Hilfe bei der Modellidentifikation

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felix111193
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von felix111193 » 09.11.2020 21:27

Rolf-Stephan Badura hat geschrieben:
09.11.2020 20:02

hat da vielleicht doch mal jemand aufwendig eine mäßige B-Karosse auf eine noch toteren ex A geschweißt...
allerdings spricht hier der Tankdeckel dagegen oder nicht? bei einem b müsste er doch weiter hinten sitzen.

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Rolf-Stephan Badura
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von Rolf-Stephan Badura » 09.11.2020 22:27

felix111193 hat geschrieben:
09.11.2020 21:27
allerdings spricht hier der Tankdeckel dagegen oder nicht? bei einem b müsste er doch weiter hinten sitzen.
Korrekt, aber das hätte er vielleicht auch schnell noch in die B-Karosse reingezimmert... eher kleiner Aufwand gegenüber den anderen Umbauten. Aber alles andere auf B war eben sehr viel Aufwand... warum auch immer.

Schau erst mal, ob Du alle Bleche und Teile (es fehlt ja auch massiv) zusammenbekommst (nicht alles bekommt man mehr für Geld oder gute Worte) und ob es Dir den Spaß wirklich wert sein wird... da versenkt man schnell mal 30t€ und mehr und Monate bzw. eher Jahre Arbeit. Da gibt es ja keine Ecke, wo man nicht sagt: "au Backe :? viel Arbeit..."

Viel Erfolg

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Sgt. Pepper
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von Sgt. Pepper » 09.11.2020 23:12

Moin,

wie schaut der vorne unter der Frontstoßstange aus? Defo-Element vorhanden?
Die Bleche im Kofferraumboden sind ja beim a auch anders. Eventuell ist das auch noch ein Anhaltspunkt was das Ursprungsfahrzeug ist/war. Allerdings, umbauen kann man alles. Eisen ist geduldig.

Grüße,
Stephan
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Steve
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von Steve » 10.11.2020 11:58

An deiner Stelle würde ich erstmal genau auf Spurensuche gehen welche Blechpartien wo angesetzt wurden bevor ich auch nur einen Euro in das Auto investiere. Gerade der Umbau der Ohren macht stutzig, das ist ja nichts was mal eben nach einem Unfall oder Rostbefall auf neu umgebaut wird.
Eine Restauration auf original kommt eigentlich nur in Frage wenn du ein absoluter Blechgott mit extrem viel Zeit bist. Oder halt Millionär wenn du eine Werkstatt beauftragst.
Die Brutzeleien im Motorraum lassen schlimmes vermuten. Solche Leichen werden bei frühen T1 wieder zum Leben erweckt mangels guter Autos, aber beim T2??

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MichaT2a
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von MichaT2a » 10.11.2020 14:52

Wenn Du mit dem Bus auf ein Treffen fährst, stehst Du damit jedenfalls im Mittelpunkt. Alle werden drum herumstehen, drunterliegen, sich die Nase plattdrücken und ausdiskutieren, was original ist und was nicht. Da hat gar keiner mehr Zeit, sich die Showcars anzuschauen :thumb:

Auf jeden Fall ist der Bus ein Unikat, das viele Geschichten zu erzählen hat. Als Spaßmobil tauglich, als Wertanlage eher weniger... kommt drauf an, was man möchte.

Grüße,

Micha

felix111193
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von felix111193 » 10.11.2020 20:38

Guten Abend zusammen,

Ich habe mal Bilder vom Defoelement gemacht.
Ist echt teilweise sehr merkwürdig. Schweißstellen tauchen echt wenig auf, zumindest an der Front und dem Heckblech. Auch das Montanarot kommt überall durch, wie zum Beispiel auf der Rückseite des Frontblech und in den Ohren.
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von Sgt. Pepper » 11.11.2020 10:28

Moin,

mach mal ein Bild vom Kofferraumboden, also dem Riffel-Blech hinter der Heckklappe. Anhand der Struktur lässt sich eigentlich ziemlich sicher sagen, ob es sich um einen T2a oder T2b handelt.
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Hast du die Y-Förmigen Ausleger unten am Rahmen?
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Wenn ja, dann ist das Basis-Fahrzeug eigentlich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein T2b. Ich kann mir kaum Vorstellen, dass jemand sich die Mühe gemacht hat, das alles umzubauen.
Viel mehr sieht es so aus, als ob die einfach das Motorraumblech vom T2a eingesetzt haben und anschließend Motor und Hinteres Abschlussblech mit eingesetzt haben. Das ist tendenziell die eher der einfachere Weg und damit auch logischer. Das Typenschild und die M-Plakette selber ist ja nur genietet und entsprechend schnell getauscht.

Was für die Schweißarbeiten vieleicht besser ist, aber definitv nicht zu deiner Fahrgestellnummer passt. Wie du jetzt damit umgehst, musst du selber entscheiden. Ich würde da keine Arbeit investieren und auch kein Geld.

Grüße,
Stephan
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felix111193
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von felix111193 » 11.11.2020 11:10

Hallo Stephan,

Das Riffelblech sieht anders aus als auf dem Foto von dir.

Die Y-Streben hat er.

Das die Plaketten eingenietet wurden halte ich eher für unwahrscheinlich. Die M-plate passt ja und auch das Montanarot findet sich überall am Fahrzeug und anscheinend gab es das ja nur bis Mj. 70.

Gruß Felix
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von Sgt. Pepper » 11.11.2020 11:32

Moin,

okay, das sieht nach T2a aus. Aber die y-Ausleger sollte der dann nicht haben.
Ich würde dann echt davon ausgehen, dass die aus zwei Fahrzeugen eines gemacht haben.

Grüße,
Stephan

EDIT: Doch, ab Modelljahr 1970 kamen die Y-förmigen Ausleger dazu. Wusste ich gar nicht, dass es die schon vor dem Defo-Element gab. Dann wurde der tatsächlich aufwändig zum T2b umgebaut.
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von bullijochen » 11.11.2020 11:45

Aufwändig umgebaut ist das ja dann nicht die Front und die Ohren. Da gibt es ja ganze Reparaturbleche dafür.
So viel Aufwand ist es dann ja nicht. Das machen die Jungs hier ja öftets oder?
Gruß Jochen
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felix111193
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von felix111193 » 11.11.2020 11:52

Was ich halt komisch finde ist, dass das Montanarot überall durchkommt. Hier beispielsweise ein Bild von der Innenseite der Frontmaske. Da ist der Topf für die Leuchte zu sehen.

Grüße,
Felix
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von Sgt. Pepper » 11.11.2020 12:25

Moin,

naja, es sind ja auch Radläufe hinten, Kniestücke sowie das Defo-Element umgebaut worden. Das sind in der Summe schon sehr viele Umbauten und in Summe sehr aufwändig.
Wegen der Farbe: Das kann irgenwann mal lackiert werden. Daran würde ich nichts fest machen.

Grüße,
Stephan
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von bulli71 » 11.11.2020 12:47

Die Y Streben sollte er, wie ihr schon gesagt habt, tatsächlich bereits haben, das hilft also nicht. Aber was für ein Lenkgetriebe hat er denn? Und welche Lenksäule?

Die Theorie dass aus zwei Autos eines gemacht wurde glaube ich nicht, das wäre zu viel Aufwand. Front tauschen war oft der Fall, warum nicht auch die Heckbleche wenn da mal einer rein gerutscht ist? Dann kann man mit dem gleichen Aufwand wie bei einer normalen Reparatur auch die moderne Optik herstellen. VW Anleitung für das einschweißen der Ohren war, dass das Blech oben innen über dem Kofferraumboden geöffnet wird um die Falze der Seitenteile innen Punkten zu können. Ist da was zu sehen?

Letztlich Klarheit kann die Hinterachse bringen. Der T2a hatte bis inklusive Mj71 das Federrohr 25mm weiter hinten sitzen. Die Schwerter sind also 25mm kürzer.

Und was für Streben sitzen unter dem Laderaumboden? Drei mal Hutprofil, oder eines und zwei Träger aus je zwei verschweißten U Profilen?

Radläufe vorne sind auch ein häufiger Umbau, die sind auch bei mir drin. Zum einen weil es damals nichts anderes gab und auch weil ich die schöner fand.

Zur Frage ob du ihn machen sollst oder nicht: willst du eine Anlage? Dann nicht. Aber das sollte auch nicht das Ziel sein (meine ganz persönliche Meinung) sondern wir wollen die Dinger fahren und Spaß haben.
Willst du ein Auto das du selber gemacht hat, das deinen Wünschen entspricht und obendrein seine ganz eigene Geschichte hat? Hast du Bock drauf dir die Arbeit anzutun? Dann leg los

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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von Steve » 11.11.2020 12:48

der untere Teil der Frontmaske kann ja theoretisch auch noch original sein, vielleicht war die Motivation ja nicht Rostschäden beseitigen sondern ein Update auf das aktuelle Modell.
Nochmal: Ich würde erstmal auf die Suche nach den Stellen gehen wo die nicht passenden Blech angesetzt werden und diese Stellen freilegen. Bei dem Rumgebrate was man auf dem Motorraumbild sieht würde ich erstmal vom Schlimmsten in Verbindung mit viel Spachtel ausgehen.


edit: wie schon von jemand anderem geschrieben: Die Y-Träger gibt's ab MJ 70, das hilft nicht weiter.
Lenkgetriebe und vor allem Lage des Drehstabrohres sind da aussagekräftig. Der Boden oberhalb des Motors ist auf jeden Fall vom A. Auch die innere Abdeckung des Tankstutzens sieht unverbastelt nach A aus.

felix111193
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Re: Hilfe bei der Modellidentifikation

Beitrag von felix111193 » 11.11.2020 13:24

Danke Steve und bulli71, das sind ein paar hilfreiche Punkte, die werden ich die Tage mal prüfen.
bulli71 hat geschrieben:
11.11.2020 12:47
Zur Frage ob du ihn machen sollst oder nicht: willst du eine Anlage? Dann nicht. Aber das sollte auch nicht das Ziel sein (meine ganz persönliche Meinung) sondern wir wollen die Dinger fahren und Spaß haben.
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Es soll keine Wertanlage sein. Ich spiele auch mit dem Gedanken einen Camper daraus zu machen. Es ist auch nicht so das es in einem Jahr fertig sein muss oder sonstwas, wenn Zeit ist wird was dran gemacht.

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