Neuaufbau Typ4 GD-Motor

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highway_surfer
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Re: Neuaufbau Typ4 GD-Motor

Beitrag von highway_surfer »

Hallo Jürgen,
bei der Suche nach der richtigen Nockenwellen habe ich bei WebCam festgestellt, das diese Unterschiede zwischen Einspritzung und Vergaser machen.
Kannst du sagen, worin da der Unterschied besteht ?
Danke im voraus - Alex
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Jürgen N.
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Re: Neuaufbau Typ4 GD-Motor

Beitrag von Jürgen N. »

Hallo Alex,

"bei der Suche nach der richtigen Nockenwelle habe ich bei WebCam geschaut..."

Der Einspritzer reagiert empfindlicher, was die Steuerzeiten angeht mit Leerlaufschwankungen oder Gasannahme betrifft.
Die VW Porsche Wellen gehen, meine JN80 geht auch noch.
Schärfer verträgt die Einspritzung nicht.
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MCT
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Re: Neuaufbau Typ4 GD-Motor

Beitrag von MCT »

Danke für die Infos! :gut:
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Tanjas&Thomas_T2b
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Re: Neuaufbau Typ4 GD-Motor

Beitrag von Tanjas&Thomas_T2b »

viewtopic.php?f=53&t=31141

Hi Andi,

oben ist mal der Link zu dem letzten Motor den ich aufgebaut habe.
Der läuft mit dem Einspritzer in allen Lebenslagen sehr gut.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur raten: Mach keine Experimente, das wird nur teuer.
highway_surfer hat geschrieben: 28.01.2026 21:49 Kannst du sagen, worin da der Unterschied besteht ?
Zum Thema Steuerzeiten. Je größer die Steuerzeiten, desto schlechter läuft ein Motor im unteren Drehzahlbereich.
Und da sollte man beim Bus mal überlegen was man damit macht.
Beim Gemütlichen Reisen kommt man eigentlich nur bis rund 4000 UPM. Ich nutze eigentlich das Drehzahlband zwischen 1500-4000 im Standard.
Was hilft dir da die super heiße Nockenwelle, mit der der Motor eigentlich erst bei 3000-7000 Umdrehungen richtig läuft?
Weniger ist hier oft mehr. Auch ein hoher NW Hub sorgt für deutlich höheren Verschleiß.
Die Federkräfte nehmen zu je weiter man die Federn zusammen drücken muss.
Und wenn man von 6,8mm Hub auf 9mm geht, sind das bei jeder Umdrehung erhöhte Reibungskräfte auf die Stößel und Nockenwelle.
Mahle ist aber auch nicht mehr Made in Germany, sondern das sind Mahle Kolben aus Brasilien für dortige Ansprüche gefertigt.
Versuch doch mal deine Altteile überholen zu lassen. Ggf. kann man an den Kolben auch noch etwas abdrehen, damit die Verdichtung auf ein gutes Niveau kommt.

Viele Grüße
Thomas
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baggeranderl
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Re: Neuaufbau Typ4 GD-Motor

Beitrag von baggeranderl »

Hallo zusammen und vielen Dank für die vielen Antworten und Anregungen,

hier mal ein kurzes Update. Ich habe von Jürgen die 914er Nockenwelle bekommen mit passenden Stösseln. Die werde ich mit meinen originalen Stösselstangen einbauen. Dazu noch Flachkolben und den Hubraum bei 2,0 Liter belassen, also die 94x71. Hier also nur ein bisschen die Verdichtung erhöhen. Ich habe einen Motorenbauer gefunden der mir meine Kurbelwelle und die Lagergassen vermisst. Hier sollte aber alles passen. Die Köpfe werden von Ihm noch geprüft und dann entscheiden wir ob er die originalen Köpfe aufarbeiten kann oder ich neue brauche.
Ich werde auch einen komplett externen Ölkühler einbauen. Adapterplatte an der Stelle wo der Ölkühler sitzt und den dann zum Unterboden hin verlegen und mit Lüfter und Thermostat ausstatten. Ich lasse ja auch meine originalen US-Wärmetauscher und das EGR/AGR-Ventil. Und zu guter Letzt kommt dann noch der Ahnedorp-Auspuff dran und gut ist :thumb:

Vielleicht ergeben sich ja noch ein paar Änderungen, aber so soll es erstmal werden. Ich hoffe damit einen standfesten Motor zu haben der mich am Wochenende an den Baggersee oder Bergsee bringt und im Sommer über die Alpen bis in die Toskana oder nach Kroatien.

Grüße Andi
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Theo
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Re: Neuaufbau Typ4 GD-Motor

Beitrag von Theo »

MCT hat geschrieben: 27.01.2026 20:55 Nur mal ne Frage:
In bisher allen anderen Foren wurde die 914er Nockenwelle genauso wie die vom Bus, welche baugleich sein sollen, als das größte Übel des Typ vier Motors bezeichnet (Shop talk Forums the Samba, Aircooled Technology Forum).
Wäre es da nicht sinnvoller eine mit geteilten Öffnungszeiten zu empfehlen, wie zum Beispiel die Webcam 73/86, die dem Auslassventil etwas längere Öffnungszeit gewährt und damit den notorisch zu heißen Auslasskanal etwas besser abkühlt? Alternativ die 9550 oder 9590 von Jake Raby, welcher in seinem Camper Special ihren Dienst tut?

Gruß
Michael
Die 2L Nockenwelle vom typ47 hat doch unterschiedliche Öffnungszeiten!…
Die auslassnocke schließt 7° später wie die einkassiere!
Gruß
T
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Theo
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Re: Neuaufbau Typ4 GD-Motor

Beitrag von Theo »

baggeranderl hat geschrieben: 10.02.2026 18:37 Hallo zusammen und vielen Dank für die vielen Antworten und Anregungen,

hier mal ein kurzes Update. Ich habe von Jürgen die 914er Nockenwelle bekommen mit passenden Stösseln. Die werde ich mit meinen originalen Stösselstangen einbauen. Dazu noch Flachkolben und den Hubraum bei 2,0 Liter belassen, also die 94x71. Hier also nur ein bisschen die Verdichtung erhöhen. Ich habe einen Motorenbauer gefunden der mir meine Kurbelwelle und die Lagergassen vermisst. Hier sollte aber alles passen. Die Köpfe werden von Ihm noch geprüft und dann entscheiden wir ob er die originalen Köpfe aufarbeiten kann oder ich neue brauche.
Ich werde auch einen komplett externen Ölkühler einbauen. Adapterplatte an der Stelle wo der Ölkühler sitzt und den dann zum Unterboden hin verlegen und mit Lüfter und Thermostat ausstatten. Ich lasse ja auch meine originalen US-Wärmetauscher und das EGR/AGR-Ventil. Und zu guter Letzt kommt dann noch der Ahnedorp-Auspuff dran und gut ist :thumb:

Vielleicht ergeben sich ja noch ein paar Änderungen, aber so soll es erstmal werden. Ich hoffe damit einen standfesten Motor zu haben der mich am Wochenende an den Baggersee oder Bergsee bringt und im Sommer über die Alpen bis in die Toskana oder nach Kroatien.

Grüße Andi
….. überlege dir sehr gut ob du den Original ölkühler wegbaust und dafür die adapterplatte hinschraubst!!!
Im Falle eines Staus auf irgendeiner „ sizilienfahrt“ wirst du hitzeprobleme bekommen!
Sinnvoller ist ein Adapter am ölfilter …. Und einenen ex. Ölkühler benötigst du auch erst wenn er zu warm laufen würde…. Das musst du vorher erstmal „ erfahren“…den Original ölkühler weghauen ist nicht gut!!!
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Tanjas&Thomas_T2b
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Re: Neuaufbau Typ4 GD-Motor

Beitrag von Tanjas&Thomas_T2b »

Moin Theo,

ich kann nur sagen, das ich mit dem Blockthermostat sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
Aber du hast Recht, man braucht einen Lüfter für den Fall das man bei großer Hitze im Stau steht.
Allerdings geht der bei mir kaum noch an, seitdem der Motor eingefahren ist.

Den riesen Vorteil den ich am Blockthermostat sehe:
1. Es gibt endlich eine Temperaturregelung für das Öl. Kaltes Öl läuft nicht mehr sinnlos durch einen Kühler. Dadurch wird es schneller warm, bis dann der Thermostat bei 80° öffnet.
2. Man hat endlich Platz um die Ölkühlerschläuche vernünftig montieren zu können.

Und viele der repro Ölkühler für den Typ4 haben unterirdischen Fertigungsformen.

Viele Grüße
Thomas
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Theo
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Re: Neuaufbau Typ4 GD-Motor

Beitrag von Theo »

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen das ( bei einem 2L) der leicht bearbeitet wurde ein zusätzlicher originaler typ4 ölkühler vor der Hinterachse montiert völligst ausreichend ist!
Zumal bei großen Anlagen das entlüften und das richtige montieren usw nicht immer einfach ist…. Und wie schon beschrieben sollte man erst einmal prüfen ob das überhaupt nötig ist was bedeutet das man zu allererst ein Thermometer installieren sollte !😂
Gruß
T
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schrauberger
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Re: Neuaufbau Typ4 GD-Motor

Beitrag von schrauberger »

Tanjas&Thomas_T2b hat geschrieben: Heute 09:58 Moin Theo,.

Den riesen Vorteil den ich am Blockthermostat sehe:
1. Es gibt endlich eine Temperaturregelung für das Öl. Kaltes Öl läuft nicht mehr sinnlos durch einen Kühler. Dadurch wird es schneller warm, bis dann der Thermostat bei 80° öffnet..

Viele Grüße
Thomas
Hallo Thomas, Klugscheißermodus an :mrgreen:

Ist es nicht eher so das beim montierten Blockthermostat unter ca. 80Grad C eigentlich alles offen ist, das Öl nimmt aber den Weg des geringeren Widerstands, also nicht die 8m Leitung incl. Kühler (ein klein wenig wird vielleicht durchgehen).
Über ca. 80 Grad C wird dann der direkte Weg zu den Lagern verschlossen und das Öl damit durch den Kühler geleitet.

@Theo, das Entlüften geht ja automatisch, damit hab ich null Probleme.
Den Schlauch am unteren Anschluss vom Ölkühler schraube ich los und lasse Kühler und Schlauch über Nacht austropfen, da sind dann am Morgen ca. 1l Öl aufgefangen.
20W50 dauert bei 15 Grad fast eine Nacht bis das rausgesippt ist, je kälter desto länger.
Wenn ich dann mit Pressluft die Leitungen durchblase, finde ich vielleicht noch 0,1- 0,2l, das spare ich mir aber meistens.
Hatte im Fahrbetrieb nie über 115 Grad C, im Stau auch nicht mehr, da dann meine Lüfter laufen.
Jep das macht alles viel mehr Arbeit, passend zum 2,4l.
Der milde 2l kommt bestimmt mit einem 2. Setienkühler aus.

Ralph
Schöne Grüße von der Baar

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