Emma hat geschrieben:Der post hat jetzt ein wenig gedauert. Wir hatten gerade nen stromausfall in Ganz Hannover. Für die Zukunft leg ich mir ein paar Kerzen an die Seite
Bist Du sicher, dass das Internet mit ein paar Kerzen funktioniert .
Hallo!
Vorder- und Hinterbremsen sind stets aufeinander abgestimmt. Bremsfläche und -leistung sind aufeinander ausgelegt, um ein Überbremsen zuverlässig zu vermeiden. Daher unterscheiden sich ja die b-Bremsen hinten auch von denen des as. Ein Regler ist bei Verwendung einer Scheibenbremse an des VA auf Grund des höheren erforderlichen Drucks dieses Systems zwingend erforderlich.
@ Clemens: Die Unterflurbleche waren beim a, wenn da nicht irgendeine wartungsnotwendige Sonderausrüstung drin war, immer verschweißt. Es gab keinen BKR.
Hier wurde der Servo nur zur Unterstützung des mechanisch angearbeiteten Drucks verwendet. Bei der Scheibenbremse macht es durchaus auch technisch einen Sinn, da der Betriebsdruck der Scheibenbremse auf Grund der Brems-/Belagsfläche zur Erlangung der gleichen Bremswirkung konstruktiv höher sein muß.
Also: Nix probieren, richtigmachen!
Aber mit meinen Beiträgen kann Emma ja nicht so viel anfangen...
Gruß Torsten
Mit dem Bus da steckenbleiben, wo die Anderen erst gar nicht hinkommen...
Mein 71er T2a mit Scheibenbremsen hat sowohl Bremskraftverstärker (Extra) als auch Bremskraftregler (Serie). Die hinteren Trommeln entsprechen in Durchmesser und Breite denen des T2b.
Roman hat geschrieben:Mein 71er T2a mit Scheibenbremsen hat sowohl Bremskraftverstärker (Extra) als auch Bremskraftregler (Serie). Die hinteren Trommeln entsprechen in Durchmesser und Breite denen des T2b.
Roman
Wenn wir schonmal dabei sind: Was muss ich denn alles an der HA wechseln um auf die "b" Trommeln umzubauen? Die gesammte Trommel inkl. Ankerplatte? Oder kann ich einfach nur die Trommel tauschen um auf den anderen LK zu kommen wenn der Rest ja gleich ist??
Es wurde bei Einführung der Scheibenbremse die Belagbreite geändert und mit dem '73er(?) Modell der Durchmesser der Radbremszylinder. Außerdem haben die Trommeln keine Wartungsöffnungen mehr, um an die Einstellritzel zu gelangen. Die befinden sich nun im Ankerblech.
boggsermodoa hat geschrieben:Es wurde bei Einführung der Scheibenbremse die Belagbreite geändert und mit dem '73er(?) Modell der Durchmesser der Radbremszylinder. Außerdem haben die Trommeln keine Wartungsöffnungen mehr, um an die Einstellritzel zu gelangen. Die befinden sich nun im Ankerblech.
--> Wenn schon, denn schon!
Gruß,
Clemens
Ok, also alles inkl. Ankerplatte. Dann werd ich mich mal an die Arbeit machen.
Meines Wissens wurden die Achsstummel hinten ebenfalls mit 08/70 geändert, bei Radlagern und Radlagergehäuse bin ich mir jetzt nicht sicher, da muss ich im RLF nachschauen.
Was mir einfach nicht klar ist: Wozu macht man diese ganze Umbauerei? Ich finde die Trombombelbremse super, in Funktion, Dauerhaftigkeit und Wartung. Oder übersehe ich da einen wesentlichen Denkansatz? Gewiß, Emma und ich liegen sicher nicht auf einer Wellenlänge, aber interessieren würds mich schonmal, warum man den ganzen Terror auf sich nimmt (zumal ja der BKV sowieso nicht in den Rahmen paßt).
Gruß Torsten
Mit dem Bus da steckenbleiben, wo die Anderen erst gar nicht hinkommen...
Sowas hängt ja immer von vielen verschiedenen Faktoren ab. Zumal weil ich einfach eine Bremsanlage haben will auf die ich mich in jeder Situation verlassen kann und das auch mal im Gebrige. Das mag zwar mit den Trommel auch funktionieren, doch war meine Trommelbremsanlage äußserst überholbedürftig. Und da ich den Bus den ich geschlachtet habe (aus dem auch die Scheibenbremsanlage stammt) quasi geschenkt bekommen habe, spricht sehr viel für diesen Umbau in meiner Situation. Außerdem soll dem typ1 auch nochmal ein wenig mehr Leistung eingehaucht werden. ^^