Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

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T2Tom
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von T2Tom »

Phil hat geschrieben: 21.06.2026 09:41 ... habe aber mit einer Bügelmessschraube gemessen, ...
:gut:
Na das ist doch eine wichtige, ergänzende "Nebensächlichkeit".


Gutes Gelingen Dir und ..
Grüße aus der Pfalz
Tom

... der dem Digitalen Messschieber höchstens 1/10 mm zugesteht, egal wie viel Nullen er hinter dem Komma vorgaukelt :wink:
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Phil
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von Phil »

Danke :)

Hab jetzt noch diesen Rechner hier im Netz gefunden:

https://www.muepro.at/Laengenausdehnung/

Hab natürlich keine Ahnung, ob sich die Längenausdehnung auf den Durchmesser von Borungen übertragen lässt.

Falls ja müsste bei rund 200 Grad Temperaturunterschied aber schon genug Spielraum rausspringen. Beim Messingrad sowieso.

Was meint ihr?
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T2Tom
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von T2Tom »

Ich nutze sehr gerne "den Schweizer".
https://www.schweizer-fn.de/index.php
sh. unter ... Antriebstechnik ... Zylindrische Pressverbindung ... usw.

Grüße aus der Pfalz
Tom
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Phil
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von Phil »

... danke dir, Tom -

allerdings: auch wenn ich vor 30 Jahren mal im Physikleistungskurs saß, übersteigt das auf den ersten Blick meine spontane Durchdringungsfähigkeit des Themas erheblich...

Ich hatte eigentlich gehofft, die Sache mit Passt-scho - Engeneering über die Bühne zu kriegen... :oops:
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boggsermodoa
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von boggsermodoa »

T2Tom hat geschrieben: 21.06.2026 10:03
... der dem Digitalen Messschieber höchstens 1/10 mm zugesteht, egal wie viel Nullen er hinter dem Komma vorgaukelt :wink:
Früher (tm), als alles besser war, und der Messschieber noch "Schieblehre" genannt wurde, da hat man ihn auch noch als Lehre (=Massverkörperung) benutzt, anstatt als anzeigendes Messinstrument. Man ging also z.B. mit dem Kreuzschnabel in die Bohrung, arettierte den Schieber und fasste dann mit den Aussenmessschenkeln über die Welle. Kein Mensch hat dabei auf die Skala geguckt, wenn er sich z.B. an eine Passung heran gearbeitet hat. Stattdessen ging alles by feel: Wie weit gleitet die Schieblehre auf die Welle auf? Wieviel Druck braucht sie, um drüber zu fassen?

Man hat auch z.B. das Sollmass aus Endmassen zusammengebaut, das Mass mit der Schieblehre abgegriffen und ist damit dann an die Drehbank oder Fräsmaschine.

Hach ja, früher ... :nighty:

:wink:
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boggsermodoa
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von boggsermodoa »

Phil hat geschrieben: 21.06.2026 10:25
Hab natürlich keine Ahnung, ob sich die Längenausdehnung auf den Durchmesser von Borungen übertragen lässt.
Ja, das passt! Kannst du machen und ist auch korrekt. Die Wärmedehnung ist isotrop, d.h. richtungsunabhängig und in allen Achsen gleich.
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schrauberger
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von schrauberger »

Phil hat geschrieben: 21.06.2026 09:41 Ich bin kein Messprofi, habe aber mit einer Bügelmessschraube gemessen, so gut ich kann. Vielfache Vergleichsmessungen ergeben da immer die 0,03 Unterschied.

Das Rad ist gebraucht. Lässt sich optisch erkennen, ob das schonmal jemand zu heiß gemacht hat, z.b. beim abziehen?
Hallo Phil ja,

die Temperatur von Stahl lässt sich mittels der Anlassfarben bestimmen, diese sind aber oftmals durch Arbeitsgänge nach dem Härten und Anlassen, z.B. durch schleifen wieder entfernt.

Übrigens, beim Abziehen werden die Räder nicht erwärmt, wie möchtest du das denn anstellen nur die Zahnräder, nicht aber den Sitz der KW zu erwärmen?

Mal ganz allgemein gesagt.
Wenn man als Laie Motoren montieren möchte, hilft es ungemein etwas ähnliches z,B einen Metallberuf gelernt zu haben, so sind zumindest die Basics bekannt.
Die Feinheiten kann man sich aneignen, Motorenbau an 50Jahre alter Technik ist kein Hexenwerk :D
Wenn ich aber Antworten höre wie aktuell in diesem Thema, komplett ohne Hintergrundwissen, das hilft nicht.
Das Niveau hier ist hoch :gut:, hier teilen Fachmänner ihr Wissen, und das ist genau das was ich hier finden möchte, sonst einfach mal die Klappe halten :D .

Ralph
Schöne Grüße von der Baar

Biete in Originalqualität:
Reparaturbleche für Laderaumboden und
Typ4 Wärmetauscher.
Sämtliche BKV-Unterdruckleitungen und
Nachlaufleitungen für Bremsflüssigkeit.
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Steve
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von Steve »

wenn die Räder noch leicht ölig sind fangen sie auf der Herdplatte bei spätestens. 220° an zu rauchen (Rauchtemperatur mineralisches Motoröl). Dann ließen sie sich bisher immer gut aufstecken bei Originalteilen...
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Tanjas&Thomas_T2b
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von Tanjas&Thomas_T2b »

Moin Phil,

Ich habe mir an der Stelle noch nie Gedanken gemacht. Die Räder gingen bei mir erhitzt immer sehr einfach drauf.

An der Stelle halt gut drauf achten, das du das Rad richtig rum aufsteckst.
Abziehen finde ich immer viel nerviger.
Und total bekloppt ist dann halt nach dem drauf stecken zu merken das man es falsch rum gemacht hat.

Hast du es denn schon mal probiert zu montieren und es ging nicht?

Viele Grüße
Thomas
Im Angebot: Drehzahlmesser, US-Motor-Kabelbaum *680

Nehmen und geben! Es ist nicht der Sinn eines Forums, Informationen per PN auszutauschen!
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Phil
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Re: Erfahrungswert Nockenwellenantrieb selber aufziehen

Beitrag von Phil »

Hallo Gemeinde,

danke für die zahlreichen Antworten.

Gut möglich, dass ich mir ne Birne zuviel mache, ich hab noch nix ausprobiert, auf dem Video sieht es unproblematisch aus, aber angesichts der Zügigkeit, die beim Vorgang geboten ist, will ich halt vorbereitet sein, um nicht auf halber Strecke festzustellen, dass es nicht passt und sich das Rad dann schon entsprechend abgekühlt hat.

Wie mein Rad abgezogen wurde, weiß ich nicht, allerdings hätte ich mir vorstellen können, dass Erwärmung der ganzen Choose trotzdem zuträglich ist, das Messingrad z.B. müsste sich ja in jedem Fall stärker weiten als die Welle. Ob das ins Gewicht fällt, keine Ahnung - allerdings hatte ich auch schon eine für mich an vielen Stellen durchaus den Eindruck von Kenntnis erweckende Anleitung in der Hand, wo die Räder beim Abziehen erwärmt werden. Daher kann ich halt nicht ausschließen, dass mein Rad womöglich schon mal übertrieben erhitzt wurde ... :/
Es stammt aus meinem über Jahre angelaufenen Fundus, Vorgeschichte unbekannt, sieht aber äusserlich sehr gut aus, keine auffälligen Verfärbungen oder so... , ich hab sogar zwei davon...

Ralf, an die von dir angesprochenen Fachleute gehen hier ausdrücklich ein paar extra-Dankeschöns raus :) Die kenntnisreiche und hilfsbereite Art macht diese Forum hier ja so cool!
Aber auch einfache Hinweise wie Backofen sind voll was wert, bin vor lauter hundertstel mm gar nicht drauf gekommen, dass die Temperatur sich natürlich im Backofen viel besser regulieren lässt ;)

Viele Grüße!
Phil