Gleichlaufgelenke+Manschetten, welche Kaufempfehlung

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boggsermodoa
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Re: Gleichlaufgelenke+Manschetten, welche Kaufempfehlung

Beitrag von boggsermodoa »

Nö, aber ich hab mal im Rhein-Main-Gebiet gewohnt. YMOS wurde dann meine berufliche Heimat. Einführung von CNC und CAD/CAM in einem brandneuen Werkzeug- und Formenbau. Wenn ich heute diese Industrieruine sehe krieg ich den Blues.

:sad:
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bulli71
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Re: Gleichlaufgelenke+Manschetten, welche Kaufempfehlung

Beitrag von bulli71 »

Ich habe bei Ymos gelernt, Mitte der 90er. War auch eine Zeit lang im Werk 2 in Obertshausen, denke das meinst du bzgl Einführung CNC
Thorsten (ex *123)
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boggsermodoa
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Re: Gleichlaufgelenke+Manschetten, welche Kaufempfehlung

Beitrag von boggsermodoa »

Ja!
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bugster_de
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Re: Gleichlaufgelenke+Manschetten, welche Kaufempfehlung

Beitrag von bugster_de »

kabul hat geschrieben: 12.06.2026 11:29 Hat jemand von euch mit

SKF Gelenksatz Art.-Nr.: VKJA 8002

Erfahrungen gemacht :?:
Eigentlich wollte ich hier ein Video hochladen bei dem man sehr schön sehen kann, wie so ein VKJA 8002 nach 20.000 km aussieht, aber das unterstützt das Forum wohl nicht.

Weil es gerade so schön hier rein passt: ich habe diese Woche die rechte Welle ausgebaut und nun auch diese beiden Gelenke in die Mülltonne übergeben. Die VKJA 8002 hatte ich vor 3 oder 4 Jahren im Zuge der Hinterachssanierung eingebaut. Ich dachte, ich tue mir was Gutes und kaufe Made-in-Germany bei einem ZF/SKF zertifizierten Händler um auch ja nicht auf eine Fälschung herein zu fallen. Die linke Seite hatte ich vor geraumer Zeit bereits wieder gegen die alten, 400.000 km Gelenke getauscht. Die rechte Seite war nun fritte und es kamen auch wieder die alten Gelenke rein, die ich zum Glück aufbewahrt hatte.

Die SKF Gelenke haben massiv Geräusche gemacht was auf dem European Bugin letzte Woche doch arg peinlich war und mich zittern ließ, ob ich die 500km noch nach Hause komme. Bei den ZF Dingern war sogar der Vielzahn innen ausgeschlagen. Sowas habe ich noch nie gesehen und ich frage mich, welches Material die da verwendet haben (vielleicht alter Kaugummi?).

Ich bin hier wirklich verärgert, da die Gelenke seinerzeit nicht ganz günstig waren. Wer solche Qualität in den Markt bringt darf sich dann auch nicht wundern, wenn er Konkurs geht. Da sind dann weder die Politik noch die Chinesen schuld.
aircooled68 hat geschrieben: 12.06.2026 12:45 Die SKF haben zu kleine Kugeln.
SKF = Svenska Kullagerfabriken mit deutschem Hauptsitz in Schweinfurt als Vereinigte Kugellagerfabriken.
Das kannst du dir nicht ausdenken, dass eine Firma, die seit mehr als 100 Jahren Kugellager macht und das explizit im Namen hat nicht mal mehr Kugeln mit korrektem Maß herstellen kann. Traurig.


Und weil ich diese Woche so schön unter dem Bus lag musste ich feststellen, dass die zeitgleich verbauten FAG Radlager hinten bei gleicher Laufleistung ebenfalls massiv Seitenspiel haben und getauscht werden müssen.
FAG = Fischer’s Automatische Gussstahlkugelfabrik
Ich hatte mich seit geraumer Zeit gewundert warum der Bus immer mehr auf Seitenwind empfindlich reagiert und hatte das Lenkgetriebe und Lenkungsdämpfer in Verdacht. AAber bei dem Spiel in der Spur gebenden Achse wundert es mich nun nicht mehr.
Genau so einen hatte ich auch mal. Aber der hatte einen Diesel und war von Ford.
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kabul
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Re: Gleichlaufgelenke+Manschetten, welche Kaufempfehlung

Beitrag von kabul »

...die Unterschiede scheinen klein aber fein:
Gleichlaufgelenk 01.jpg
was man daras jetzt ableiten kann, vermag ich nicht zu sagen.
Die LÖBRO ganz link waren vermutlich bauzeitlich im Bus, LÖBRO ca. 2020 habe ich selbst eingepflanzt (die mit heiler Manschette sind noch ok)
Hatte dann noch SKF JA 8580 (nicht 8002) hier liegen und metelli 16-1001nachbestellt.
-Kugeldurchmesser ist bei LÖBRO 2020 größer als beim Rest!
-das innerste Bauteil, ich habe es aus Unwissenheit "Achsaufnahme" genannt, macht meiner Meinung rein geometrisch den grössten Unterschied -> je länger um so grösser der mögliche "Laufweg" der Kugeln und um so grösser der mögliche Knickwinkel (Ferderweg) der Achse, bevor die Kullern rausfliegen - right?! 2-3mm spielen da schon eine Rolle, denke ich.
Leider habe ich dazu keine Herstellerangaben gefunden.
-Das Originalteil bietet anscheinend die günstigste geometrischen Eigenschaften...
-LÖBRO orig. und metelli haben eine sehr ähnliche Geometrie im Bereich der Kugelaufnahme.
-SKF hat noch ne schicke Korkdichtung, metelli hat aucheine, allerdings völlig unbrauchbar.

Grüße
Hubertus
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aircooled68
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Re: Gleichlaufgelenke+Manschetten, welche Kaufempfehlung

Beitrag von aircooled68 »

Schade, dass nicht das Kaufdatum dabei steht bzw. die Charge.
Bei den SKF war ich dabei als die in der Kurve rausgeflogen sind. Ein Metelli hat mal angefangen zu kleckern aber das ging dann doch noch ein Jahr, also 15tkm gut. Wollte da aber auch nur wissen, wann die ganz aufgeben. War ja immer eine Ersatzwelle dabei.

Gruß Jan
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bullimanie
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Re: Gleichlaufgelenke+Manschetten, welche Kaufempfehlung

Beitrag von bullimanie »

Hallo Hubertus,

ich trau mich ja fast nicht zu fragen, aber hattest du die Gelenke zerlegt und nur für das Foto wieder auf die Schnelle "zusammengeworfen"? Die sind teilweise falsch zusammengebaut.
Dazu gibt es bei Thomas Koch eine gute Anleitung, die auch vor kurzem von Norbert hier im Forum gepostet wurde
https://tk-carparts.de/mediafiles/Monta ... e_2025.pdf
Was meinst du genau mit "Käfig verdrehbar um xy mm"? Waren da die Gelenke noch korrekt montiert?

Gruß Gregor
1978 Westfalia US-Campmobile P22 (Weekender), 2 l Einspritzer mit Automatikgetriebe
1975 Westfalia Helsinki, 1,6 l Turbodiesel (nicht fahrbereit, die erwachsenen Töchter drängeln jedoch immer mehr...mal sehn)
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kabul
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Re: Gleichlaufgelenke+Manschetten, welche Kaufempfehlung

Beitrag von kabul »

Hallo Gregor,

die Gelenke sind, so wie abgebildet, geliefert bzw. von mir unzerlegt ausgebaut worden.
Den Link zu TK-carparts hatte ich ja selbst hier eingestellt (Seite 1 unten). :wink:
Aber gut es hier nochmal zu erwähnen, man muss wirklich ALLES kontrollieren!

Die Käfige sind bei den LÖBRO Gelenken radial um 4mm bzw. 7mm verdrehbar wodurch die Kugeln ggf. etwas entspannter bis zum Kraftschluss in Position rutschen können- nur eine Vermutung.

Und weiterhin vermute ich, dass der recht große Federweg beim Verschleiss eine Rolle spielen könnte.
Bis auf die kurze innere Achsaufnahme gefällt mir jetzt das LÖBRO Nr. 2 noch am besten.
Ich verzichte auf eine weitere Bestellung und werde jetzt das metelli Gelenk nach TK-Anleitung prüfen und verbauen. :?

Viele Grüße
Hubertus
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Steve
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Re: Gleichlaufgelenke+Manschetten, welche Kaufempfehlung

Beitrag von Steve »

kabul hat geschrieben: 17.07.2026 11:15

Und weiterhin vermute ich, dass der recht große Federweg beim Verschleiss eine Rolle spielen könnte.

Viele Grüße
Hubertus
das könnte ich mir auch gut vorstellen. In meinem Bekanntenkreis sind fast ausschließlich tiefergelegte T2-Buss im Betrieb und weder die Manschetten noch die Gelenke selber sind ein häufig auftretendes Problemthema...

Also: Legt eure Busse tiefer :grinseval:
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jens130
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Re: Gleichlaufgelenke+Manschetten, welche Kaufempfehlung

Beitrag von jens130 »

Moin,
als Tip für langlebige Gleichlaufgelenke:
1x jährlich (oder nach 15000 km) gebe ich 2-3 Hübe Motoröl mit der Pumpölkanne in jede Manschette.
Geht sehr einfach auf der schmalen Seite der Manschette (die natürlich ohne Schelle befestigt ist...).
Ich fahre immer noch die originalen Gleichlaufgelenke von 1979, bei derzeit irgendwas um 800.000 km Laufleistung (ein Dutzend Manschettenwechsel inklusive).

Das gleiche Prozedere hilft meistens auch auf Tour, wenn die Gleichlaufgelenke anfangen Lärm zu machen, allerdings dann mit mehr Öl: 10-20 Hübe pro Gelenk machen das Fett wieder flüssig. Bisher hat es bei allen unseren Kunden, die Notrufe an uns sendeten, für den weiteren Urlaub und die Heimfahrt geholfen.
Viele Grüße
Jens


1979 T2b Diesel
http://www.jensundgisela.de/