Camping Batterie Zyklenfest

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bugster_de
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Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von bugster_de » 09.09.2013 12:32

hi Leute,

das Thema wurde zwar schon ein paar mal diskutiert, aber so richtig schlau wurde ich nicht daraus:

ich habe Stand heute eine 95Ah Campingbatterie drin. Ganz normale Starterbatterie und nun wie jedes Jahr mal wieder kaputt. Ist halt nicht zyklenfest.

Was soll ich nun rein bauen? Eine Gel Batterie oder so ein Fließmatten AGV Dingens?

Wenn ich es richtig verstanden habe:
- Gel Batterie ist gerade für dauerhaft kleine Ströme (also mal die Lampe oder den Kühlschrank) sehr gut geeignet. Aber sie braucht einen speziellen Ladezyklus und die Ladespannung darf auch nicht zu hoch sein. --> geht das überhaupt als Ladung per Lichtmaschine im Bus?
- AGV Batterie ist zwar Zyklenfest, stellt wenig Ansprüche an den Ladevorgang aber ist eher eine Starterbatterie. --> taugt die was als reine Campingbatterie?

Danke !
Genau so einen hatte ich auch mal. Aber der hatte einen Diesel und war von Ford.

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WestiWest
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Re: AW: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von WestiWest » 09.09.2013 13:41

Hi,

meine Erfahrungen und Beobachtungen der letzten Jahre (fast Jahrzehnte) sind folgende:
Eine normale Starterbatterie hält als Campingakku zwei Jahre, vielleicht drei, wenn man sie ordenlich überdimensioniert d.h. ,nie komplett entleert.
Bleigel Akkus sind zwar auf dem Papier Zyklenfest, aber in der Praxis nach mehrmaligem vollständigen Entladen ebenfals hin (Ich meine NICHT tiefentladen!). In den Datenblättern finden sich Zyklus Angaben bei 70% Nutzung von ca 400. Darüber geht es steil bergab mit der Lebenserwartung. Aber wie stellt man sicher, das die Verbraucher bei 30% Restladung abgeschaltet werden? Eine normale Unterspannungsabschaltung leistet das nicht, da bei 30% der Spannungsverlauf noch fast konstant ist.
Ich glaube, dass das Preis/Leistungsverhältnis eines preiswerten Bleiakkus besser ist.
Zu AGM Akkus kann ich nichts sagen.
Ich bin aber dieses Jahr auf LiFePo umgestiegen. Vier Zellen je 40Ah verhalten sich fast genau wie eine normale Autobatterie mit 75 Ah. Vollständiges Entladen reduziert zwar die Lebenserwartung, diese ist dann aber mit 1000 Zyklen immer noch mehr als doppel so hoch wie bei Bleigel Akkus. Bei 80% Nutzung sind es nominal 4000 Zyklen. Leider brauchen diese Zellen eine recht aufwändige Schutzschaltung, die Überladen und Tiefentladen verhindert. Die kauft man aber nur ein mal.
Den Akku habe ich seit Februar im Betrieb (Testbetrieb mit Kühlbox und Ladetechnik) und seit Juli im Bus. Bisher verhält er sich wie am ersten Tag. Mal sehen, wie er über den Winter kommt.

Gruß, Hanno
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Wolfgang T2b *354
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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von Wolfgang T2b *354 » 09.09.2013 14:02

Hallo,

wir haben zwar keine 95er Batterie, sondern nur eine 55er und eine 66er parallel, doch die halten immer 3 bis 5 Jahre (normale Starterbatterien). Und das, obwohl sie bei uns allein mechanisch ziemlich hart rangenommen werden (viel Wellblech). Der Tod der Batterien ist, wenn sich die Platten allmählich zerlegen und es unten am Boden einen Kurzschluss gibt.

Deshalb bin ich überrascht, dass Deine schon nach einem Jahr platt ist. Könnte das etwas mit der Nutzung zu tun haben? Z.B. zu tiefe Entladung, falsch eingestellter Regler oder etwas in der Art? Ist Dein Generator evtl. nicht mehr in der Lage, die Batterie zu laden?

Interessant wäre, zu wissen, ob Deine Starterbatterie ebenso schnell hin ist.

Schöne Grüße

Wolfgang

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Sgt. Pepper
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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von Sgt. Pepper » 09.09.2013 16:12

Moin,

hast du denn keine Garantie mehr auf die Batterie?
Meistens haben die doch so 3 - 5 Jahre Garantie, zumindest die bei uns ausm Supermarkt. Habe auch eine immer als Campingbatterie (Musikanlage Festival) verwendet (55A), welche nach ziemlich genau 5 Jahren kaputt gegangen ist. Hatte noch einen Monat Garantie und konnte die ohne Probleme umtauschen. Einen kleinen Differenzbetrag musste ich aber noch bezahlen, weil die Preise in der Zwischenzeit gestiegen sind.
Ist zwar nicht besonders Ökologisch, aber ich würde es wieder machen.

Schon einmal darüber nachgedacht in regelmäßigen Abständen die Campingbatterie mit der Starterbatterie zu tauschen? Geht natürlich nur, wenn beide in etwa die gleiche Größe haben und in die jeweilige Batterieaufnahme passt.
Ich glaube (gefährliches Halbwissen!!) das Problem bei den normalen Autobatterien ist, dass bei der dauerhaften Abnahme von nur kleinen Strömen, sich eine "Korrosions"-Schicht auf den Platten bildet welche die Bleiplatten vom Eletrolyt isoliert. Durch spezielle Ladegeräte kann diese Schicht aber fast vollständig wieder entfernt werden, lagert sich dann aber unten in der Zelle an, was dann ab einem bestimmen Stand zu dem von Wolfgang beschrieben Zellenschluss führt. Genau das ist mit meiner alten Campingbatterie passiert. Hab sie mal probehalber in den Bus gehangen und nach eine kleinen Bodenwelle war aufeinmal alles aus und die Batterie hatte nur noch wenige Volt.

Gruß Stephan
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HaraldT2
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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von HaraldT2 » 09.09.2013 22:04

Hallo,
mit den Batterien ist so eine Sache.
Für den Betrieb eines Kompressorkühlschranks habe ich 2008 diese beiden Gelbatterien eingebaut mit einem Gewicht von ca. 60Kg.
Ich kann laden mit 120W Solarzellen mit einem Gewicht auf dem Hubdach von ca. 25Kg.
Für Fahren in sonnigen Gebieten könnte ich ca. alle 2 Tage einen Tag stehen ohne Fremdenergie.(bei 10 Stunden Sonne täglich)
Bei vollgeladenen Batterien stehen etwa (Kapazität ca. 180AH) 90AH zur Verfügung wenn die Batterien nur zur Hälfte entladen werden sollen.(Motor soll auch noch anspringen)
Um die Batterien mit 90AH wieder zu laden würden die Solarzellen ca. 20 Stunden brauchen.
Mit diesem sanften Betrieb erreicht man eine lange Lebensdauer.

Gruß Harald
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bugster_de
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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von bugster_de » 11.09.2013 00:56

Hi,

Danke für eure Antworten.

Die Starterbatterie ist noch die Erste und funktioniert wie am ersten Tag. Die 95 Ah Campingbatterie wird gelegntlich mal mit dem Ladegerät geladen. Typischerweise lade ich die bevor wir losfahren. Es macht dabei keinen Unterschied, ob ich sie per Ladegerät oder per 220V Versorgung aus dem Bus lade. Lima ist i.O. da selbst bei beiden Batterien imm die 14,2 V anstehen

Belastungsprofil der Camingbatterie ist eigentlich einfach:
- Waeco Kompressor Kühlschrank geht einmal pro Stunde für 5 Minuten an. Ca. 500 mA Verbrauch
- Truma 1800 zum Heizen
- ab und zu mal Licht zum Lesen

mehr ist da nicht. Und eigentlich dachte ich, dass ich mit 95Ah dann eine Woche frei stehen kann ohne Probleme

Das mit der Garantie ist ein guter Tip. Da habe ich noch gar nicht daran gedacht !
Genau so einen hatte ich auch mal. Aber der hatte einen Diesel und war von Ford.

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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von Wolfgang T2b *354 » 11.09.2013 03:49

Hallo,
bugster_de hat geschrieben:- Waeco Kompressor Kühlschrank geht einmal pro Stunde für 5 Minuten an. Ca. 500 mA Verbrauch
Wow, auch haben wollen!

Oder fehlt da eine Null? Mein (nagelneuer) Waeco-Kompressor kommt kaum unter 3 A weg, nominell sind es 45 W. Mit 6 W wäre Deiner schon extrem sparsam. Zudem sind es laut Datenblatt bei 20°C Außentemperatur 15 % Betriebszeit, das wäre auch etwa das Doppelte Deines Wertes.

Beide Punkte zusammen genommen ergeben etwa den 10 fachen Energieverbrauch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Unterschiede bei Waeco derart groß sind, zumal Waeco nur zwei oder drei verschiedene Grundtypen der Danfoss-Kompressoren einbaut und wir deshalb vermutlich sogar den gleichen haben.

Mit den Daten meines Kompressors wären 50% Deiner Batteriekapazität in 4 Tagen weggelutscht. Dann noch ein bisschen Truma und ein bisschen Lesen, und schon nach zwei Tagen wird's dunkel. Liegt da das Problem?

Warum lädtst Du eigentlich nicht mit Deinem Generator? Da weißt Du, dass der Regler richtig funktioniert. Bei Deinem Ladegerät bin ich mir da nicht so sicher.

Schöne Grüße

Wolfgang

HaraldT2
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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von HaraldT2 » 11.09.2013 22:39

Hallo,
meine Erfahrungen sind Waeco Kühlschrank 45 Watt Kompressor 40l Inhalt bei 12V saugt er ca. 4 A.(Verluste Leitungen usw.)
Die Einschaltdauer in warmen Gefilden 30-35°C im Sommer in Kroatien oder Griechenland ist viel höher, läuft mit Inhalt alle 5 Minuten.
Rechnen kann ich hier mit ca. 40AH Verbrauch pro Tag für den besagten Kühlschrank.
Licht rechne ich hier nicht Heizung brauch ich im Sommer nicht !

Viel Grüße Harald

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johanus
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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von johanus » 11.09.2013 23:25

Ich hab mit meinem Engel Kompressor, 65aH Gel Akku und 50W PV Modul, in 2 Wochen auf Korsika nicht einmal Fremd Strom benötigt. Spannung der Batterie hab ich von Zeit zu Zeit gemessen (PV Modul abgehangt zum messen). Spannung war nie unter 12V, Kühlung lief auf kleinster Stufe. Wobei man faire Weise sagen muss, dass die Lima deutlich mehr Saft bringt als das PV Modul.

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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von johanus » 11.09.2013 23:25

Ich hab mit meinem Engel Kompressor, 65aH Gel Akku und 50W PV Modul, in 2 Wochen auf Korsika nicht einmal Fremd Strom benötigt. Spannung der Batterie hab ich von Zeit zu Zeit gemessen (PV Modul abgehangt zum messen). Spannung war nie unter 12V, Kühlung lief auf kleinster Stufe. Wobei man faire Weise sagen muss, dass die Lima deutlich mehr Saft bringt als das PV Modul.

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Wolfgang T2b *354
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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von Wolfgang T2b *354 » 11.09.2013 23:56

Hallo,

@Harald,
das ist eine Größenordnung, mit der ich auch rechne, vielleicht ein bissel drunter (werd' zur Jahreswende einen Langzeittest machen :wink:).

@Johanus,
klingt gut. Wir haben ebenfalls ein 50W-Modul dabei, doch ich fürchte, die 10-20Ah, die da maximal herauskommen, werden mir auf Dauer nicht reichen. Dann muss halt der Motor ran.

Schöne Grüße

Wolfgang

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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von bugster_de » 23.09.2013 14:34

Hi,

der Fred driftet von der eigentlichen Frage zwar weg, aber
Waeco-Kompressor kommt kaum unter 3 A weg, nominell sind es 45 W
meine angebenen Werte sind die, die ich im Bus gemessen habe. Mein Waeco Aggregat ist seit 2007 drin und ich habe gefühlte 50 mal mit der Waeco Hotline (die ich übrigens sehr empfehlen kann) telefoniert. Beim Anlaufen des Kompressors verbraucht er mehr, aber sobald er angelaufen ist, sind das die Werte. Den Anlaufstrom habe ich nicht gemessen, da er für mein Messgerät zu kurz anliegt. Wird aber deutlich höher sein. Zumindest sehe ich auf dem Oszilloskop beim Einschalten einen deutlichen Drop auf der Bordspannung wenn die Batterie mal wieder matt ist.
Warum lädtst Du eigentlich nicht mit Deinem Generator?
genau so wird die Batterie geladen. Vor jeder großen Fahrt mit dem Ladegerät geladen und dann via Generator. Bordspannung bei laufendem Motor sind 14,2 V (Drehzahl egal) und wenn ich Fahrlicht und BA6 Unterflurheizung einschalte dann sind es 13V.
Beim Campen wird die Starterbatterie abgetrennt so dass nur die große Campingbatterie für die Bordspannung zuständig ist. Geht am Anfang der Campingbatterie gut, irgendwann ist sie dann platt so dass die Bordspannung unter 12V absackt und sogar der Unterspannungsschutz des Kühlschrankes zuschlägt. Naja.

Zum eigentlichen Thema: so ganz eindeutig sind die Antworten nicht und deshalb probiere ich das jetzt einfach mal aus. Ob ich jetzt eine normale Blei-Säure oder eine Gelbatterie kaufe nimmt sich nicht viel. Bei der Blei-Säure weiß ich ja nun, dass es nicht geht. Also probiere ich mal so ein Gel Teil aus. Mal schauen was damit so ist. Wenns geht schön, wenn's nicht geht bin ich genauso weit wie vorher ...
Genau so einen hatte ich auch mal. Aber der hatte einen Diesel und war von Ford.

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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von Wolfgang T2b *354 » 23.09.2013 19:26

Hallo ...,

auch wenn der Fred jetzt noch weiter abdriftet :wink:: ich kann mir einen Waeco-Kompressor mit nur 6 W Dauerleistung einfach nicht vorstellen :surprised:. Warum haben die dann immer noch diese Stromfresser im Angebot? Mit 6W-Aggregaten könnten die Umsatz ohne Ende machen ...

Deine Diagnose sähe möglicherweise anders aus, wenn das Phänomen geklärt wäre. Vielleicht nuckelt er ja aus einer zweiten Leitung heimlich Strom ...

Schöne Grüße

Wolfgang

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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von BoM » 25.09.2013 11:19

Zum eigentlichen Thema: so ganz eindeutig sind die Antworten nicht und deshalb probiere ich das jetzt einfach mal aus. Ob ich jetzt eine normale Blei-Säure oder eine Gelbatterie kaufe nimmt sich nicht viel. Bei der Blei-Säure weiß ich ja nun, dass es nicht geht. Also probiere ich mal so ein Gel Teil aus. Mal schauen was damit so ist. Wenns geht schön, wenn's nicht geht bin ich genauso weit wie vorher ...
Also die Gel-Batterie in meinem T4 hat 16 Jahre gahalten, bin jetzt allerdings auf AGM umgestiegen, da deutlich billiger, habe da aber noch keine Langzeiterfahrungen.
Wichtig bei Gel-Batterien ist allerdings, dass sie regelmäßig geladen werden! Die Empfehlung ist einmal im Monat für 48h an das Ladegerät (auch beim Überwintern, es sei denn sie ist komplett abgeklemmt).
Eine Gel-Batterie macht tiefere (nicht Tief-) Entladungen übrigens wesentlich häufiger mit als eine normal Blei-Säure, AGM liegt irgendwo dazwischen.
Vorteil beim T4-Camper ist das serienmäßig verbaute Ladegerät, sprich bei Landstrom wird die Zweitbatteire gleich mitgeladen. Könntest Du Dir für Deinen T2 auch überlegen, so ein Ladegerät von Waeco kostet ca. 100,- € in einfacher Ausführung und ist nicht sonderlich groß.

Gruß
BoM
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Re: Camping Batterie Zyklenfest

Beitrag von Jörch *198 » 23.12.2013 12:42

ElijahMoss hat geschrieben:Solarladung ist ideal Option, aber nur an sonnigen Tagen .. Ich benutze es und ich muss zu kümmern Wetterbedingungen bevor eine Reise.
GÄÄÄÄHN! :banned:

BTT:
Nach langem hin und her habe ich mich erstmal entschieden, mir eine zweite Bleibatterie zuzulegen.

Bei mir läuft bisher der Verbrauch der Kühlbox (als einzigem Verbraucher, abgesehen von der Borduhr) über die 70Ah Starterbatterie. Damit bin ich auf Korsika bei 25 - 30 Grad tagsüber 1-2 Tage hingekommen. Die Kühlbox schaltet dann einfach ab, und dich habe immer noch genug Saft zum Starten.

Die bisherige Batterie kommt allerdings langsam in die Jahre, ist aber noch zu gut zum austauschen. Also wandert sie von rechts nach links, rechts kommt die neue Batterie rein. Dann einen Trennschalter hinzu, fertig ist die Laube.
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