Bei Bosch als "Riffelscheibe" bezeichnet.GuentherKrass hat geschrieben: ↑04.08.2025 18:30 lediglich die Fiberglass (?) Unterleg-Scheibe lag zerbrochen im Boden des Verteilers.

Bosch (1 230 107 011)
VW OE-059 905 259 A
... Verfügbarkeit geht leider inzwischen gegen Null.

Bei den "Pinzgauer"-Händlern als Anlaufscheibe gelistet, wohl noch eher zu erhalten:
501.1.09.435.1; 5011094351; 5011094351-FS
GuentherKrass hat geschrieben: ↑04.08.2025 18:30 Auffällig war aber, dass das Lager zwischen Grundplatte und "Verstell-Teil" leicht rostig/verschmutzt war:
Ja, das ist oftmals so. Ich mache ja auch in Kontaktverteilern, wo ich soetwas meist vorfinde.

Oftmals ist dann auch das obere Lager leider Schrott, während das untere Lager eigentlich immer noch ok ist.
Jetzt noch einen Hinweis zu den "wartungsfreien" Sinterlagern.
Das gilt wohl nur so etwa für die ersten 15 Jahre des Verteilerlebens.

Danach ist das enthalten Öl meist verschwunden, so meine Erfahrung.
(Zur Erinnerung: Die Sinterlager bestehen vom Volumen her zu 70% aus Metall [hier Stahl], die restlichen 30% machen Hohlräume aus.
Diese sollen dann Öl enthalten, bzw. damit gefüllt sein.
Die Industrie hat seinerzeit mit Vacuum gearbeitet, sa dann meine Recherche zutreffend war.
Ich setze ersatzweise die "Heißölmethode" ein, die sich genauso gut zum "nachbetanken" des Öls eignet.
Das VT-Gehäuse wird in eine Dose mit Motoröl (15 W 40) geben und dann auf etwas 120° erwärmt.
Dann sieht man sobald, dass da Luftblasen aufsteigen.
Abkühlen lassen, so kommt dann in die Hohlräume wieder Öl hinein.
Vorgang solange wiederholen, bis wirklich keine Blasen mehr aufsteigen.
Nun kann man sicher sein, Sinterlager quasi im Neuzustand vorzufinden.

Jetzt freuen und den Verteiler wieder komplettieren.
