Qualität von Gummiteilen

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Inox
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Qualität von Gummiteilen

Beitrag von Inox » 28.12.2011 17:49

Frohes Fest gehabt zu haben :wink:

Gestern und heute habe ich den längst überfälligen undichten Schwungscheiben-Simmerring gewechselt und musste beim Motorausbau feststellen, dass alle vor 19 Monaten neu verbauten Gummiteile inzwischen extrem rissig und brüchig sind.
Das Thema "Benzinschläuche" und Ethanol hatten wir ja schon zur genüge, obwohl mir nicht klar ist, warum sich die Außenhülle zerlegt, obwohl die nicht mit dem Benzin in Kontakt kommt. Die Schläuche sind bisher noch dicht.
Foto0338.jpg
Ich werde mir jetzt mal Kunststoffleitungen besorgen und mal sehen, ob das nicht die bessere Alternative ist. Hat da schon jemand Erfahrung? Immerhin wird es ja doch recht heiß im Motorraum.
Der Schlauch unter dem Tank sieht auch nicht besser aus:
Foto0353.jpg
Die Gummiformteile, die nicht direkt mit Benzin in Berührung kommen, sehen leider auch nicht besser aus. Wenn man dann überlegt wie teuer die verkauft werden, ist das schon frech.
Foto0355.jpg
Foto0343.jpg
Bei der Peilstabmanschette habe ich eine Lösung aus 2 ineinander gesteckten Ölschläuchen verbaut. Da ist jetzt sicherlich Ruhe.
Foto0352.jpg
Das sind jetzt nur einige Beispiele. Die Winkel von den Vergaserflanschen sind auch schon wieder rissig usw.
Ich habe die Gummiteile bei verschiedenen Händlern gekauft, aber im Ergebnis sind alle gleich schlecht und stammen wahrscheinlich aus der gleichen Presse :roll:

Hab ich jetzt nur ins Klo gegriffen oder gibt es einen Hersteller oder Händler, der das noch in der alten Qualität liefert?

VG
Jörn
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Rolf-Stephan Badura
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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von Rolf-Stephan Badura » 28.12.2011 18:03

Hallo Jörn,

Hui... danke für den Hinweis, werde meine Reproteile auch mal absuchen... bisher war alles ok.
(bisher hatte ich nur Pech mit der Dichtung der Motorklappe.)

Grüße,

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boggsermodoa
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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von boggsermodoa » 28.12.2011 19:13

Inox hat geschrieben: Das Thema "Benzinschläuche" und Ethanol hatten wir ja schon zur genüge, obwohl mir nicht klar ist, warum sich die Außenhülle zerlegt, obwohl die nicht mit dem Benzin in Kontakt kommt. ...
Foto0338.jpg
Ich werde mir jetzt mal Kunststoffleitungen besorgen und mal sehen, ob das nicht die bessere Alternative ist.
Jörn, fährst du nicht auch Motorrad?

Die leichtflüchtigen Bestandteile im Benzin diffundieren in so ziemlich alle Materialien hinein und durch sie hindurch, wenn's nicht gerade Stahlblech ist. Die Zeitschrift "Tourenfahrer" hat dazu vor langer Zeit mal 'ne Untersuchung durchgeführt und anschließend die Empfehlung ausgesprochen, keinerlei Nahrungsmittel im Tankrucksack zu befördern, nachdem sie Benzol in eingeschweißten(!) Salamischeiben gefunden hatten, die darin transportiert worden waren. Es ist auch bekannt, daß z.B. die großen Acerbis-Kunstofftanks über die Jahre an Volumen zulegen, weil sie sich aufgrund der ins Material hinein diffundierten Stoffe ausdehnen. Das gleiche gilt auch für O-Ringe, bei denen Weichmacher entfleuchen und sich stattdessen z.B. der Stoff einnistet, gegen den sie eigentlich abdichten sollen. Der Ring versprödet dabei von außen nach innen, wobei es von dem jeweiligen Medium abhängt, mit dem er in Berührung kommt, ob er dabei an Volumen zu- oder abnimmt. Sobald der verbleibende elastische Kern zu klein wird, um die Vorspannung aufrecht zu erhalten oder irgendwelche erforderlichen Bewegungen mitzumachen, ist das natürliche Ende der Lebensdauer erreicht und die Dichtung versagt. Deine Spritleitungen sind also nicht nur an der Innenwand, sondern in Gänze mit dem Sprit in Berührung. Falls du mit "Kunststoffleitungen" die transparenten Schläuche meinst, die man z.B. vom Moped her kennt, dann sind die m.W. tabu, sobald eine Pumpe im Spiel ist. Außerdem waren die ja schon am Mofa mit seiner geringen Abwärme stets innerhalb kurzer Zeit völlig verhärtet.

Gruß,

Clemens

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Harald
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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von Harald » 28.12.2011 19:29

... und ich meine, Jörn noch von den rissigen Eckteilen erzählt zu haben.

Clemens: was schlägst Du denn dann vor?

Der Witz an der Nummer ist ja, daß ich langsam mehr Vertrauen in die Erstausstattungs-Gummies habe als in die Teile, die 30 Jahre Evolution mitgemacht haben. Lieber 30 Jahre UV-Strahlung und Weichmacherverflüchtigung als Evolution?

Kann doch gar nicht :heul:
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Inox
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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von Inox » 28.12.2011 19:48

boggsermodoa hat geschrieben: Jörn, fährst du nicht auch Motorrad?


Gruß,

Clemens
Jau, das tue ich :yau: und merkwürdigerweise sind die Benzinschläuche an der alten Super Tenere noch völlig in Ordnung, auch wenn sie inzwischen schon 22 Jahre alt sind.
Selbst der 34 Jahre alte gewebeummantelte Gummischlauch (zu der inzwischen ausgebauten Eberspächer BA6) aus dem Bulli, war bis zum Schluss noch dicht, auch wenn man ihn gebogen hat. Der war ja nun auch mit dem "neuen" Benzin durchströmt. Daher frage ich mich, warum die das früher hin bekommen haben und heute anscheinend nicht mehr. Es kann doch eigentlich auch nicht sein, dass ein Benzinschlauch, der ja auch bestimmungsgemäß verwendet wird, nach 1,5 Jahren schon hin ist.

Mit Kunststoffleitungen meine ich die Benzinleitungen, die auch in neueren Fahrzeugen verwendet werden und am Unterboden entlang geführt sind. Auch wenn sie recht hart sind, könnte man doch die Versorgung im Motorraum mit einem T-Stück und evt. Winkeln relativ starr verlegen.

Transparente PVC Leitungen oder auch PVC Gummilegierungen habe ich z.B. hier gefunden http://www.ebay.de/itm/390118199978?ssP ... 1423.l2649
Wenn sie mit einer Pumpe zwar nicht eingesetzt werden dürfen, aber trotzdem halten, dann ist das zu den 9-Monats-Gummi-Sprenklern vielleicht doch eine Alternative.
Ich fühle mich mit diesen Verrieselern jedenfalls nicht sicher.

Grüße
Jörn
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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von boggsermodoa » 28.12.2011 20:53

Harald hat geschrieben: Clemens: was schlägst Du denn dann vor?
Hmm, zur Lösung des akuten Problems ... keine Ahnung! :roll: Werd' mal Paul fragen. 8)
Was jedoch untaugliche Reproteile anbelangt, habe ich schon immer gesagt: Return to sender! Wir als Kunden müssen den Händlern auf den Keks gehen, damit die ihren Lieferanten auf die Hütte steigen. :motz:

Gruß,

Clemens

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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von Mario73 » 28.12.2011 21:24

Die Qualität der neuen Gummis(nicht die aus dem Automaten der Drogerie :wink: )sind in der Tat unterirdisch.
Die Gummitülle am Ölmeßstab war bei mir schon kurz nach dem Einbau hin :evil: Macht auch wahnsinnigen Spaß da bei eingebautem Motor einen Ölschlauch reinzufummeln...
Was die schlecht Qulität betrifft:Da hat bestimmt der Papst seine Finger drin,denn knattern mit Tüte ist bei denen ja verboten(kleine Jungs können auch schlecht schwanger werden...)
Spritzige Grüße,
Mario
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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von Toni43 » 28.12.2011 21:42

Hallo!

Habe das gleiche Problem. Als ich heuer den Motor von meiner Rettung ausgebaut habe, habe ich mal Blöd geschaut :shock: , da die guten Schläuche die ich vor ca. 2 jahren eingebaut habe ganz schön porös waren. Positiv bin von dem gebogenen Gummischlauch der vom Tankstutzen zum Tank geht überrascht, der ist noch biegsam und dicht als wäre er neu, diesen habe ich mit guten gewissen wieder eingebaut. So weit ich mich erinnern kann waren die alten Benzinschläuche die vor zwei Jahren raus kamen schon sehr hart, wenn man diese etwas gebogen hat sind diese schon gebrochen. Mit den alten Schläuchen würde ich schon aufpassen.
Als ich meinen Westi auf den Hof gestellt bekommen habe, dachten sich meine Eltern was da so nach Benzin riecht. Dann sind wir draufgekommen das der Benzinschlauch vom Tank seine besten Zeiten hinter sich hatte.

Mfg toni
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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von BulliUli » 29.12.2011 00:07

Falls es euch tröstet, diesen Gummifaltenbalg vom Typ4 Öl-Messstab habe ich in den letzten 2 jahren 4mal bei meinem Dailydriverbulli tauschen müssen, gekauft bei Bus-OK.
Das Ding von meinem Camper noch nie, und ist dabei 39 Jahre alt.

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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von westfaliafan » 29.12.2011 18:23

Hallo Gemeinde,

Offensichtlich wird bei der Nachfertigung der Winkel das falsche Material verwendet. Ich bin zwar nicht vom Fach, hab aber bei dieser Adresse http://www.ralicks.de/deutsch/werkstoff.htm
quergelesen.

Über die Dealer sollte man als Geschädigter mal nachforschen, was für eine Sorte Material für diese Nachbauten verwendet wird.
Als mögliche Verbesserung (Reparatur für unterwegs) für die porösen Gummiwinkel würde ich ein selbstverschweißendes Isolierband, ein sogenanntes "Butylrubbertape" nehmen. Ist ein Isolierband aus Kunstgummi und temperaturbeständig von -40 bis 130 Grad, auch gasdicht.(IIR in der Tabelle).
Das Tape gibt es z.B. im Motorradzubehör bei Louis zu kaufen.
Ich könnte mir auch vorstellen, die Gummiwinkel durch Hydraulikschläuche zu ersetzen.
Mit Schlauchschellen anbringen, diese Schläuche sind benzinfest und knicken i.d.R. nicht ab.

Grüße, Andreas
Busfahren macht Spaß
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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von peter-dd » 29.12.2011 19:33

Kenn das auch von anderen VW mit dem Gummimist.. an meinem Karmann habe ich für teuer Geld reprodichtung für die Rückleuchten gekauft sollen angebilch Silkikongummi sein...ich war mit der restaurieung noch nicht fertig also keine 2 jahre Später.. das Auto war nur in der Garage da waren dei Dinger schon wieder gerissen und zwar so das man die wirklich nicht drinlassen konnte... so auch mit anderen Gummis passiert, habe dann lange gesucht und originale 40 Jahre alte teile gefunden die sehen heute noch rissfrei aus. bei Der Doka sieht der Motordeckelgummi auch schon wieder aus wie 300Jahre californien....
Mir sagte mal einer das die Wohl keinen weichmacher oder irgendwas anderes nimmer rein machen dürfen wegens der Umwelt... und darum die Gummis so schnell spröde werden... aber das habe ich nur von einem gehört der was gehört hat von einem der mal zugehört hat bei jemanden der was erzählt hat ........

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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von Steve » 29.12.2011 21:55

ich denke bei vielen Nachfertigungen steht die schnelle Mark im Vordergrund und nicht der Anspruch gute Teile herzustellen. Oder es fehlt halt die Qualitätskontrolle, jedes gummiartige Material sieht ja erstmal weich und schwarz aus. Die Tür- und Fensterdichtungen in meinem Typ 3 sahen nach EINEM Jahr und ca. 5tkm aus wie 40 Jahre Afrikaeinsatz, das ist bei aufgerufenen Preis echt ne Unverschämtheit. Genormten Kram wie O-ringe, Wellendichtringe, Spritschläuche etc. messe ich meistens aus und kaufe bei renommierten Marken. Da bekommt man dann auch Auskunft über Teperaturbeständigkeit, Medienbeständigkeit etc.

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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von Hardtop-Westy » 30.12.2011 14:21

Grundsätzlich kann man davon ausgehen das es für jedes Gummiteil immer 3 oder 4 Hersteller oder sogar nochmehr gibt.
Es ist einfach so das die größeren Händler einfach die Teile selber machen lassen.Ein deutscher Händler lässt seine Sachen in Indien nachbauen.
Ein Großhändler aus Belgien bekommt seine Sachen aus den Staaten und viel aus China.Ein Großhändler aus Holland verkauft nur Schrott aus China oder Vietnam.
Man sieht schon in der Verpackung das es Schrott ist.
Dann unsere Kollegen aus England.Dort ist der Markt viel viel größer als bei uns hier.Aber vieles geht nur über den Preis.Hier bekommt man Value Kits zu einem Preis der unschlagbar ist.So niedrig ist aber auch die Qualität.Und viele dieser Teile kommen auch zu uns rüber nach Deutschland und werden eben als "Beste Qualität" angeboten
Ich hab mir vor Jahren mal eine Motorraumdichtung bei einem bekannten Händler gekauft.Nach einem halben Jahr hat die Dichtung angefangen Risse zu bekommen.Ich hab einfach dann eine andere bei einem anderen Händler gekauft,und diese Dichtung hält jetzt noch und das ist schon 2-3 Jahre her.
Genau so vorsichtig bin ich bei Vewib Produkten geworden.Die kaufen einfach die Vw do Brazil Teile ein und verkaufen diese als Deutsche Qualität.

Tja was soll man nun kaufen?!?!?Ich kaufe Gummidichtungen meistens nach Erfahrung.Gummiteile von der Insel kommen mir nicht mehr ins Haus.
Ganz gut ist es wenn man Möglichkeiten hat zum vergleichen.Z.B Maikäfertreffen.Eine gute Qualität kann man auch ertasten und fühlen.
Bei Türdichtungen ist es z.b oft die graue Farbe und das weiße Talkum ein Zeichen für eine gute Dichtung.

Leider fahren wir alle ja nur einen VOLKSWAGEN und keinen Mercedes oder Porsche.Und leider ist es auch so, das VW sich nicht drum kümmert im luftgekühlten Kreis was gutes zu machen.Und bei den freien Händlern sind es dann die Kunden, die eben nicht den Preis für eine gute Dichtung zahlen möchten.So schließt sich nun der Kreis um die Dichtungen.

Nur mal ein kleines Beispiel.Wir haben nun seit ein paar Wochen einen Opel Blitz Abschleppwagen dort kostet die Frontscheibendichtung zwischen 160 und 260 Euro "wenn" man eine bekommt.Und so sieht es bei dem gesamten Fahrzeug aus.Wir sind einfach beim Vw T2 verwöhnt wenn es um Teile geht.Ich hatte das Thema vor 2 Tagen mit meinem Vater.Es gibt wirklich alles was man will und jedes Teil von günstig bis zu teuer,von schrott bis zu einem Orig.VW Teil
Nur jeder Fahrer muss eben wissen was er will.Und wenn wir weiterhin dieses Lowbudget Qualität unterstützen muss man sich nicht wundern das es bald nur noch so ein Schrott gibt.
Ich hab damit mal bei den Blechteilen angefangen.Bei mir in der Werkstatt verbaue ich nur die Blechteile die ich auch selbst vertreten kann.
(Ich rede nun nicht von meinen Blechteilen)Statt Klokkerholm zu kaufen werden eben Blechteile von Autocraft und anderen Kleinserienherstellern verbaut,um dieses Produzenten zu unterstützen.
Wer wirkliches Interesse daran hat Blechunterschiede mal in der Hand zu haben kann gerne mal bei mir in der Werkstatt vorbei schauen.Dort hab ich einge Teile rumliegen von vielen Herstellern.

Grüße
Andy

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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von Phil 78 » 30.12.2011 20:08

Hallo,
Schade dass vewib auch die VW Brazil Teile als deutsche Qualität verkauft. Dann ist deren ganzer Auftritt ja etwas scheinheilig...
eigentlich ist es gar kein großes Ding, Kunststoffteile nachzufertigen.
In meiner Firma z.B. fertigen wir oft Kleinserien für die Automobilindustrie an. Ich finde, dass VW zumindest alle technischen Verschleißteile
für Typ 1 und 2 anbieten bzw nachfertigen sollte, es geht hier ja auch um Fahrzeuge, die global eine große Anhängerschaft haben.
Dass keine Teile für meinen 412er nachgebaut werden, kann ich ja noch fast verstehen.

Diese gräulichen Türdichtungen habe ich mir auch auf dem Maikäfertreffen angeschaut und für nen guten Messepreis gekauft, bin mit der Qualität
sehr zufrieden. :dafür: (Habe die aber auch erst ein halbes Jahr drin.)
"Volkswagen Does It Again"

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Re: Qualität von Gummiteilen

Beitrag von Hardtop-Westy » 30.12.2011 21:34

Ich muss mich verbessern.
Nicht alle Teile von Vewib sind VW do Brazil.Nicht das es hier gleich zum Theater wird.Vewib hat auch klasse Sachen und machen auch super Teile.
Denoch gibt es soooo viele Hersteller von Gummiteilen ihr könnt euch das garnicht vorstellen :lol: Indien,China,Vietnam,Usa,Mexico usw.
Ich hatte hier mal 6 verschiedene Nachfertigungen von Rücklichtdichtungen T2a.Das muss man sich mal vorstellen :roll:

Grüße
Andy

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