Dachgepäckträger, doch wie komme ich dran?

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Charly66
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Dachgepäckträger, doch wie komme ich dran?

Beitrag von Charly66 » 19.08.2019 15:39

Hallo zusammen,

wir haben bereits einen 3 beinigen Dachgepäckträger. Haben ihn im ersten Urlaub auch schon montiert aber das verstauen und wieder runterholen war irgendwie nervig. Wir haben eine Klappleiter mitgenommen um dran zu kommen.
Wie löst ihr das ganze? Die Leiter nimmt halt bei nichtgebrauch immer Platz weg bzw man muss sie ständig hin und her räumen. Vllt habt ihr ja noch tolle Ideen.

Und zweitens bin ich am Überlegen für die Schweiz/Italien Tour überhaupt einen zu montieren da ich oft gelesen habe das es an schönen Strandecken Höhenkontrollen gibt die meist bei 2,10m liegen. Das würde ich ja überschreiten mit Träger + Kiste/Gepäck oben drauf. Und es wäre natürlich schade wenn man an solche Orte nicht hinkommt. Wie sind da eure Erfahrungen?
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T2Tom
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Re: Dachgepäckträger, doch wie komme ich dran?

Beitrag von T2Tom » 19.08.2019 16:59

Hallo Oliver,

genau aus diesen Gründen habe ich mir vor 15 Jahren,
die zusammenklappbare Westfalia Leiter nachgefertigt.

Ein Dachgepäckträger ohne die stilechte Leiter, das geht gar nicht! :unbekannt:

Weitere Einzelheiten zu und über meine Leiter gibt es HIER.
Dort sind auch die Fertigungszeichnungen kostenlos :thumb: als PDF hinterlegt.

Grüße aus der Pfalz
Tom
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Re: Dachgepäckträger, doch wie komme ich dran?

Beitrag von Rolf-Stephan Badura » 19.08.2019 18:54

Hallo Oliver ,

ich hab' mir 'ne Strickleiter gebastelt. Die ist auch kompakt und schnell verstaut. Oder bei Photos schnell aus dem Bild :mrgreen:
Am Dachträger hab ich Ringösen verbaut, an der Strickleiter Karabinerhaken und zack bin ich oben :thumb:
Man braucht auch gar nicht so viele Stufen - ich glaub ich hab 4 - Stossstange und Regenrinne helfen auch mit.
(Passend orange und silberne Aluröhrchen mit transparentem Gummischlauch gegen Abrutschen & Kratzer :wink: ).

Bild
2012-09-22-T-10-58-43.jpg
2012-09-22-T-10-58-43.jpg (29.22 KiB) 4837 mal betrachtet

Ja, an sehr touristischen Gegenden wie Gardasee, sind vor Parkplätzen am Ufer solche Höhentore um zu vermeiden, dass da die ganzen großen Camperschiffe wild rumcampen. Aber sonst... gab es immer genug schöne Plätze und günstige Campingplätze für uns mit Aufbauten... oder weiter südlich keine Absperrtore mehr :wink:

Grüße,

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Polle
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Re: Dachgepäckträger, doch wie komme ich dran?

Beitrag von Polle » 19.08.2019 22:14

Och. Ich mach das sportlich. Entweder stehe ich auf der Stoßstange oder aufm Brett vom Bett.
Wenn ich wirklich mal hoch muss stelle ich mich auf die Bettkante, halte mich mit rechts am Träger fest und stütze mich mit links an der Regenrinne ab. Dann mit Schwung und schon fliegt das rechte Bein ebenfalls auf die Regenrinne. Das linke Bein sorgt fürs Gleichgewicht. Danach etwas Muskelkraft und schwups ist man oben.
Runter geht einfacher. Da hilft die Schwerkraft.

Zum Thema Balken auf Parkplätzen.
Die haben mich nie gestört. Meist hatte ich kein Problem an solchen Plätzen vorbei zu fahren. Weil sie voll mit Touris mit mangelhaften Fahrkünsten waren. Nur weil das direkt n nem See oder so ist muss ich da nicht hin. Zumal an solchen Plätzen das übernachten meist verboten ist. Wild pennen geht zB am Gardasee gar nicht. Da pinkelt die der Gendarm ganz schnell ans Bein.
Mit etwas Auge findet man auch so schöne Plätzchen, an denen man parken und mit etwas Glück auch pennen kann. Da spielt die Höhe dann auch keine Rolle.

Gruß Polle
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Re: Dachgepäckträger, doch wie komme ich dran?

Beitrag von Wolfgang T2b *354 » 20.08.2019 15:49

Hallo Oliver,

ich habe es anfangs so ähnlich gehalten wie Polle ("Leiter ist 'was für Weicheier", ähh, wenn man jung ist). Ich gebe allerdings zu, dass ich es mir leicht gemacht habe, denn ich kann die Seitenwände des Gepäckträgers wie die Bordwände bei einer Pritsche herunterklappen. Dann geht es für die meisten Sachen auch mit "normaler" Körpergröße problemlos. Und für die schweren Brocken, z.B. 30 kg Ersatzteilkiste, nehme ich eine Trittstufe zu Hilfe. Die ist zusammenfaltbar, bringt 30 cm Höhe und ich habe mich gefragt, warum ich das nicht schon eher so gemacht habe. Andererseits: sich Recken und Strecken hält fit ...

Schöne Grüße

Wolfgang

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