der Motor dann anspringen sollte richtig?

Viele Grüße
Peter
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Re: [Workshop] US Einspritzer

Beitrag von Tanjas&Thomas_T2b »

Hi Peter,

du musst ein Kabel mit einem JT Kontakt in den 7 Poligen Stecker einbauen.
Den Kontakt bekommst du z.B. hier:
https://www.wagenteile.de/shop_de/no-90 ... 35203.html

Und die Spannung immer gegen Masse messen.
Hättest du zwischen zwei bestimmten Pins messen sollen, hätte ich das geschrieben.

Das mit der Markierung des Verteilers ist nur eine grobe Geschichte. Da kannst du schnell mal deutlich daneben liegen.

Deshalb die Statische Grundeinstellung auf 7,5° vOT. Aber auch die muss dann bei laufendem Motor noch mal überprüft werden.
Mit angeschlossener doppelter Unterdruckdose muss der Zündzeitpunkt dann auf 5° nOT gestellt werden.

Wenn die Einspritzdüsen bei geten zweiten "Zündfunken" klicken, arbeitet das Steuergerät erst einmal.
Du solltest das als Hauptverdächtigen aus deinem Kopf streichen.
Bring erst einmal den Zündzeitpunkt in Ordnung, und dann muss man systematisch mit der Fehlersuche beginnen.

Ggf. können Bilder aus dem Motorraum helfen.

Viele Grüße
Thomas
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Re: [Workshop] US Einspritzer

Beitrag von Pe123 »

Hallo Thomas,

sorry, verstehe nicht, was Du mit JT Kontakt meinst, bzw. wie der aussieht. Und wie soll das an dem 7-poligen Stecker gehen, bleibt der abgezogen, oder wo schließe ich das Kabel an?
kontaktlose Zündung.jpg
Falls nicht, hätte ich gesagt, ich ziehe das Kabel an Klemme 1 der Zündspule ab.
Bilder vom Motorraum, zwei hatte ich ja gemacht; welches Detail wäre noch interessant?

Viele Grüße und schon mal Danke für Deine Geduld
Peter
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